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Barolo DOCG 2014 von Pio Cesare (Alba, Langhe / Piemont) demonstriert mit kühler piemontesischer Sant’Agata-Fossilienmergel-, Diano-Sandstein-, Alpen-Fallwind-, Tanaro-Nebel- und Multi-Cru-Präzision, vibrierender Sauerkirsch-, Granatapfel- und Hagebuttenbrillanz sowie animierender Teer-, Rosen-, Trüffel- und Waldboden-Spannung, wie meisterhaft die Familie Boffa-Pio die historische Assemblage-Tradition der Langhe in ein aristokratisch zieseliertes, straff-ätherisches und ungemein langlebiges Barolo-Monument italienischer Spitzenklasse übersetzt. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von knackigen Marasca-Sauerkirschen, säuerlichen Waldhimbeeren, Hagebutten, saftigen Granatapfelkernen, getrockneten Zwetschgen, Schlehen und getrockneter Blutorangenzeste, kunstvoll umwoben von floralen Nuancen getrockneter roter Rosenblätter, dunkler Waldveilchen und sonnengetrocknetem Bergwiesenheu.
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Barolo DOCG 2014 von Pio Cesare (Alba, Langhe / Piemont) demonstriert mit kühler piemontesischer Sant’Agata-Fossilienmergel-, Diano-Sandstein-, Alpen-Fallwind-, Tanaro-Nebel- und Multi-Cru-Präzision, vibrierender Sauerkirsch-, Granatapfel- und Hagebuttenbrillanz sowie animierender Teer-, Rosen-, Trüffel- und Waldboden-Spannung, wie meisterhaft die Familie Boffa-Pio die historische Assemblage-Tradition der Langhe in ein aristokratisch zieseliertes, straff-ätherisches und ungemein langlebiges Barolo-Monument italienischer Spitzenklasse übersetzt. Im Glas präsentiert sich dieser charakterstarke Botschafter in einem leuchtenden, durchscheinenden Granatrot mit noblen ziegel- bis mahagonifarbenen Reflexen am Saum, kristalliner Brillanz und hochviskoser Textur mit dichten, majestätisch gezeichneten Kirchenfenstern. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von knackigen Marasca-Sauerkirschen, säuerlichen Waldhimbeeren, Hagebutten, saftigen Granatapfelkernen, getrockneten Zwetschgen, Schlehen und getrockneter Blutorangenzeste, kunstvoll umwoben von floralen Nuancen getrockneter roter Rosenblätter, dunkler Waldveilchen und sonnengetrocknetem Bergwiesenheu. Dahinter offenbart sich Pio Cesares klassizistische Handschrift in meisterhaft reduktiver Eleganz: Feine Noten von frisch geschlagenem Feuerstein (Pierre à fusil), weißem Alba-Trüffel, herber Teer- und Asphaltwürze (Goudron), frisch gespitztem Bleistiftgraphit, edlem Pfeifentabak, feinstem Zedernholz, geriebenen Kakaobohnen, schwarzem Pfeffer, Wacholder, Liebstöckel, Kerbel, getrocknetem Salbei, wilder Minze und feuchtem Waldboden (Sous-Bois) verschmelzen mit einer kühlen, rauchig-salzigen Kalkmergel- und Eisen-Mineralik, die dem gereiften Duftbild Straffheit, Fokus und erhabene Grandezza verleiht.
Am Gaumen fasziniert dieser Barolo DOCG 2014 durch seine samtig-seidige, engmaschig gewobene Textur, saftige Extraktdichte und eine klingenartige, laserstrahlartige Säureader des kühlen, von Puristen hochgeschätzten Ausnahmejahrgangs 2014, die dem ungemein sehnigen, drahtigen Körper tänzerische Leichtfüßigkeit, linearen Zug und einen vitalen Trinkfluss schenkt. Pio Cesare meidet jede marmeladige Hitzigkeit, buttrige Trägheit oder vordergründig süße Holzwürze mit kompromissloser Präzision und setzt auf vollkommene, staubtrockene Durchgegorenheit und piemontesische Vertikalität: Ein meisterhaft poliertes, feinstkörnig-kreidiges Gerbstoffkorsett von beachtlicher phenolischer Dichte und noblem Nebbiolo-Grip verleiht dem Wein aristokratischen Halt und die für die Langhe so typische, mundwässernde Sapidità (Gesteinssalzigkeit und kühle Frische) am Gaumen. Im schier endlosen, zutiefst belebenden Finale klingen herbe Sauerkirschhaut, Blutorange, Teer, edler Tabak, getrocknete Kräuter und eine kühlende Gesteinsfrische minutenlang nach.
Das Traubengut – zu 100 % reinsortiger Nebbiolo (Klone Michet und Lampia) – entstammt streng selektierten Parzellen in familieneigenen Weinbergen über verschiedene Spitzen-Gemeinden des Barolo-Gebiets hinweg, darunter Serralunga d’Alba, Grinzane Cavour, La Morra, Novello und Monforte d’Alba. Geologisch vereint diese klassische Komposition die beiden großen Formationen der Langhe: Den kargen, kompakten und kalkreichen Mergel von Sant’Agata Fossili (der für Duftigkeit, Eleganz und Seidigkeit bürgt) sowie den eisen- und sandsteinreicheren Diano-Sandstein bzw. Leitha-Formationen der Osthänge (die Struktur, Gerbstofftiefe und Kraft stiften). Das Mikroklima des Jahres 2014 war von einem kühlen, anspruchsvollen Sommer geprägt, der jedoch von einem phänomenalen, sonnigen und trockenen September und Oktober gekrönt wurde. Dieser späte Herbst ermöglichte eine extrem lange Vegetationsperiode und schenkte den Trauben eine rare aromatische Brillanz, feine Phenolik und lebendige Säure. Nach penibler manueller Lese vergärte die Maische temperaturkontrolliert im Edelstahltank mit einer ausgedehnten Standzeit von rund 25 bis 30 Tagen. Der Ausbau vollzog sich über rund 30 Monate primär in großen traditionellen Fässern aus slawonischer Eiche (Botti), ergänzt durch einen feinfühlig dosierten kleineren Anteil in französischen Barriques, gefolgt von einer ausgedehnten Flaschenruhe in den historischen Kellern von Alba, um seine reine, kühle Terroir-Identität vollendet ins Glas zu transportieren.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieses strukturierte Terroir-Monument als virtuoser und erhabener Begleiter für anspruchsvollstes Rindfleisch, feinstes Wildbret, Lamm und die klassische piemontesische wie europäische Haute Cuisine. Er harmoniert in Perfektion mit traditionellem Brasato al Barolo (in Barolo geschmorter Rinderschulter) auf sämiger Kräuterpolenta, hausgemachten Tajarin mit reichlich gehobeltem weißem Alba-Trüffel und piemontesischer Butter, rosa gegartem Hirschkalbs- oder Rehrücken an Preiselbeer-Wacholder-Jus mit Petersilienerdäpfeln, saftigem Fiorentina-Steak vom Holzkohlegrill mit Meersalz und Rosmarin sowie geschmorter Kalbshaxe (Ossobuco) an feiner Gremolata. Auch zur anspruchsvollen Pilzküche – wie geschmorten Steinpilzen, Morcheln und Trüffeln auf feiner Erdäpfelcreme – sowie zu gereiftem Rohmilchkäse wie mürbem Castelmagno DOP (über 24 Monate gereift), feinem Parmigiano Reggiano Stravecchio, reifem Gorgonzola Piccante oder feinem Comté Extra spielt er seine kühle Beerenfrucht, noblen Tannine und ätherische Kräuterwürze meisterhaft aus. Bei etwa 16 bis 18 Grad Celsius im großzügigen Burgunder- oder Barolo-Kelch serviert – und bei jetzigem Genuss gerne ein bis zwei Stunden zuvor behutsam karaffiert – entfaltet er Schritt für Schritt seine ganze Klasse.
Wir von Apropos Wein teilen genau diese Leidenschaft für kompromisslose Charakterweine und wählen mit unserer 30-jährigen Expertise für unser Sortiment nur Erzeugnisse, die wie Pio Cesares Barolo DOCG für verlässliche Spitzenqualität, handwerkliche Meisterschaft und die unverwechselbar noble, mergel-, sandstein- und alpenwindgeprägte Terroir-Seele des Piemonts stehen.
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