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Chardonnay Ried Pössnitzberg Kapelle Große STK Lage 2017 von Weingut Erwin Sabathi demonstriert mit kühler südsteirischer Opok-, Kalkmergel- und Koralpen-Fallwind-Präzision, vibrierender Steinobst-, Zitrus- und Kernobstbrillanz sowie animierender Feuerstein-, Rauch- und Kreidestaub-Spannung, wie meisterhaft Erwin Sabathi das extrem karge Kult-Terroir der Ried Pössnitzberg in ein aristokratisch zieseliertes, monumentales und ungemein langlebiges Chardonnay-Monument steirischer Spitzenklasse übersetzt. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftigem gelbem Boskoop- und Braeburn-Apfel, weißem Weingartenpfirsich, reifer Williamsbirne, kandierter Quitte, Kaffirlimette, Pink-Grapefruit und getrocknetem Zitronenabrieb:
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Chardonnay Ried Pössnitzberg Kapelle Große STK Lage 2017 von Weingut Erwin Sabathi demonstriert mit kühler südsteirischer Opok-, Kalkmergel- und Koralpen-Fallwind-Präzision, vibrierender Steinobst-, Zitrus- und Kernobstbrillanz sowie animierender Feuerstein-, Rauch- und Kreidestaub-Spannung, wie meisterhaft Erwin Sabathi das extrem karge Kult-Terroir der Ried Pössnitzberg in ein aristokratisch zieseliertes, monumentales und ungemein langlebiges Chardonnay-Monument steirischer Spitzenklasse übersetzt. Im Glas präsentiert sich dieses biodynamisch beseelte Einzellagen-Monument in einem strahlenden, dichten Stroh- bis Feingold mit zart grün-silbernen Glanzlichtern am Saum, kristalliner Brillanz und hochviskoser Textur mit majestätisch gezeichneten, dichten Schlieren. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftigem gelbem Boskoop- und Braeburn-Apfel, weißem Weingartenpfirsich, reifer Williamsbirne, kandierter Quitte, Kaffirlimette, Pink-Grapefruit und getrocknetem Zitronenabrieb, kunstvoll umwoben von floralen Nuancen weißer Akazienblüten, Lindenblüten, Kamille und sonnengetrocknetem Bergwiesenheu. Dahinter offenbart sich Erwin Sabathis kompromisslose Handschrift in meisterhaft reduktiver Eleganz: Feine Noten von frisch geschlagenem Feuerstein (Pierre à fusil), nassen Kalksteinen, zerstoßenem Opok-Mergelstaub, gerösteten Haselnüssen, zartem Hefeschmelz, Sauerteigkruste, blanchierten Mandeln, Liebstöckel, Kerbel, wildem Bergthymian, weißem Pfeffer und getrockneter Zitronenverbene verschmelzen mit einer kühlen, rauchig-salzigen Kalk- und Gesteins-Mineralik, die dem gereiften Duftbild Straffheit, Fokus und erhabene Grandezza verleiht.
Am Gaumen fasziniert dieser Chardonnay Ried Pössnitzberg Kapelle 2017 durch seine samtig-seidige, engmaschig gewobene Textur, immense Extraktdichte und eine klingenartige, laserstrahlartige Säureader des kühlen, exzeptionellen steirischen Spitzenjahrgangs 2017, die dem kraftvollen, ungemein sehnigen Körper tänzerische Leichtfüßigkeit, linearen Zug und einen vitalen Trinkfluss schenkt. Erwin Sabathi meidet jede buttrige Trägheit, vordergründige Neuholzsüße oder barocke Fettigkeit mit kompromissloser Präzision und setzt auf vollkommene, staubtrockene Durchgegorenheit und steillagengeprägte Vertikalität: Ein meisterhaft poliertes, feinstkörnig-kreidiges Phenolikgerüst der kargen Steilhänge verleiht dem Wein aristokratischen Halt, noblen Grip und die für den Pössnitzberg so typische, mundwässernde Sapidität (Gesteinssalzigkeit und kühle Frische) am Gaumen. Im schier endlosen, zutiefst belebenden Finale klingen herbe Birnenhaut, Grapefruitzeste, getrocknete Almkräuter, feine Mandel- und Haselnusswürze sowie eine kühlende Gesteinsfrische minutenlang nach.
Das Traubengut – selektionierter Chardonnay aus den ältesten, tiefwurzelnden Rebbeständen der privilegierten Subparzelle rund um die historische Kapelle auf der Ried Pössnitzberg bei Leutschach – wurzelt in extremen Steillagen mit Neigungen von bis zu 75 Prozent. Geologisch ist der Pössnitzberg ein absolutes Unikat: Die Reben dringen metertief in den sogenannten Opok ein – extrem dichten, kalkreichen blaugrauen Tonmergel des Sarmats, durchsetzt mit fossilen Meeressedimenten und Kalksteinbänken. Dieser schwere, karge Boden limitiert den Ertrag auf natürliche Weise und verleiht dem Chardonnay seine unverwechselbare salzige Tiefe, feste Phenolik und enorme Lagerfähigkeit. Das Mikroklima profitiert von der direkten Konfrontation des warmen, illyrischen Klimas aus dem Süden mit den allabendlich herabstreichenden, kühlen Gebirgswinden der Koralpe. Dieses ausgeprägte Tag-Nacht-Temperaturgefälle ermöglichte im Ausnahmejahrgang 2017 eine beispiellos lange Vegetationsperiode und die Konservierung einer messerscharfen Säurestruktur. Nach selektiver Handlese in kleinen Kisten und schonender Ganztraubenpressung vergärte der Most spontan mit weinbergseigenen Naturhefen in traditionellen Eichenholzfässern. Der Wein reifte anschließend über mehrere Jahre auf der vollen Hefe ohne Schönung und ohne Filtration heran, um seine reine, kühle Terroir-Identität vollendet ins Glas zu transportieren.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieses strukturierte Terroir-Monument als virtuoser und erhabener Begleiter für anspruchsvollste Meeres- und Süßwasserfische, Krustentiere, Geflügel, Kalbfleisch und die alpine wie französische Haute Cuisine. Er harmoniert in Perfektion mit auf der Haut gebratenem Steinbutt oder Seesaibling an Beurre blanc mit Petersilienerdäpfeln, pochiertem bretonischem Hummer mit feiner Meersalzbutter, gebratenen Jakobsmuscheln an Limetten-Thymian-Schaum auf sämiger Selleriecreme, knusprig gebratener Bresse-Poularde mit Morchelrahmsauce, klassischem Kalbsbries auf Erdäpfelpüree sowie rosa gegartem Milchkalbsrücken an getrüffeltem Natursaft. Auch zur anspruchsvollen Gemüseküche – wie sautierten Steinpilzen, Morcheln und weißem Spargel mit Sauce Mousseline – sowie zu gereiftem Rohmilchkäse wie mürbem Comté Extra (36 Monate), gereiftem Beaufort oder feinem Ziegenkäse spielt er seine saline Rasse, kühle Kräuterpikanz und noble Schmelzstruktur meisterhaft aus. Bei etwa 10 bis 12 Grad Celsius im großzügigen Burgunderkelch serviert entfaltet er Schritt für Schritt seine ganze Klasse.
Wir von Apropos Wein teilen genau diese Leidenschaft für kompromisslose Charakterweine und wählen mit unserer 30-jährigen Expertise für unser Sortiment nur Erzeugnisse, die wie Erwin Sabathis Chardonnay Ried Pössnitzberg Kapelle für verlässliche Spitzenqualität, handwerkliche Meisterschaft und die unverwechselbar noble, opok- und koralpenwindgeprägte Terroir-Seele der Südsteiermark stehen.
| Allergenhinweis | Enthält Sulfite |
|---|---|
| Herkunftsland | |
| Geschmack | |
| Jahrgang | |
| Österreich | |
| Rebsorte | |
| Inverkehrbringer | Weingut Erwin Sabathi, 8463 Leutschach Österreich |
| Lieferzeit | 1-4 Werktage |
| Alkoholgehalt | 13,0 |
| Säuregehalt (g/l) | 5,3 |
| Restzucker (g/l) | 0,2 |
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