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Blaufränkisch Ried Gfanger Mittelburgenland DAC 2021 von Weingut Paul Lehrner (Horitschon, Mittelburgenland) demonstriert mit kühler mittelburgenländischer Schwerlehm-, Kalkton-, Braunerde-, Ödenburger-Gebirge-Fallwind- und Pannonien-Präzision, vibrierender Weichsel-, Brombeer- und Heidelbeerbrillanz sowie animierender Graphit-, Pfeffer-, Kräuter- und Waldboden-Spannung, wie meisterhaft Paul Lehrner das tiefgründige Lehm-Terroir der Ried Gfanger in ein aristokratisch zieseliertes, saftig-strukturiertes und ungemein langlebiges Blaufränkisch-Monument österreichischer Spitzenklasse übersetzt. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftigen dunklen Herzkirschen, knackigen Marasca-Sauerkirschen, wilden Waldheidelbeeren, reifen Brombeeren, Schlehen, Hagebutten, getrockneten Zwetschgen, Cassis und getrockneter Blutorangenzeste.
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Blaufränkisch Ried Gfanger Mittelburgenland DAC 2021 von Weingut Paul Lehrner (Horitschon, Mittelburgenland) demonstriert mit kühler mittelburgenländischer Schwerlehm-, Kalkton-, Braunerde-, Ödenburger-Gebirge-Fallwind- und Pannonien-Präzision, vibrierender Weichsel-, Brombeer- und Heidelbeerbrillanz sowie animierender Graphit-, Pfeffer-, Kräuter- und Waldboden-Spannung, wie meisterhaft Paul Lehrner das tiefgründige Lehm-Terroir der Ried Gfanger in ein aristokratisch zieseliertes, saftig-strukturiertes und ungemein langlebiges Blaufränkisch-Monument österreichischer Spitzenklasse übersetzt. Im Glas präsentiert sich dieser charakterstarke Lagen-Botschafter in einem tiefgründigen, leuchtenden Rubin- bis Granatrot mit strahlend purpurnen und dunkelvioletten Glanzlichtern im Kern sowie feinen granatfarbenen Reflexen am Saum, kristalliner Brillanz und hochviskoser Textur mit dichten, majestätisch gezeichneten Kirchenfenstern. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftigen dunklen Herzkirschen, knackigen Marasca-Sauerkirschen, wilden Waldheidelbeeren, reifen Brombeeren, Schlehen, Hagebutten, getrockneten Zwetschgen, Cassis und getrockneter Blutorangenzeste, kunstvoll umwoben von floralen Nuancen dunkler Waldveilchen, getrockneter Rosenblätter und sonnengetrocknetem Bergwiesenheu. Dahinter offenbart sich Lehrners meisterhafte Handschrift in nobler reduktiver Eleganz: Feine Noten von frisch gespitztem Bleistiftgraphit, edlem Zigarrentabak, feinstem Zedernholz, geriebenen Edel-Kakaobohnen, Mokka, frisch gemörsertem schwarzem Pfeffer, Wacholderbeeren, Piment, Liebstöckel, Kerbel, wildem Bergthymian, Rosmarin und feuchtem Waldboden (Sous-Bois) verschmelzen mit einer kühlen, rauchig-würzigen Lehm-, Eisen- und Ton-Mineralik, die dem gereiften Duftbild Straffheit, Fokus und erhabene Grandezza verleiht.
Am Gaumen fasziniert dieser Blaufränkisch Gfanger DAC 2021 durch seine samtig-seidige, engmaschig gewobene Textur, saftige Extraktdichte und eine klingenartige, laserstrahlartige Säureader des gefeierten österreichischen Ausnahmejahrgangs 2021, die dem kraftvollen, ungemein sehnigen Körper tänzerische Leichtfüßigkeit, linearen Zug und einen vitalen Trinkfluss schenkt. Paul Lehrner meidet jede marmeladige Überkonzentration, brandige Alkoholschwere oder vordergründig dominante Holzwürze mit kompromissloser Präzision und setzt auf vollkommene, staubtrockene Durchgegorenheit und horitschoner Vertikalität: Ein meisterhaft poliertes, feinstkörnig-kreidiges Gerbstoffkorsett von beachtlicher phenolischer Dichte und noblem Grip verleiht dem Wein aristokratischen Halt und die für die Ried Gfanger so typische, mundwässernde Sapidität (Gesteinssalzigkeit und kühle Frische) am Gaumen. Im schier endlosen, zutiefst belebenden Finale klingen herbe Weichselhaut, Bitterschokolade, edler Tabak, getrocknete Kräuter, feine Pfeffrigkeit und eine kühlende Mineralfrische minutenlang nach.
Das Traubengut – zu 100 % reinsortiger Blaufränkisch – entstammt der renommierten Einzellage Ried Gfanger in Horitschon, dem Herzen des Blaufränkischlands. Geologisch ruhen die Rebanlagen auf den für Horitschon berühmten, tiefgründigen und schweren Lehm- und Tonböden (Braunerde), die stellenweise von kalkhaltigen Sedimenten und feinem Donauschotter durchzogen sind. Diese mineralstoffreichen, wasserhaltenden Böden bieten den Reben selbst in heißen Sommern eine perfekte Wasser- und Nährstoffversorgung ohne Trockenstress, was dem Blaufränkisch seine unverwechselbar dichte Frucht, seinen sehnigen Schmelz und die kühle Würze verleiht. Das pannonische Klima mit vielen Sonnenstunden wird allabendlich durch kühle Fallwinde aus dem nahen Ödenburger Gebirge und den Günser Bergen temperiert. Dieser ausgeprägte Tag-Nacht-Temperatursturz ermöglichte im Monumentaljahrgang 2021 eine außergewöhnlich lange Hängezeit der Trauben bei voller Bewahrung der straffen Säurestruktur und feinen Phenolik. Nach strenger selektiver Handlese und temperaturkontrollierter Maischegärung mit behutsamer Mazeration im Edelstahltank und Holzgärständer reifte der Wein über rund 12 bis 18 Monate im traditionellen großen Eichenholzfass sowie in gebrauchten 500-Liter-Tonneaux heran, gefolgt von einer ausgedehnten Flaschenruhe, um seine reine, kühle Terroir-Identität vollendet ins Glas zu transportieren.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieses strukturierte Terroir-Monument als virtuoser und erhabener Begleiter für anspruchsvollstes Rindfleisch, feinstes Wildbret, Lamm und die anspruchsvolle burgenländische wie klassische europäische Haute Cuisine. Er harmoniert in Perfektion mit rosa gebratenem Rehrücken oder Hirschkalbsrücken im Kräutermantel an Weichsel-Wacholder-Reduktion mit Petersilienerdäpfeln, geschmorter Rinderbacke an tiefem Wurzelsud auf sämiger Kräuterpolenta, rosa gegarter Lammkrone an Thymian-Knoblauch-Jus, saftigem Dry-Aged Rib-Eye-Steak vom Holzkohlegrill mit feiner Rosmarin-Markbutter sowie gebratener Barbarie-Entenbrust an Blaukraut und Feigenjus. Auch zur anspruchsvollen Pilzküche – wie geschmorten Steinpilzen, Kräuterseitlingen und Périgord-Trüffeln auf feiner Erdäpfelcreme – sowie zu gereiftem Rohmilchkäse wie mürbem Vorarlberger Bergkäse (über 24 bis 36 Monate), feinem Comté Extra (36 Monate) oder gereiftem Manchego Curado spielt er seine dunkle Beerenfrucht, noblen Tannine und kühle Lehmboden-Würze meisterhaft aus. Bei etwa 16 bis 18 Grad Celsius im großzügigen Bordeaux- oder Burgunderkelch serviert – und bei jetzigem Genuss gerne ein bis zwei Stunden zuvor behutsam karaffiert – entfaltet er Schritt für Schritt seine ganze Klasse.
Wir von Apropos Wein teilen genau diese Leidenschaft für kompromisslose Charakterweine und wählen mit unserer 30-jährigen Expertise für unser Sortiment nur Erzeugnisse, die wie Paul Lehrners Blaufränkisch Ried Gfanger für verlässliche Spitzenqualität, handwerkliche Meisterschaft und die unverwechselbar noble, schwerlehm-, braunerde- und pannonienwindgeprägte Terroir-Seele des Mittelburgenlands stehen.
| Allergenhinweis | Enthält Sulfite |
|---|---|
| Herkunftsland | |
| Österreich | |
| Geschmack | |
| Jahrgang | |
| Alkoholgehalt | 13,5 |
| Inverkehrbringer | Paul Lehrner, Horitschon, Burgenland – Österreich |
| Winzer/Weingut/Abfüller | Weingut Paul Lehrner |
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