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Fruitloops Weiß 2023 von Claus Preisinger demonstriert mit kühler burgenländischer Heideboden-, Kalkmergel- und Kieselschotter-Präzision, vibrierender Zitrus-, Steinobst- und Exotikbrillanz sowie animierender Kräuter-, Hefe- und Gerbstoff-Spannung, wie meisterhaft und feinsinnig Claus Preisinger das pannonische Terroir des Neusiedlersees in ein aristokratisch zieseliertes, ungemein trinkanimierendes Naturwein-Monument übersetzt. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftiger Mandarine, Kumquats, Blutorangenzeste, frischer Kaffirlimette, gelber Mirabelle, knackigem Boskoop-Apfel, weißem Weingartenpfirsich, getrockneten Aprikosen und Quitte.
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Fruitloops Weiß 2023 von Claus Preisinger demonstriert mit kühler burgenländischer Heideboden-, Kalkmergel- und Kieselschotter-Präzision, vibrierender Zitrus-, Steinobst- und Exotikbrillanz sowie animierender Kräuter-, Hefe- und Gerbstoff-Spannung, wie meisterhaft und feinsinnig Claus Preisinger das pannonische Terroir des Neusiedlersees in ein aristokratisch zieseliertes, ungemein trinkanimierendes Naturwein-Monument übersetzt. Im Glas präsentiert sich dieser maischemazerierte Autorenwein in einem leuchtenden, naturtrüben Stroh- bis Bernsteinorange mit zart kupfernen und platingrünen Glanzlichtern am Saum, vibrierender Lebendigkeit und eleganter, viskoser Textur mit dichter Schlierenzeichnung. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftiger Mandarine, Kumquats, Blutorangenzeste, frischer Kaffirlimette, gelber Mirabelle, knackigem Boskoop-Apfel, weißem Weingartenpfirsich, getrockneten Aprikosen und Quitte, kunstvoll umwoben von floralen Nuancen weißer Holunderblüten, Orangenblüten, Kamille, Jasmin und getrocknetem Bergwiesenheu. Dahinter offenbart sich Preisingers biodynamische, puristische Handschrift in meisterhaft reduktiver Eleganz: Feine Noten von frisch geschlagenem Feuerstein (Pierre à fusil), nassen Kieselsteinen, zartem Hefeschmelz, frisch gebackener Sauerteigkruste, blanchierten Mandeln, Liebstöckel, Kerbel, wildem Fenchelsamen, getrocknetem Ingwer, Zitronengras und weißem Pfeffer verschmelzen mit einer kühlen, rauchig-kreidigen Schotter-, Quarz- und Kalk-Mineralik, die dem jugendlichen Duftbild Straffheit, Fokus und erhabene Grandezza verleiht.
Am Gaumen fasziniert dieser Fruitloops Weiß 2023 durch seine samtig-seidige, engmaschig gewobene Textur, saftige Extraktdichte und eine klingenartige, laserstrahlartige Säureader, die dem hefebetonten, ungemein sehnigen Körper tänzerische Leichtfüßigkeit, linearen Zug und einen vitalen Trinkfluss schenkt. Claus Preisinger meidet im sonnenverwöhnten, aber durch kühle Seewinde balancierten Jahrgang 2023 jede breite Trägheit, vordergründig künstliche Fruchtsüße oder unharmonische Schwere mit kompromissloser Konsequenz und setzt auf vollkommene, staubtrockene Durchgegorenheit und vibrierende Vertikalität: Ein meisterhaft poliertes, feinstkörnig-kreidiges Gerbstoffkorsett aus der behutsamen Maischegärung verleiht dem Wein aristokratischen Halt, noblen Grip und die für die kargen Heideboden-Kieselböden so typische, mundwässernde Sapidität (Gesteinssalzigkeit) am Gaumen. Im schier endlosen, zutiefst belebenden Finale klingen herbe Zitrusschalen, Grapefruitbitterkeit, getrocknete Gebirgskräuter, feine Ingwerwürze und eine kühlende Gesteinsfrische minutenlang nach.
Das Traubengut – eine charakterstarke, aromatische Vermählung weißer Rebsorten wie Scheurebe, Furmint und Riesling – wurzelt in biodynamisch bewirtschafteten Parzellen rund um Gols am Nordostufer des Neusiedlersees. Hier treiben die Reben ihre Wurzeln tief in sandig-lehmige Schotterböden, alluvialen Heidebodenschotter und kalkhaltige Sedimente der Parndorfer Platte. Das pannonische Steppenklima – geprägt von intensiver Sonneneinstrahlung und dem steten, thermisch ausgleichenden Einfluss des flachen Steppensees – garantierte 2023 eine physiologisch vollendete Ausreifung der Beerenhäute bei makellos intakter Säurearchitektur. Nach penibler Handlese in den kühlen Morgenstunden wurden die Trauben teils als Ganztraube und teils schonend entrappt über mehrere Tage behutsam auf der Maische spontan mit weinbergseigenen Hefen vergoren. Der Wein reifte über mehrere Monate unberührt auf der Voll- und Feinhefe in gebrauchten Holzfässern und Tonamphoren heran, bevor er vollkommen ungeschönt, unfiltriert und ohne jegliche Schwefelzugabe gefüllt wurde, um seine unberührte Terroir-Identität und lebendige Naturwein-Spannkraft unverfälscht ins Glas zu transportieren.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieses strukturierte Terroir-Monument als virtuoser und erhabener Begleiter für anspruchsvolle Naturweinküche, feine Krustentiere, Kalbfleisch und die moderne levantinisch wie mitteleuropäisch inspirierte Spitzenküche. Er harmoniert in Perfektion mit pochiertem Saibling oder Wolfsbarsch an feiner Zitrusbutter mit Petersilienerdäpfeln, gebratenen Jakobsmuscheln an Limetten-Ingwer-Schaum, gegrillten Carabinieros mit Meersalz, pochiertem Kalbsbries auf sämiger Selleriecreme, knusprig gebratener Maispoularde mit Kräutern sowie pikant gebeizter Lachsforelle mit Koriander und Zitrusschalen. Auch zur anspruchsvollen Gemüseküche – wie geröstetem Blumenkohl mit brauner Butter und Haselnüssen, marinierten Artischockenböden, fermentiertem Spargel oder gebratenen Kräuterseitlingen auf sämiger Kräuterpolenta – sowie zu gereiftem Rohmilchkäse wie mürbem Comté Extra (24 bis 36 Monate), cremigem Reblochon fermier oder feinem Sainte-Maure-de-Touraine-Ziegenkäse spielt er seine saline Rasse, kühle Gerbstoffpikanz und animierende Zitrusschalenfrucht meisterhaft aus. Bei etwa 10 bis 12 Grad Celsius im großzügigen Burgunder- oder Universal-Weißweinkelch serviert – und bei jetzigem Genuss gerne eine halbe Stunde zuvor behutsam geöffnet – entfaltet er Schritt für Schritt seine ganze Klasse.
Wir von Apropos Wein teilen genau diese Leidenschaft für kompromisslose Charakterweine und wählen mit unserer 30-jährigen Expertise für unser Sortiment nur Erzeugnisse, die wie Claus Preisingers Fruitloops Weiß für verlässliche Spitzenqualität, handwerkliche Meisterschaft und die unverwechselbar noble, kiesel- und kalkgeprägte Terroir-Seele des Burgenlands stehen.
Claus Preisinger
Goldbergstraße 60,
7122 Gols, Österreich
| Allergenhinweis | Enthält Sulfite |
|---|---|
| Herkunftsland | |
| Geschmack | |
| Alkoholgehalt | 11,5 |
| Österreich | |
| Bio | |
| Jahrgang |
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