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Grüner Veltliner Ried Breiter Rain 1ÖTW Kremstal DAC 2022 von Weingut Sepp Moser demonstriert mit kühler kremstaler Präzision aus mächtigem, kalkreichem Löss, glimmerhaltigem Feinsand und mineralischen Urgesteinssedimenten der traditionsreichen Erste-Lage-Riede Breiter Rain, getragen von den belebenden Fallwinden des Waldviertels und der kompromisslosen biodynamischen Handschrift von Nikolaus Moser, wie vollendet Grüner Veltliner in ein aristokratisch zieseliertes, saftig tiefes und ungemein langlebiges Einzellagenmonument übersetzt wird. Das ungemein saftige, tiefgründige und nobel karge Bouquet eröffnet ein glasklares Spiel von saftigem gelbem Boskoop-Apfel, reifem weißem Weingartenpfirsich, knackiger Williamsbirne, Quitte, Kumquats, frischer Cedrozitrone und Pink Grapefruit,
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Grüner Veltliner Ried Breiter Rain 1ÖTW Kremstal DAC 2022 von Weingut Sepp Moser (Rohrendorf bei Krems, Kremstal) demonstriert mit kühler kremstaler Präzision aus mächtigem, kalkreichem Löss, glimmerhaltigem Feinsand und mineralischen Urgesteinssedimenten der traditionsreichen Erste-Lage-Riede Breiter Rain, getragen von den belebenden Fallwinden des Waldviertels und der kompromisslosen biodynamischen Handschrift von Nikolaus Moser (respekt-BIODYN / Demeter), wie vollendet Grüner Veltliner in ein aristokratisch zieseliertes, saftig tiefes und ungemein langlebiges Einzellagenmonument übersetzt wird. Im Glas präsentiert sich dieser charakterstarke Lagenbotschafter in einem strahlenden, dichten Strohgelb mit zarten platingrünen Glanzlichtern am Saum, kristalliner Brillanz und dichter Textur mit feingliedrig gezeichneten Schlieren am Glasrand. Das ungemein saftige, tiefgründige und nobel karge Bouquet eröffnet ein glasklares Spiel von saftigem gelbem Boskoop-Apfel, reifem weißem Weingartenpfirsich, knackiger Williamsbirne, Quitte, Kumquats, frischer Cedrozitrone und Pink Grapefruit, feinsinnig unterlegt mit einem Hauch von Ringlotten und getrockneter Zitronenmelisse. Feine florale Nuancen von Lindenblüten, Akazienblüten, Wiesenmargeriten, Kamille und sonnengetrocknetem Bergwiesenheu umrahmen die dichte Frucht. Dahinter offenbart sich Mosers puristische Handschrift in meisterhafter Eleganz: Noten von frisch geschlagenem Feuerstein (Pierre à fusil), nassen Kieselsteinen, zerstoßenem Lössstaub, feinstem Hefeschmelz, Brunnenkresse, Liebstöckel, Kerbel, wildem Bergthymian, frisch gemörsertem weißem Pfeffer (Kremstaler Pfefferl) und getrockneter Zitronenverbene verschmelzen mit einer kühlen, rauchig salzigen Gesteinsmineralik zu einem erhabenen Duftbild von vollendeter Frische.
Am Gaumen fasziniert dieser Grüner Veltliner Breiter Rain 2022 durch seine samtig feine, engmaschig gewobene Textur, saftige Extraktdichte und eine straffe, pulsierende Säureader des balancierten Jahrgangs 2022, die dem kraftvollen, ungemein sehnigen Körper tänzerische Leichtigkeit, linearen Zug und vitalen Trinkfluss verleiht. Weingut Sepp Moser meidet jede buttrige Trägheit, vordergründige Klebrigkeit oder überladene Barockschwere konsequent und setzt auf vollkommene Trockenheit, vertikale Frische und die unverfälschte mineralische Energie des kargen Löss-Terroirs. Ein meisterhaft poliertes, feinstkörniges Phenolikgerüst der naturnah und schonend vinifizierten Beerenhäute verleiht dem Wein aristokratischen Halt, noblen Grip und die für die mächtigen Lösswände von Rohrendorf so typische, mundwässernde Salzigkeit am Gaumen. Im schier endlosen Finale klingen herbe Apfelschale, Grapefruitzeste, pikanter weißer Pfeffer, getrocknete Wiesenkräuter und eine kühlende Gesteinsfrische minutenlang nach.
Das Traubengut stammt zu 100 % aus Grünem Veltliner der als Erste Lage (1ÖTW) klassifizierten Ried Breiter Rain in Rohrendorf bei Krems. Geologisch ruhen die tief wurzelnden Reben auf gewaltigen eiszeitlichen Lössablagerungen: Reiner, kalk- und quarzreicher Fluglöss wechsellagert mit feinen Tonlehmbändern und glimmerhaltigen Feinsandschichten, die über Jahrtausende vom Wind an die Ausläufer des Manhartsbergs geweht wurden. Während der kalkhaltige Löss dem Veltliner seine typische Cremigkeit, samtige Extrakttiefe und das unverkennbare pfeffrige Rückgrat schenkt, zwingt der poröse, tiefgründige Boden die biodynamisch bewirtschafteten Reben tief in die Gesteinsschichten und garantiert eine messerscharfe Säurespannung, saline Griffigkeit und feinnervige Knochenstruktur. Das Mikroklima profitiert vom Zusammenspiel warmer pannonischer Luftströmungen aus dem Donautal mit den kühlen, nächtlichen Fallwinden des Waldviertels. Dieser ausgeprägte Tag-Nacht-Temperaturkontrast bewahrte im Vegetationsjahr 2022 eine glasklare Fruchtfrische und lebendige Rasse bei vollendeter phenolischer Reife. Nach penibler Handlese in mehreren Durchgängen und schonender Ganztraubenpressung vergärte der Most spontan mit weinbergseigenen Hefen in großen traditionellen Holzfässern. Der monatelange Ausbau auf der Hefe verlieh dem Wein seinen seidigen Schliff und unerschütterliche Balance, ehe er ungeschminkt gefüllt wurde, um die reine Herkunfts- und Lagenidentität der Ried Breiter Rain unverfälscht ins Glas zu bringen.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieses strukturierte Terroir-Monument als virtuoser Partner für anspruchsvolle Süßwasser- und Meeresfische, feine Krustentiere, zartes Kalbfleisch, Geflügel und die feinsinnige österreichische wie klassische Haute Cuisine. Er harmoniert in Perfektion mit auf der Haut gebratenem Donauzander oder Saibling an nussiger Zitronenbutter mit Petersilienerdäpfeln, pochiertem bretonischem Hummer oder Kaisergranat an Kaffirlimette mit Meersalzbutter auf sämiger Selleriecreme, klassischem Wiener Schnitzel vom Milchkalb mit lauwarmem Erdäpfel-Vogerlsalat, zartem Kalbsbries an Kräutervelouté mit Morcheln, geschmortem Tafelspitz mit Apfelkren und Schnittlauchsauce sowie saftig gebratenem Bio-Perlhuhn an feinem Geflügelfond. Auch zur anspruchsvollen Gemüseküche – wie frischem weißem Marchfelder Stangenspargel mit Kräutervinaigrette oder sautierten Artischockenherzen – sowie zu regionalem Rohmilchkäse wie mürbem Vorarlberger Bergkäse, feinem Comté Extra oder mild gereiftem Ziegenkäse spielt er seine saline Rasse, kühle Kräuterpikanz und noblen Steinfruchtnachhall meisterhaft aus. Bei etwa 10 bis 12 Grad Celsius im großzügigen Burgunder- oder Universal-Weißweinkelch serviert – und bei jetzigem Genuss gern eine Stunde zuvor behutsam karaffiert – entfaltet er Schritt für Schritt seine gesamte Vielschichtigkeit.
Wir von Apropos Wein teilen genau diese Leidenschaft für kompromisslose Charakterweine und wählen mit unserer 30-jährigen Expertise für unser Sortiment nur Erzeugnisse, die wie Sepp Mosers Grüner Veltliner Ried Breiter Rain für verlässliche Spitzenqualität, biodynamische Meisterschaft und die unverwechselbar noble, von Rohrendorfer Löss und Kremstaler Winden geprägte Seele des Kremstals stehen.
Familiengut Sepp Moser
Untere Wienerstraße 1
3495 Rohrendorf
| Allergenhinweis | Enthält Sulfite |
|---|---|
| Herkunftsland | |
| Geschmack | |
| Alkoholgehalt | 13,0 |
| Österreich | |
| Jahrgang | |
| Bio | |
| Rebsorte |
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