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Der Ott Grüner Veltliner 2024 von Weingut Bernhard Ott (Feuersbrunn, Wagram) demonstriert mit kühler wagramer Löss-, Kalkstaub-, Terrassenlagen- und Donau-Fallwind-Präzision, vibrierender Kernobst-, Steinobst- und Zitrusbrillanz sowie animierender Pfeffer-, Kräuter- und Gesteinsstaub-Spannung, wie meisterhaft Bernhard Ott („Mr. Veltliner“) das facettenreiche Lössterroir des Wagrams in ein aristokratisch zieseliertes, vielschichtiges und ungemein langlebiges Grüner-Veltliner-Monument österreichischer Spitzenklasse übersetzt. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftigem gelbem Boskoop- und Cox-Orange-Apfel, weißem Weingartenpfirsich, reifer Williamsbirne, gelber Mirabelle, Quitte, frischer Kaffirlimette, Pink-Grapefruit und getrocknetem Zitronenabrieb.
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Der Ott Grüner Veltliner 2024 von Weingut Bernhard Ott (Feuersbrunn, Wagram) demonstriert mit kühler wagramer Löss-, Kalkstaub-, Terrassenlagen- und Donau-Fallwind-Präzision, vibrierender Kernobst-, Steinobst- und Zitrusbrillanz sowie animierender Pfeffer-, Kräuter- und Gesteinsstaub-Spannung, wie meisterhaft Bernhard Ott („Mr. Veltliner“) das facettenreiche Lössterroir des Wagrams in ein aristokratisch zieseliertes, vielschichtiges und ungemein langlebiges Grüner-Veltliner-Monument österreichischer Spitzenklasse übersetzt. Im Glas präsentiert sich dieser biodynamisch beseelte Botschafter in einem strahlenden, lichten Stroh- bis Platingelb mit zart grün-silbernen Glanzlichtern am Saum, kristalliner Brillanz und hochviskoser Textur mit feingliedrig gezeichneten Schlieren am Glasrand. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftigem gelbem Boskoop- und Cox-Orange-Apfel, weißem Weingartenpfirsich, reifer Williamsbirne, gelber Mirabelle, Quitte, frischer Kaffirlimette, Pink-Grapefruit und getrocknetem Zitronenabrieb, kunstvoll umwoben von floralen Nuancen weißer Akazienblüten, Kamille, Lindenblüten und sonnengetrocknetem Bergwiesenheu. Dahinter offenbart sich Bernhard Otts feinsinnige Handschrift in meisterhaft reduktiver Eleganz: Feine Noten von frisch geschlagenem Feuerstein (Pierre à fusil), nassen Kalksteinen, zerstoßenem Lössstaub, frisch gemörsertem weißem und schwarzem Pfeffer (das klassische, nobel karge „Pfefferl“), Liebstöckel, Kerbel, wildem Bergthymian, getrockneter Zitronenverbene, Sauerteigkruste und zartem Hefeschmelz verschmelzen mit einer kühlen, rauchig-würzigen Quarz- und Löss-Mineralik, die dem jugendlichen Duftbild Straffheit, Fokus und erhabene Grandezza verleiht.
Am Gaumen fasziniert dieser Der Ott Grüner Veltliner 2024 durch seine samtig-seidige, engmaschig gewobene Textur, saftige Extraktdichte und eine klingenartige, laserstrahlartige Säureader des frischen, kristallklaren Jahrgangs 2024, die dem ungemein sehnigen, drahtigen Körper tänzerische Leichtfüßigkeit, linearen Zug und einen vitalen Trinkfluss schenkt. Bernhard Ott meidet jede breite Buttrigkeit, marmeladige Süße oder vordergründig dominante Holzhitzigkeit mit kompromissloser Präzision und setzt auf vollkommene, staubtrockene Durchgegorenheit und wagramtypische Vertikalität: Ein meisterhaft poliertes, feinstkörnig-kreidiges Phenolikgerüst der kargen Lössterrassen verleiht dem Wein aristokratischen Halt, noblen Grip und die für Feuersbrunn so typische, mundwässernde Sapidität (Gesteinssalzigkeit und kühle Frische) am Gaumen. Im schier endlosen, zutiefst belebenden Finale klingen herbe Birnenhaut, Grapefruitzeste, weiße Pfefferpikanz, getrocknete Kräuter und eine kühlende Gesteinsfrische minutenlang nach.
Das Traubengut – zu 100 % Grüner Veltliner – entstammt einer selektionierten Assemblage der besten Lagen des Weinguts rund um Feuersbrunn (mit Parzellen aus Spitzenrieden wie Rosenberg, Spiegel und Stein). Geologisch wurzeln die Reben in bis zu zwanzig Meter mächtigen, eiszeitlich angewehten Lössformationen, die von fossilienreichen Kalkmergel- und Donauschotterbänken unterlagert werden. Dieser feinkörnige, mineralstoffreiche Lössboden speichert Feuchtigkeit und Nährstoffe mit natürlicher Vollendung und verleiht dem Grünen Veltliner seinen typischen noblen Schmelz bei gleichzeitig feinziselierter Gerbstoffstruktur. Das Mikroklima profitiert vom Zusammenspiel der warmen pannonischen Luftströme aus dem Osten mit den allabendlich herabstreichenden Kaltluftmassen aus dem rauen Waldviertel. Dieses markante Tag-Nacht-Temperaturgefälle bewahrte im Jahrgang 2024 die animierende Frische und brillante Sortenaromatik. Nach kompromisslos biodynamischer Bewirtschaftung (zertifiziert nach Respekt-BIODYN), selektiver Handlese und kurzer Maischestandzeit vergärte der Most spontan mit weinbergseigenen Naturhefen. Der behutsame Ausbau vollzog sich auf der vollen Hefe teils in traditionellen großen Holzfässern aus österreichischer Eiche (Stockinger) und teils im Edelstahltank, um seine unberührte, kühle Terroir-Identität vollendet ins Glas zu transportieren.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieses strukturierte Terroir-Monument als virtuoser und erhabener Begleiter für anspruchsvolle Süßwasser- und Meeresfische, feines Kalbfleisch, Krustentiere, Geflügel und die klassische alpine Haute Cuisine. Er harmoniert in Perfektion mit auf der Haut gebratenem Zander oder Bachsaibling an nussiger Zitronenbutter mit Petersilienerdäpfeln, klassischem Wiener Schnitzel vom Milchkalb mit warmem Erdäpfel-Vogerlsalat, pochiertem Tafelspitz mit Apfelkren und Schnittlauchsauce, gebratenen Jakobsmuscheln auf sämiger Selleriecreme sowie knusprig gebratenem Backhendl oder Bresse-Poularde mit Kräutern. Auch zur anspruchsvollen Gemüseküche – wie weißem Marchfelder Spargel mit Sauce Hollandaise, Artischockenböden an feiner Kräutervinaigrette oder sautierten Pfifferlingen mit Bergthymian – sowie zu gereiftem Rohmilchkäse wie mürbem Vorarlberger Bergkäse (18 bis 24 Monate), feinem Comté Extra oder cremigem Ziegenfrischkäse spielt er seine saline Rasse, kühle Kräuterpikanz und noblen Pfeffernachhall meisterhaft aus. Bei etwa 9 bis 11 Grad Celsius im großzügigen Burgunder- oder Universal-Weißweinkelch serviert entfaltet er Schritt für Schritt seine ganze Klasse.
Wir von Apropos Wein teilen genau diese Leidenschaft für kompromisslose Charakterweine und wählen mit unserer 30-jährigen Expertise für unser Sortiment nur Erzeugnisse, die wie Bernhard Otts „Der Ott“ Grüner Veltliner für verlässliche Spitzenqualität, handwerkliche Meisterschaft und die unverwechselbar noble, löss-, kalk- und donauwindgeprägte Terroir-Seele des Wagrams stehen.
| Allergenhinweis | Enthält Sulfite |
|---|---|
| Herkunftsland | |
| Geschmack | |
| Alkoholgehalt | 13,5 |
| Bio | |
| Österreich | |
| Rebsorte | |
| Charakteristik | |
| Inverkehrbringer | Weingut Bernhard Ott, A 3483 Feuersbrunn/Wagram |
| Jahrgang | |
| Lebensmittelunternehmer | Weingut Bernhard Ott GmbH Neufang 36 3483 Feuersbrunn, Österreich |
| Nettofüllmenge | 0,75 l |
Zutaten
Trauben, Kohlendioxid, Antioxidantien: Sulfite.
Nährwerte
Nährwerte pro 100 ml
| Brennwert kj | 326 g |
|---|---|
| Brennwert kcal | 78 g |
| Fett | 0 g |
| davon gesättigte Fettsäuren | 0 g |
| Kohlenhydrate | 1,2 g |
| davon Zucker | < 0,5 g |
| Eiweiß | 0 g |
| Salz | 0 g |
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