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Minervois Cazelles Les Carrétals 2016 von Domaine Anne Gros & Jean-Paul Tollot demonstriert mit kühler cazelloisischer Karstkalk-, Causse- und Montagne-Noire-Präzision, vibrierender Waldbeer-, Schwarzkirsch- und Weichselbrillanz sowie animierender Garrigue-, Graphit- und Pfeffer-Spannung, wie virtuos Anne Gros und Jean-Paul Tollot ihre burgundische Feinsinnigkeit auf das über hundertjährige Carignan-Terroir des Languedoc übertragen und in ein aristokratisch zieseliertes, monumentales und ungemein langlebiges Rotwein-Monument übersetzen. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftigen Marasca-Sauerkirschen (Weichseln), knackigen wilden Brombeeren, Waldheidelbeeren, vollreifen schwarzen Johannisbeeren (Cassis), dunklen Damaszener-Pflaumen, getrockneten Feigen, Granatapfel und getrockneter Blutorangenzeste.
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Minervois Cazelles Les Carrétals 2016 von Domaine Anne Gros & Jean-Paul Tollot demonstriert mit kühler cazelloisischer Karstkalk-, Causse- und Montagne-Noire-Präzision, vibrierender Waldbeer-, Schwarzkirsch- und Weichselbrillanz sowie animierender Garrigue-, Graphit- und Pfeffer-Spannung, wie virtuos Anne Gros und Jean-Paul Tollot ihre burgundische Feinsinnigkeit auf das über hundertjährige Carignan-Terroir des Languedoc übertragen und in ein aristokratisch zieseliertes, monumentales und ungemein langlebiges Rotwein-Monument übersetzen. Im Glas präsentiert sich dieses südfranzösische Meisterwerk in einem tiefgründigen, leuchtenden Granat- bis Rubinrot mit dunkelvioletten Glanzlichtern am Saum, kristalliner Brillanz und hochviskoser Textur mit dichter, majestätisch gezeichneter Schlierenbildung. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftigen Marasca-Sauerkirschen (Weichseln), knackigen wilden Brombeeren, Waldheidelbeeren, vollreifen schwarzen Johannisbeeren (Cassis), dunklen Damaszener-Pflaumen, getrockneten Feigen, Granatapfel und getrockneter Blutorangenzeste, kunstvoll umwoben von floralen Nuancen dunkler Waldveilchen, wildem Lavendel, Zistrose und sonnengetrocknetem Bergwiesenheu. Dahinter offenbart sich die burgundisch geschulte Handschrift in meisterhaft reduktiver Eleganz: Feine Noten von frisch gespitztem Bleistiftgraphit, edlem Zigarrentabak, feinstem Zedernholz, geriebenen Edel-Kakaobohnen, frisch gemörsertem schwarzem Pfeffer, schwarzem Wacholder, Liebstöckel, Kerbel, wildem Bergthymian, Rosmarin, getrocknetem Salbei und feuchtem Waldboden (Sous-Bois) verschmelzen mit einer kühlen, rauchig-würzigen Kalkstein-, Mergel- und Roteisen-Mineralik, die dem gereiften Duftbild Straffheit, Fokus und erhabene Grandezza verleiht.
Am Gaumen fasziniert dieser Les Carrétals 2016 durch seine samtig-seidige, engmaschig gewobene Textur, saftige Extraktdichte und eine klingenartige, laserstrahlartige Säureader des klassischen Ausnahmejahrgangs 2016, die dem substanzreichen, ungemein sehnigen Körper tänzerische Leichtfüßigkeit, linearen Zug und einen vitalen Trinkfluss schenkt. Anne Gros und Jean-Paul Tollot meiden jede marmeladige Schwere, compotierte Trägheit oder brandige Alkoholhitze mit kompromissloser Präzision und setzen auf burgundische Vertikalität und vollkommene Frische: Ein meisterhaft poliertes, feinstkörnig-kreidiges Gerbstoffkorsett der 1909 gepflanzten Uralt-Reben verleiht dem Wein aristokratischen Halt, noblen Grip und die für das Karstplateau von Cazelles so typische, mundwässernde Sapidité (Gesteinssalzigkeit und alpine Kalkkühle) am Gaumen. Im schier endlosen, zutiefst belebenden Finale klingen herbe Weichselhaut, Bitterschokolade, getrocknete Garrigue-Kräuter, feine Pfeffrigkeit und eine kühlende Gesteinsfrische minutenlang nach.
Das Traubengut – eine historische Assemblage aus überwiegend uraltem Carignan (rund 85 %, 1909 wurzelecht gepflanzt) und altem Grenache – wurzelt in der privilegierten Einzellage Les Carrétals auf dem Kalkplateau (Causse) von Cazelles am Fuße der Montagne Noire auf rund 220 Metern Seehöhe. Hier greifen die tiefwurzelnden Reben direkt in kompakten, fossilienreichen Süßwasserkalkstein (Calcaire lacustre) ein, der von einer kargen, rotbraunen Schicht aus eisenreichem Ton und Kalkschotter überlagert ist. Das Mikroklima profitiert von der direkten Fallwindzone der Montagne Noire: Die kühlen Nordwinde (Cers) sorgen für eine permanente Belüftung der Reben und erzeugen selbst im Hochsommer dramatische Tag-Nacht-Temperaturstürze, die den Trauben ermöglichen, volle physiologische Reife bei straff bewahrter Säurestruktur zu erlangen. Der Jahrgang 2016 gilt in dieser Zone als Referenz für Frische und Langlebigkeit. Nach penibler Handlese in kleinen Kisten und strenger Sortierung wurden die Trauben vollständig entrappt und im temperaturkontrollierten Edelstahltank spontan mit Naturhefen vergoren. Mit sanfter Unterstoßung ohne aggressive Schalenextraktion vinifiziert, reifte der Wein über rund 12 bis 16 Monate behutsam auf der Feinhefe in burgundischen Pièces (228 Liter) aus französischer Eiche (mit feinfühlig zurückhaltendem Neuholzanteil) heran, bevor er ungeschönt gefüllt wurde, um seine unberührte, kühle Terroir-Identität vollendet ins Glas zu transportieren.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieses strukturierte Terroir-Monument als virtuoser und erhabener Begleiter für anspruchsvolles Feder- und Haarwild, feinstes Lamm- und Rindfleisch sowie die klassische mediterrane Spitzenküche. Er harmoniert in Perfektion mit rosa gebratenem Rehrücken im Kräutermantel an Weichsel-Wacholder-Jus mit Petersilienerdäpfeln, geschmorter Lammkeule mit Rosmarin, Knoblauch und schwarzen Oliven auf sämiger Kräuterpolenta, gebratener Taubenbrust mit gegrillten Artischocken, klassischem südfranzösischem Wildschweineintopf (Daube de sanglier), rosa gegartem Milchkalbsrücken an getrüffeltem Natursaft sowie gegrilltem Entrecôte vom Holzkohlegrill. Auch zur anspruchsvollen Pilzküche – wie geschmorten Steinpilzen, Morcheln und Kräuterseitlingen auf feiner Erdäpfelcreme – sowie zu gereiftem Rohmilchkäse wie cremigem Pélardon AOP, würzigem Roquefort fermier, mürbem Comté Extra (24 bis 36 Monate) oder reifem Tomme de Brebis spielt er seine dunkle Beerenfrucht, noblen Tannine und saline Kalk-Kühle meisterhaft aus. Bei etwa 16 bis 18 Grad Celsius im großzügigen Burgunder- oder Syrah-Kelch serviert – und bei jetzigem Genuss gerne ein bis zwei Stunden zuvor behutsam karaffiert – entfaltet er Schritt für Schritt seine ganze Klasse.
Wir von Apropos Wein teilen genau diese Leidenschaft für kompromisslose Charakterweine und wählen mit unserer 30-jährigen Expertise für unser Sortiment nur Erzeugnisse, die wie Anne Gros und Jean-Paul Tollots Les Carrétals für verlässliche Spitzenqualität, handwerkliche Meisterschaft und die unverwechselbar noble, kalk- und caussegeprägte Terroir-Seele des Minervois stehen.
| Gewicht | 1,4 kg |
|---|---|
| Allergenhinweis | Enthält Ei, Enthält Sulfite |
| Herkunftsland | |
| Jahrgang | |
| Alkoholgehalt | 14,0 |
| Frankreich | |
| Inverkehrbringer | Mouchonnat – Vinexport Vins Fins, 21420 Savigny-les-Beaune FR |
| Rebsorte |
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