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Spätburgunder Ahr 2023 von Weingut Meyer-Näkel demonstriert mit kühler Schiefer-Präzision, vibrierender Sauerkirschbrillanz und animierender Devonschiefer-Spannung, wie virtuos Meike und Dörte Näkel die karge Steillagenseele des Ahrtals in ein aristokratisch balanciertes, ungeschminktes Pinot-Noir-Erlebnis übersetzen. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von knackigen Schattenmorellen, wilden Waldhimbeeren, Preiselbeeren, Walderdbeeren und getrockneter Hagebutte, feinsinnig umrahmt von floralen Nuancen dunkler Waldveilchen und roter Rosenblätter.
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Spätburgunder Ahr 2023 von Weingut Meyer-Näkel demonstriert mit kühler Schiefer-Präzision, vibrierender Sauerkirschbrillanz und animierender Devonschiefer-Spannung, wie virtuos Meike und Dörte Näkel die karge Steillagenseele des Ahrtals in ein aristokratisch balanciertes, ungeschminktes Pinot-Noir-Erlebnis übersetzen. Im Glas präsentiert sich dieser Vorzeige-Gutswein in einem strahlenden, transparenten Rubin- bis Granatrot mit zart violetten Reflexen am Saum, kristalliner Brillanz und burgundischer Klarheit. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von knackigen Schattenmorellen, wilden Waldhimbeeren, Preiselbeeren, Walderdbeeren und getrockneter Hagebutte, feinsinnig umrahmt von floralen Nuancen dunkler Waldveilchen und roter Rosenblätter. Dahinter offenbart sich die archetypische Signatur des Ahrtals in meisterhaft reduktiver Führung: Feine Noten von frisch zerstoßenem weißem Pfeffer, getrocknetem Thymian, Wacholder, feuchtem Waldboden und edlem Zigarrentabak verschmelzen mit einer kühlen, rauchig-würzigen Devonschiefer-, Grauwacke- und Graphit-Mineralik, die dem jugendlichen Duftbild Straffheit, Fokus und erhabene Frische verleiht.
Am Gaumen fasziniert dieser Spätburgunder Ahr 2023 durch seine sehnige, seidig-engmaschige Textur, saftige Extrakttiefe und ein meisterhaft poliertes, feinkörnig-kreidiges Gerbstoffkorsett, das dem Wein souveränen Stand, aristokratischen Halt und saftigen Grip schenkt. Die Schwestern Näkel meiden jede marmeladige Überkonzentration oder dominante Holzwürze konsequent: Eine vitale, laserstrahlartige Säureader durchzieht den saftigen Fruchtkern wie ein roter Faden und verleiht dem Wein tänzerische Schwerelosigkeit, linearen Zug und einen unwiderstehlich vitalen Trinkfluss. Im langanhaltenden, zutiefst belebenden Finale klingen Sauerkirsche, Blutorangenzeste, herbe Waldkräuter und eine mundwässernde Gesteinssalzigkeit (Sapidität) minutenlang nach. Die Trauben wurzeln in den dramatischen Steillagen des mittleren Ahrtals rund um Dernau, Walporzheim und Bad Neuenahr, wo karger, verwitterter Devonschiefer und Grauwacke mit geringen Lösslehmauflagen den Reben tiefste Verwurzelung abverlangen. Die Schieferterrassen speichern tagsüber die Sonnenwärme, während die nächtlichen Kaltluftströme aus der Eifel im Jahrgang 2023 für eine langsame Ausreifung bei makelloser Säurefrische sorgten. Nach selektiver Handlese und schonender Maischegärung reifte der Wein behutsam in traditionellen großen Eichenholzfässern sowie gebrauchten französischen Barriques heran, um seine lebendige Frucht bei unberührter Terroir-Präzision ins Glas zu bringen.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieser strukturierte Terroir-Spätburgunder als vielseitiger und erhabener Begleiter für anspruchsvolles Geflügel, feines Wildbret und die moderne mitteleuropäische Spitzenküche. Er harmoniert in Perfektion mit rosa gebratener Barbarie-Entenbrust an Sauerkirsch-Thymian-Jus, feinem Rehrücken im Kräutermantel mit Pfifferlingen, zartem Kalbsfilet auf Trüffelpüree, gebratenem Fasan mit Speck und Wirsing sowie kross auf der Haut gebratenem Lachsforellenfilet auf lauwarmem Linsenragout. Auch zu mild gereiftem Rohmilchkäse wie feinem Saint-Nectaire, Chaource, Brie de Meaux oder jungem Bergkäse spielt er seine rotbeerige Rasse, noblen Tannine und saline Schieferkühle meisterhaft aus. Bei etwa 15 bis 17 Grad Celsius im großzügigen Burgunderkelch serviert entfaltet er Schritt für Schritt seine ganze Klasse. Wir von Apropos Wein teilen genau diese Leidenschaft für kompromisslose Charakterweine und wählen mit unserer 30-jährigen Expertise für unser Sortiment nur Erzeugnisse, die wie Meyer-Näkels Ahr-Spätburgunder für verlässliche Spitzenqualität, handwerkliche Meisterschaft und die unverwechselbar noble, schiefergeprägte Terroir-Seele des Ahrtals stehen.
| Allergenhinweis | Enthält Sulfite |
|---|---|
| Geschmack | |
| Alkoholgehalt | 13,0 |
| Herkunftsland | |
| Deutschland | |
| Inverkehrbringer | Weingut Meyer-Näkel, D 53507 Dernau |
| Jahrgang | |
| Winzer/Weingut/Abfüller | Weingut Meyer-Näkel |
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