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Barbazul Vino de la Tierra de Cádiz 2022 von Huerta de Albalá (Vicente Taberner) demonstriert mit kühler andalusischer Kalkmergel-, Albariza-, Grazalema-Fallwind- und Atlantikbrisen-Präzision, vibrierender Brombeer-, Schwarzkirsch- und Heidelbeerbrillanz sowie animierender Graphit-, Zeder-, Eukalyptus- und Kräuter-Spannung, wie meisterhaft Vicente Taberner das einzigartige Terroir von Arcos de la Frontera in ein aristokratisch zieseliertes, kraftvolles und ungemein trinkanimierendes Rotwein-Monument südspanischer Herkunftskunst übersetzt. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von knackigen wilden Brombeeren, saftiger Crème de Cassis, vollreifen Herzkirschen, Waldheidelbeeren, saftigen Marasca-Sauerkirschen, getrockneten Pflaumen, Feigen und getrockneter Blutorangenzeste.
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Barbazul Vino de la Tierra de Cádiz 2022 von Huerta de Albalá (Vicente Taberner) demonstriert mit kühler andalusischer Kalkmergel-, Albariza-, Grazalema-Fallwind- und Atlantikbrisen-Präzision, vibrierender Brombeer-, Schwarzkirsch- und Heidelbeerbrillanz sowie animierender Graphit-, Zeder-, Eukalyptus- und Kräuter-Spannung, wie meisterhaft Vicente Taberner das einzigartige Terroir von Arcos de la Frontera in ein aristokratisch zieseliertes, kraftvolles und ungemein trinkanimierendes Rotwein-Monument südspanischer Herkunftskunst übersetzt. Im Glas präsentiert sich dieser charakterstarke Botschafter aus Cádiz in einem tiefgründigen, leuchtenden Purpur- bis Granatrot mit strahlend dunkelvioletten und rubinroten Glanzlichtern am Saum, kristalliner Brillanz und hochviskoser Textur mit dichten, majestätisch gezeichneten Kirchenfenstern. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von knackigen wilden Brombeeren, saftiger Crème de Cassis, vollreifen Herzkirschen, Waldheidelbeeren, saftigen Marasca-Sauerkirschen, getrockneten Pflaumen, Feigen und getrockneter Blutorangenzeste, kunstvoll umwoben von floralen Nuancen dunkler Waldveilchen, wildem Lavendel, Zistrosen und sonnengetrocknetem Bergwiesenheu. Dahinter offenbart sich Vicente Taberners feinsinnige Handschrift in meisterhaft reduktiver Eleganz: Feine Noten von frisch gespitztem Bleistiftgraphit, edlem Zigarrentabak, feinstem Zedernholz, geriebenen Edel-Kakaobohnen, frisch gemörsertem schwarzem Pfeffer, getrocknetem Eukalyptus, Liebstöckel, Kerbel, wildem Bergthymian, Rosmarin, getrocknetem Salbei, feinem Weihrauch und feuchtem Waldboden (Sous-Bois) verschmelzen mit einer kühlen, rauchig-würzigen Albariza-, Kalkstein- und Meersalz-Mineralik, die dem jugendlichen Duftbild Straffheit, Fokus und erhabene Grandezza verleiht.
Am Gaumen fasziniert dieser Barbazul 2022 durch seine samtig-seidige, engmaschig gewobene Textur, saftige Extraktdichte und eine klingenartige, laserstrahlartige Säureader des balancierten andalusischen Jahrgangs 2022, die dem kraftvollen, ungemein sehnigen Körper tänzerische Leichtfüßigkeit, linearen Zug und einen vitalen Trinkfluss schenkt. Huerta de Albalá meidet jede überhitzte Marmeladigkeit, alkoholische Schwere oder vordergründig dominante Holzhitzigkeit mit kompromissloser Präzision und setzt auf vollkommene, staubtrockene Durchgegorenheit und südspanische Vertikalität: Ein meisterhaft poliertes, feinstkörnig-kreidiges Gerbstoffkorsett von beachtlicher phenolischer Dichte verleiht dem Wein aristokratischen Halt, noblen Grip und die für die kalkreichen Hügel rund um Arcos de la Frontera so typische, mundwässernde Sapidität (Gesteinssalzigkeit und atlantische Frische) am Gaumen. Im schier endlosen, zutiefst belebenden Finale klingen herbe Weichselhaut, Bitterschokolade, getrocknete Macchia-Kräuter, feine Zigarrenwürze und eine kühlende Gesteinsfrische minutenlang nach.
Das Traubengut – eine meisterhafte Cuvée aus der traditionsreichen autochthonen Leitsorte Tintilla de Rota, harmonisch vermählt mit Syrah, Merlot und Cabernet Sauvignon – wurzelt in den sanft geschwungenen Hängen rund um das Weingut bei Arcos de la Frontera auf Seehöhen von etwa 150 bis 200 Metern. Geologisch profitiert das Terroir von einer bemerkenswerten Besonderheit Andalusiens: Karge, kalk- und tonreiche Mergelböden mit hohem Anteil an Albariza (fossiler Kreidemergel), durchsetzt mit kieseligen Sanden und eisenhaltigem Ton. Diese hellen Böden reflektieren tagsüber das intensive Sonnenlicht und besitzen zugleich die unvergleichliche Fähigkeit, Feuchtigkeit aus den Winterregen tief im Untergrund zu speichern, was den Reben selbst in heißen Sommermonaten eine harmonische Nährstoffversorgung ohne Hitzestress sichert. Das Mikroklima ist geprägt vom ständigen Wechselspiel zwischen der wärmenden andalusischen Sonne und den kühlenden Einflüssen des Atlantiks: Die steten Meereswinde (Poniente) sowie die nächtlichen Kaltluftströme aus den nahen Bergen der Sierra de Grazalema und vom benachbarten Bornos-Stausee sorgen für markante Tag-Nacht-Temperaturstürze. Dieses Gefälle sicherte 2022 eine exzellente Balance aus voller aromatischer Reife und vibrierender Säurespannung. Nach streng selektiver Handlese in den kühlen Morgenstunden vergärten die Parzellen separat temperaturkontrolliert in Edelstahltanks unter schonender Mazeration. Der Wein reifte anschließend über rund fünf bis sechs Monate behutsam auf der Feinhefe in Barriques aus feinstporiger französischer Eiche (Allier) heran, um seine samtige Tanninstruktur zu schleifen und seine unverfälschte, kühle Terroir-Identität vollendet ins Glas zu transportieren.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieses strukturierte Terroir-Monument als virtuoser und erhabener Begleiter für anspruchsvollstes Fleisch vom Grill, feines Wildbret, Lamm und die klassische spanische wie internationale Haute Cuisine. Er harmoniert in Perfektion mit rosa gebratenem Pluma Ibérico oder Secreto vom Eichelschwein mit Meersalz und Rosmarin, traditionellem andalusischem Schmorgericht vom Ochsenschwanz (Rabo de Toro) an tiefem Rotweinjus mit Petersilienerdäpfeln, gegrilltem Dry-Aged Entrecôte vom Holzkohlegrill mit feiner Kräuterbutter, geschmorter Lammkeule mit Knoblauch und wildem Thymian auf sämiger Polenta, rosa gegartem Rehrücken im Kräutermantel sowie knusprig gebratener Taubenbrust an edler Trüffelsauce. Auch zur anspruchsvollen Schinken- und Käsekultur – wie hauchdünn aufgeschnittenem Jamón Ibérico de Bellota, gereiftem Queso Manchego Curado (über 12 bis 18 Monate), mürbem Idiazábal oder feinem Pecorino Stagionato – spielt er seine dunkle Beerenfrucht, noblen Tannine und saline Kalk-Kühle meisterhaft aus. Bei etwa 16 bis 18 Grad Celsius im großzügigen Bordeauxkelch serviert entfaltet er Schritt für Schritt seine ganze Klasse.
Wir von Apropos Wein teilen genau diese Leidenschaft für kompromisslose Charakterweine und wählen mit unserer 30-jährigen Expertise für unser Sortiment nur Erzeugnisse, die wie Huerta de Albalás Barbazul für verlässliche Spitzenqualität, handwerkliche Meisterschaft und die unverwechselbar noble, albariza- und atlantikwindgeprägte Terroir-Seele der andalusischen Provinz Cádiz stehen.
| Allergenhinweis | Enthält Sulfite |
|---|---|
| Herkunftsland | |
| Geschmack | |
| Rebsorte | |
| Spanien | |
| Alkoholgehalt | 15,0 |
| Charakteristik | |
| Inverkehrbringer | Bodega Huerta de Albala, CA-5234, Km.4, 11630, Cádiz, Spanien |
| Jahrgang | |
| Winzer/Weingut/Abfüller | Huerta de Albala |
| Lieferzeit | 1-4 Werktage |
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