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Château La Conseillante Pomerol 2017 von Château La Conseillante (Famille Nicolas / Marielle Cazaux) demonstriert mit kühler pomerolischer Plateau-Ton-, Kiesel- und Crasse-de-Fer-Präzision, vibrierender Waldbeer-, Weichsel- und Schwarzkirschbrillanz sowie animierender Veilchen-, Graphit- und Trüffel-Spannung, wie meisterhaft Marielle Cazaux das ikonische Hochplateau-Terroir an der Grenze zu Saint-Émilion in ein aristokratisch zieseliertes, monumentales und ungemein langlebiges Rotwein-Monument bordelaisischer Extraklasse übersetzt. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, hochkomplexes Aromenspiel von saftigen Marasca-Sauerkirschen (Weichseln), reifen Herzkirschen, knackigen wilden Brombeeren, Waldheidelbeeren, vollreifen schwarzen Johannisbeeren (Cassis), dunklen Damaszener-Pflaumen und getrockneter Blutorangenzeste.
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Château La Conseillante Pomerol 2017 von Château La Conseillante (Famille Nicolas / Marielle Cazaux) demonstriert mit kühler pomerolischer Plateau-Ton-, Kiesel- und Crasse-de-Fer-Präzision, vibrierender Waldbeer-, Weichsel- und Schwarzkirschbrillanz sowie animierender Veilchen-, Graphit- und Trüffel-Spannung, wie meisterhaft Marielle Cazaux das ikonische Hochplateau-Terroir an der Grenze zu Saint-Émilion in ein aristokratisch zieseliertes, monumentales und ungemein langlebiges Rotwein-Monument bordelaisischer Extraklasse übersetzt. Im Glas präsentiert sich dieses bordelaisische Juwel in einem tiefgründigen, leuchtenden Rubin- bis Granatrot mit strahlend dunkelvioletten und purpurnen Glanzlichtern am Saum, kristalliner Brillanz und hochviskoser Textur mit dichter, majestätisch gezeichneter Schlierenbildung. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, hochkomplexes Aromenspiel von saftigen Marasca-Sauerkirschen (Weichseln), reifen Herzkirschen, knackigen wilden Brombeeren, Waldheidelbeeren, vollreifen schwarzen Johannisbeeren (Cassis), dunklen Damaszener-Pflaumen und getrockneter Blutorangenzeste, kunstvoll umwoben von der weltberühmten, unverwechselbaren Floralität dunkler Waldveilchen (la note de violette), Irisblüten, getrockneter Rosenblätter und sonnengetrocknetem Bergwiesenheu. Dahinter offenbart sich die feinsinnige Veredelung in meisterhaft reduktiver Eleganz: Feine Noten von frisch gespitztem Bleistiftgraphit, edlem Zigarrentabak, feinstem Zedernholz, geriebenen Edel-Kakaobohnen, frisch gemörsertem schwarzem Pfeffer, schwarzem Périgord-Trüffel, Liebstöckel, Kerbel, wildem Bergthymian, Rosmarin und feuchtem Waldboden (Sous-Bois) verschmelzen mit einer kühlen, rauchig-würzigen Eisenmergel- (Crasse de Fer), Ton- und Kieselstein-Mineralik, die dem jugendlichen Duftbild Straffheit, Fokus und erhabene Grandezza verleiht.
Am Gaumen fasziniert dieser Château La Conseillante 2017 durch seine samtig-seidige, kaschmirartig engmaschig gewobene Textur, saftige Extraktdichte und eine klingenartige, laserstrahlartige Säureader des klassischen, kühl-präzisen Bordeaux-Jahrgangs 2017, die dem aristokratischen, ungemein sehnigen Körper tänzerische Leichtfüßigkeit, linearen Zug und einen vitalen Trinkfluss schenkt. La Conseillante meidet jede marmeladige Schwere, likörige Trägheit oder vordergründig süße Holzwürze mit kompromissloser Präzision und setzt auf vollkommene, staubtrockene Durchgegorenheit und plateauhafte Vertikalität: Ein meisterhaft poliertes, feinstkörnig-kreidiges Gerbstoffkorsett verleiht dem Wein aristokratischen Halt, noblen Grip und die für die eisenhaltigen Tonböden so typische, mundwässernde Sapidité (Gesteinssalzigkeit und kühle Frische) am Gaumen. Im schier endlosen, zutiefst belebenden Finale klingen herbe Weichselhaut, Bitterschokolade, getrocknete Kräuter, feine Zigarrenwürze und eine kühlende Gesteinsfrische minutenlang nach.
Das Traubengut – eine meisterhafte Assemblage aus rund 85 % Merlot und 15 % Cabernet Franc (Bouchet) – wurzelt im Herzen des berühmten Hochplateaus von Pomerol, unmittelbar an der Grenze zu Cheval Blanc und L’Évangile. Hier dringen die alten, tiefwurzelnden Reben in eine außergewöhnliche geologische Symbiose ein: Etwa 60 % der Parzellen stehen auf dichtem, kühlem Ton (Argile), während rund 40 % auf feinstem fluvialem Kies und Schotter (Graves) lagern, unterlagert von der legendären Schicht aus eisenhaltigem Sandstein (Crasse de Fer). Während der berüchtigte Frost im Frühjahr 2017 viele Lagen der Region traf, blieben die privilegierten Plateaulagen von La Conseillante nahezu verschont und lieferten eine homogene, makellose Ernte. Das milde Sommerklima und der sonnige September garantierten eine langsame, physiologisch vollendete Reife der Beerenhäute bei zugleich exzeptioneller aromatischer Frische und Säurearchitektur. Nach penibler, optischer Beeren- und Traubenselektion vergärte der Most parzellengetrennt in den maßgefertigten, temperaturkontrollierten Betonbottichen des Guts mit behutsamer Pigeage. Der Wein reifte anschließend über rund 16 bis 18 Monate behutsam auf der Feinhefe in Barriques aus französischer Eiche (mit rund 70 % Neuholzanteil) sowie zu einem kleinen Teil in Amphoren heran, bevor er ungeschönt gefüllt wurde, um seine unberührte, kühle Terroir-Identität vollendet ins Glas zu transportieren.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieses strukturierte Terroir-Monument als virtuoser und erhabener Begleiter für anspruchsvollstes Rindfleisch, feinstes Feder- und Haarwild, Lamm und die klassische französische Haute Cuisine. Er harmoniert in Perfektion mit rosa gebratenem Rehrücken im Kräutermantel an Trüffel-Wacholder-Jus mit Petersilienerdäpfeln, geschmorter Lammkeule mit Rosmarin und Knoblauch auf sämiger Kräuterpolenta, gebratener Taubenbrust an Cassis-Reduktion, gegrilltem Chateaubriand oder Dry-Aged Entrecôte vom Holzkohlegrill mit feinstem Meersalz, rosa gegartem Milchkalbsrücken an getrüffeltem Natursaft sowie geschmorten Rinderbäckchen mit Wurzelgemüse. Auch zur anspruchsvollen Pilzküche – wie geschmorten Steinpilzen, Morcheln und Périgord-Trüffeln auf feiner Erdäpfelcreme – sowie zu gereiftem Rohmilchkäse wie mürbem Comté Extra (36 Monate), feinem Saint-Nectaire fermier, geschmackvollem Parmigiano Reggiano DOP (30 Monate) oder mild-würzigem Brie de Meaux AOP spielt er seine dunkle Beerenfrucht, noblen Tannine und saline Eisen-Kühle meisterhaft aus. Bei etwa 16 bis 18 Grad Celsius im großzügigen Bordeauxkelch serviert – und bei jetzigem Genuss gerne zwei Stunden zuvor behutsam geöffnet oder karaffiert – entfaltet er Schritt für Schritt seine ganze Klasse.
Wir von Apropos Wein teilen genau diese Leidenschaft für kompromisslose Charakterweine und wählen mit unserer 30-jährigen Expertise für unser Sortiment nur Erzeugnisse, die wie Château La Conseillante für verlässliche Spitzenqualität, handwerkliche Meisterschaft und die unverwechselbar noble, ton-, kiesel- und crasse-de-fer-geprägte Terroir-Seele Pomerols stehen.
| Allergenhinweis | Enthält Sulfite |
|---|---|
| Herkunftsland | |
| Geschmack | |
| Alkoholgehalt | 13,0, 13,5 |
| Jahrgang | |
| Inverkehrbringer | Château La Conseillante, Pomerol, Bordeaux – Frankreich |
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