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Grüner Veltliner Ried Fuchsenberg Weinviertel DAC 2024 von Weingut Manfred Hebenstreit (Kleinriedenthal, Retzer Land / Weinviertel) demonstriert mit kühler weinviertler Löss-, Kalkmergel-, Schotter-, Manhartsberg-Fallwind- und Retzer-Hügel-Präzision, vibrierender Kernobst-, Steinobst- und Zitrusbrillanz sowie animierender Pfeffer-, Kräuter-, Feuerstein- und Lössstaub-Spannung, wie meisterhaft Manfred Hebenstreit das kalk- und lössgeprägte Terroir der Ried Fuchsenberg in ein aristokratisch zieseliertes, straffes und ungemein trinkanimierendes Grüner-Veltliner-Monument österreichischer Spitzenklasse übersetzt. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftigem gelbem Boskoop- und Granny-Smith-Apfel, knackiger Williamsbirne, weißem Weingartenpfirsich, gelber Mirabelle, Quitte, kandierter Kaffirlimette, Pink-Grapefruit und getrockneter Zitronenzeste.
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Grüner Veltliner Ried Fuchsenberg Weinviertel DAC 2024 von Weingut Manfred Hebenstreit (Kleinriedenthal, Retzer Land / Weinviertel) demonstriert mit kühler weinviertler Löss-, Kalkmergel-, Schotter-, Manhartsberg-Fallwind- und Retzer-Hügel-Präzision, vibrierender Kernobst-, Steinobst- und Zitrusbrillanz sowie animierender Pfeffer-, Kräuter-, Feuerstein- und Lössstaub-Spannung, wie meisterhaft Manfred Hebenstreit das kalk- und lössgeprägte Terroir der Ried Fuchsenberg in ein aristokratisch zieseliertes, straffes und ungemein trinkanimierendes Grüner-Veltliner-Monument österreichischer Spitzenklasse übersetzt. Im Glas präsentiert sich dieser charakterstarke Lagen-Botschafter in einem strahlenden, lichten Stroh- bis Platingelb mit zart grün-silbernen Glanzlichtern am Saum, kristalliner Brillanz und hochviskoser Textur mit feingliedrig gezeichneten Schlieren am Glasrand. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftigem gelbem Boskoop- und Granny-Smith-Apfel, knackiger Williamsbirne, weißem Weingartenpfirsich, gelber Mirabelle, Quitte, kandierter Kaffirlimette, Pink-Grapefruit und getrockneter Zitronenzeste, kunstvoll umwoben von floralen Nuancen weißer Akazienblüten, Kamille, Lindenblüten und sonnengetrocknetem Bergwiesenheu. Dahinter offenbart sich Hebenstreits feinsinnig puristische Handschrift in meisterhaft reduktiver Eleganz: Feine Noten von frisch geschlagenem Feuerstein (Pierre à fusil), nassen Lösswänden, zerstoßenem Kalk- und Quarzstaub, zartem Sauerteighefeschmelz, Liebstöckel, Kerbel, wildem Bergthymian, Zitronenmelisse, getrockneter Zitronenverbene und frisch gemörsertem weißem Pfeffer (das unverkennbare, nobel karge Weinviertler „Pfefferl“) verschmelzen mit einer kühlen, rauchig-salzigen Gesteins- und Silikat-Mineralik, die dem jugendlichen Duftbild Straffheit, Fokus und erhabene Grandezza verleiht.
Am Gaumen fasziniert dieser Grüner Veltliner Fuchsenberg 2024 durch seine samtig-seidige, engmaschig gewobene Textur, saftige Extraktdichte und eine klingenartige, laserstrahlartige Säureader des frischen, kristallklaren Ausnahmejahrgangs 2024, die dem ungemein sehnigen, drahtigen Körper tänzerische Leichtfüßigkeit, linearen Zug und einen vitalen Trinkfluss schenkt. Weingut Manfred Hebenstreit meidet jede vordergründige Restsüße, breite Trägheit oder marmeladige Hitzigkeit mit kompromissloser Präzision und setzt auf vollkommene, staubtrockene Durchgegorenheit und weinviertler Vertikalität: Ein meisterhaft poliertes, feinstkörnig-kreidiges Phenolikgerüst der kargen Löss- und Kalksedimentböden verleiht dem Wein aristokratischen Halt, noblen Grip und die für Kleinriedenthal so typische, mundwässernde Sapidität (Gesteinssalzigkeit und kühle Frische) am Gaumen. Im schier endlosen, zutiefst belebenden Finale klingen herbe Birnen- und Apfelschale, Grapefruitzeste, weiße Pfefferpikanz, getrocknete Kräuter und eine kühlende Gesteinsfrische minutenlang nach.
Das Traubengut – zu 100 % reinsortiger Grüner Veltliner von alten, tief verwurzelten Rebstöcken – wurzelt in der privilegierten Einzellage Ried Fuchsenberg bei Kleinriedenthal nahe Retz. Geologisch ruhen die Rebzeilen an den sanft geneigten Hängen auf einer vielschichtigen Bodenstruktur: Mächtiger, kalkreicher Fluglöss trifft im Untergrund auf tertiäre Meereskiese, quarzreiche Schotterbänke und verwitterten Kalksandstein. Während der feinkörnige, mineralstoffreiche Löss für saftige Kernobstfrucht, zarten Schmelz und harmonischen Körper sorgt, zwingt der durchlässige Kalkschotter- und Urgesteinsuntergrund die Reben zu tiefstem Wurzelwachstum, was die straffe mineralische Ader, saline Salzigkeit und sehnige Struktur begründet. Das Mikroklima profitiert von den sonnenreichen, trockenen Tagen des Retzer Landes, wird jedoch allabendlich von herabströmenden Kaltluftmassen aus den dichten Wäldern des nahen Manhartsbergs und des Waldviertels dramatisch abgekühlt. Dieser markante Tag-Nacht-Temperatursturz bewahrte im Jahrgang 2024 eine straffe Säurespannung, lebendige Frische und kristallklare Fruchtpräzision. Nach penibler, selektiver Handlese und kurzer aromenschonender Maischestandzeit vollzog der Most eine langsame, kontrollierte Gärung im Edelstahltank. Der Ausbau auf der vollen Feinhefe über mehrere Monate vollzog sich komplett ohne Holzeinfluss, um seine reine, straffe und unberührte Terroir-Identität vollendet ins Glas zu transportieren.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieses strukturierte Terroir-Monument als virtuoser und erhabener Begleiter für anspruchsvolle Süßwasser- und Meeresfische, feines Kalbfleisch, Krustentiere, Geflügel und die feinsinnige alpine wie klassische mitteleuropäische Haute Cuisine. Er harmoniert in Perfektion mit klassischem Wiener Schnitzel vom Milchkalb mit warmem Erdäpfel-Vogerlsalat, auf der Haut gebratenem Zander oder Donau-Saibling an nussiger Zitronen-Thymian-Butter mit Petersilienerdäpfeln, pochiertem Tafelspitz mit Apfelkren und feiner Schnittlauchsauce, gebratenen Jakobsmuscheln an Limettenschaum auf sämiger Selleriecreme, gegrilltem Kaisergranat mit Meersalz sowie knusprig gebratenem steirischem Backhendl mit Zitrone. Auch zur anspruchsvollen Gemüseküche – wie weißem Marchfelder Spargel mit Sauce Mousseline, sautierten Pfifferlingen mit Bergthymian oder geschmorten Artischockenböden an Kräutervinaigrette – sowie zu gereiftem Rohmilchkäse wie mürbem Vorarlberger Bergkäse (über 24 Monate), feinem Comté Extra (24 bis 36 Monate) oder reifem Ziegenkäse wie Crottin de Chavignol spielt er seine saline Rasse, kühle Pfefferpikanz und noblen Steinfruchtnachhall meisterhaft aus. Bei etwa 9 bis 11 Grad Celsius im großzügigen Universal- oder Burgunder-Weißweinkelch serviert entfaltet er Schritt für Schritt seine ganze Klasse.
Wir von Apropos Wein teilen genau diese Leidenschaft für kompromisslose Charakterweine und wählen mit unserer 30-jährigen Expertise für unser Sortiment nur Erzeugnisse, die wie Manfred Hebenstreits Grüner Veltliner Ried Fuchsenberg für verlässliche Spitzenqualität, handwerkliche Meisterschaft und die unverwechselbar noble, löss-, kalksediment- und manhartsbergwindgeprägte Terroir-Seele des Weinviertels stehen.
Weingut HEBENSTREIT
2074 Kleinriedenthal 113
bei Retz
| Allergenhinweis | Enthält Sulfite |
|---|---|
| Herkunftsland | |
| Geschmack | |
| Alkoholgehalt | 13,0 |
| Österreich | |
| Inverkehrbringer/Abfüller | Manfred Hebenstreit, Kleinriedenthal 113, 2074, Österreich |
| Winzer/Weingut/Abfüller | Manfred Hebenstreit |
| Jahrgang | |
| Lebensmittelunternehmer | Weingut Hebenstreit Weinweg 10 2070 Kleinriedenthal Österreich |
| Nettofüllmenge | 0,75 l |
Zutaten
Trauben
Nährwerte
Nährwerte pro 100 ml
| Brennwert kj | 329 g |
|---|---|
| Brennwert kcal | 79 g |
| Fett | 0 g |
| davon gesättigte Fettsäuren | 0 g |
| Kohlenhydrate | 1,1 g |
| davon Zucker | < 0,5 g |
| Eiweiß | 0 g |
| Salz | 0 g |
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