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Furmint 2023 von Weingut Thomas Straka demonstriert mit kühler südburgenländischer Präzision aus kargem Grünschiefer, kristallinem Serpentinit und quarzreichen Schieferböden der steilen Ausläufer des Geschriebensteins, getragen von den belebenden alpinen Fallwinden des Günser Gebirges und der kompromisslos puristischen Handwerkskunst von Thomas Straka, wie meisterhaft diese historische Rebsorte in ein aristokratisch zieseliertes, sehnig straffes und ungemein trinkanimierendes Weißweinmonument übersetzt wird. Das ungemein saftige, tiefgründige und nobel karge Bouquet eröffnet ein glasklares Spiel von knackigem grünem Boskoop-Apfel, säuerlicher Quitte, weißem Weingartenpfirsich, Williamsbirne, gelber Mirabelle, Kumquats, frischer Cedrozitrone und Pink Grapefruit.
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Furmint 2023 von Weingut Thomas Straka (Rechnitz, Südburgenland) demonstriert mit kühler südburgenländischer Präzision aus kargem Grünschiefer, kristallinem Serpentinit und quarzreichen Schieferböden der steilen Ausläufer des Geschriebensteins, getragen von den belebenden alpinen Fallwinden des Günser Gebirges und der kompromisslos puristischen Handwerkskunst von Thomas Straka, wie meisterhaft diese historische Rebsorte in ein aristokratisch zieseliertes, sehnig straffes und ungemein trinkanimierendes Weißweinmonument übersetzt wird. Im Glas präsentiert sich dieser charakterstarke Terroirbotschafter in einem strahlenden, lichten Strohgelb mit zarten platingrünen Glanzlichtern am Saum, kristalliner Brillanz und feingliedrig gezeichneten Schlieren am Glasrand. Das ungemein saftige, tiefgründige und nobel karge Bouquet eröffnet ein glasklares Spiel von knackigem grünem Boskoop-Apfel, säuerlicher Quitte, weißem Weingartenpfirsich, Williamsbirne, gelber Mirabelle, Kumquats, frischer Cedrozitrone und Pink Grapefruit. Feine florale Nuancen von weißen Wiesenblumen, Lindenblüten, Kamille und sonnengetrocknetem Bergwiesenheu umrahmen die Frucht. Dahinter offenbart sich Strakas puristische Handschrift in meisterhafter Eleganz: Noten von frisch geschlagenem Feuerstein (Pierre à fusil), nassem Schieferfelsen, zerstoßenem Grünschieferstaub, feinstem Hefeschmelz, weißem Pfeffer, Liebstöckel, Kerbel, wildem Bergthymian, getrockneter Zitronenverbene und nassen Kieselsteinen verschmelzen mit einer kühlen, rauchig salzigen Gesteinsmineralik zu einem harmonischen Duftbild von erhabener Frische.
Am Gaumen fasziniert dieser Furmint 2023 durch seine samtig feine, engmaschig gewobene Textur, saftige Extraktdichte und eine straffe, pulsierende Säureader des balancierten Ausnahmejahrgangs 2023, die dem schlanken, ungemein sehnigen Körper tänzerische Leichtigkeit, linearen Zug und vitalen Trinkfluss verleiht. Thomas Straka meidet jede überladene Buttrigkeit, breite Trägheit oder vordergründig marmeladige Schwere konsequent und setzt auf vollkommene Trockenheit und vertikale Frische. Ein meisterhaft poliertes, feinkörniges Phenolikgerüst der kargen Schiefersteillagen schenkt dem Wein aristokratischen Halt, noblen Grip und die für das Rechnitzer Schieferfenster so typische, mundwässernde Salzigkeit am Gaumen. Im schier endlosen Finale klingen herbe Quittenschale, Grapefruitzeste, pikanter weißer Pfeffer, getrocknete Kräuter und eine belebende Gesteinsfrische minutenlang nach.
Das Traubengut stammt zu 100 % aus Furmint von sorgsam gepflegten Parzellen an den steilen Südhängen von Rechnitz am Fuße des Geschriebensteins. Geologisch ruhen die Rebanlagen auf einer der faszinierendsten Bodenformationen Mitteleuropas – dem Rechnitzer Schieferfenster: Metamorpher, stark eisen- und magnesiumhaltiger Grünschiefer (Prasinit und Serpentinit) wechsellagert mit feinen Quarzadern und kargen Schieferverwitterungsböden mit minimaler Humusauflage. Diese extrem nährstoffarme Bodenformation drosselt die Erträge auf natürliche Weise, zwingt die Wurzeln tief in das feste Spaltgestein und schenkt dem Furmint seine schneidende Säurespannung, saline Griffigkeit und feinnervige Knochenstruktur. Das Mikroklima verbindet die warme Thermik der pannonischen Tiefebene mit der kühlen Waldluft des angrenzenden Naturparks Geschriebenstein: Während die terrassierten Rebgärten tagsüber reichlich Wärme tanken, sorgen die abendlichen Fallwinde aus den dichten Bergwäldern für markante nächtliche Temperaturabfälle. Dieser ausgeprägte Tag-Nacht-Temperaturkontrast bewahrte im Jahrgang 2023 eine glasklare Fruchtfrische und lebendige Rasse bei optimaler phenolischer Ausreifung. Nach penibler Handlese in kleinen Kisten und schonender Ganztraubenpressung vergärte der Most spontan mit den natürlichen Weinbergshefen im großen Holzfass sowie im Edelstahltank. Der mehrmonatige, unberührte Ausbau auf der Feinhefe verlieh dem Wein seine seidige Textur, ehe er ungeschminkt und mit minimaler Schwefelgabe gefüllt wurde, um die reine Terroir-Identität vollendet ins Glas zu bringen.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieses strukturierte Terroir-Monument als virtuoser Partner für anspruchsvolle Süßwasser- und Edelfische, feine Krustentiere, zartes Kalbfleisch, Geflügel und die feinsinnige mitteleuropäische wie alpine Haute Cuisine. Er harmoniert in Perfektion mit auf der Haut gebratenem Bachsaibling oder Zander an nussiger brauner Butter mit Petersilienerdäpfeln, pochiertem bretonischem Hummer oder gegrilltem Kaisergranat an Kaffirlimette mit Meersalzbutter auf sämiger Selleriecreme, zartem Kalbsbries an feiner Kräutervelouté mit Morcheln, klassischem Wiener Schnitzel vom Milchkalb mit Erdäpfel-Vogerlsalat sowie saftig gebratenem Bio-Perlhuhn an feinem Kräuterfond. Auch zur anspruchsvollen Gemüseküche – wie gegrilltem grünem Spargel, sautierten Artischocken oder geschmorten Pfifferlingen – sowie zu gereiftem Rohmilchkäse wie mürbem Vorarlberger Bergkäse, feinem Comté Extra oder gereiftem Ziegenhartkäse spielt er seine saline Rasse, kühle Kräuterpikanz und noblen Steinfruchtnachhall meisterhaft aus. Bei etwa 10 bis 12 Grad Celsius im großzügigen Burgunder- oder Universal-Weißweinkelch serviert entfaltet er Schritt für Schritt seine gesamte Vielschichtigkeit.
Wir von Apropos Wein teilen genau diese Leidenschaft für kompromisslose Charakterweine und wählen mit unserer 30-jährigen Expertise für unser Sortiment nur Erzeugnisse, die wie Strakas Furmint für verlässliche Spitzenqualität, handwerkliche Meisterschaft und die unverwechselbar noble, von Rechnitzer Grünschiefer und Bergwinden geprägte Seele des Südburgenlands stehen.
Weingut Thomas Straka
Bahnhofstrasse 15
A-7471 Rechnitz
| Allergenhinweis | Enthält Sulfite |
|---|---|
| Herkunftsland | |
| Geschmack | |
| Alkoholgehalt | 13,5 |
| Bio | |
| Österreich | |
| Rebsorte | |
| Jahrgang | |
| Winzer/Weingut/Abfüller | Weingut Straka |
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