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St. Laurent Classic 2019 von Weingut Christian Fischer (Sooß, Thermenregion) demonstriert mit kühler thermenregionstypischer Muschelkalk-, Anninger-Kalkschutt-, Steinfeld-Schotter-, Wienerwald-Fallwind- und Sooßer-Becken-Präzision, vibrierender Weichsel-, Waldheidelbeer- und Schlehenbrillanz sowie animierender Kräuter-, Piment-, Graphit- und Waldboden-Spannung, wie meisterhaft Rotweinpionier Christian Fischer das kalk- und schottergeprägte Terroir von Sooß in ein aristokratisch zieseliertes, saftiges und ungemein trinkanimierendes St.-Laurent-Monument österreichischer Spitzenklasse übersetzt. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von knackigen Marasca-Sauerkirschen, vollreifen dunklen Herzkirschen, wilden Waldheidelbeeren, Brombeeren, Holunderbeeren, Schlehen, eingelegten roten Zwetschgen und getrockneter Blutorangenzeste.
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St. Laurent Classic 2019 von Weingut Christian Fischer (Sooß, Thermenregion) demonstriert mit kühler thermenregionstypischer Muschelkalk-, Anninger-Kalkschutt-, Steinfeld-Schotter-, Wienerwald-Fallwind- und Sooßer-Becken-Präzision, vibrierender Weichsel-, Waldheidelbeer- und Schlehenbrillanz sowie animierender Kräuter-, Piment-, Graphit- und Waldboden-Spannung, wie meisterhaft Rotweinpionier Christian Fischer das kalk- und schottergeprägte Terroir von Sooß in ein aristokratisch zieseliertes, saftiges und ungemein trinkanimierendes St.-Laurent-Monument österreichischer Spitzenklasse übersetzt. Im Glas präsentiert sich dieser charakterstarke Botschafter in einem strahlenden, lichten Rubin- bis Granatrot mit violetten Glanzlichtern im Kern und feinen granatfarbenen Reflexen am Saum, kristalliner Brillanz und hochviskoser Textur mit dichten, feingliedrig gezeichneten Schlieren am Glasrand. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von knackigen Marasca-Sauerkirschen, vollreifen dunklen Herzkirschen, wilden Waldheidelbeeren, Brombeeren, Holunderbeeren, Schlehen, eingelegten roten Zwetschgen und getrockneter Blutorangenzeste, kunstvoll umwoben von floralen Nuancen dunkler Waldveilchen, getrockneter Rosenblätter und sonnengetrocknetem Bergwiesenheu. Dahinter offenbart sich Fischers feinsinnig puristische Handschrift in meisterhaft reduktiver Eleganz: Feine Noten von frisch gespitztem Bleistiftgraphit, edlem Zigarrentabak, feinsten Kakaobohnen, frisch gemörsertem Piment, Gewürznelken, Liebstöckel, Kerbel, wildem Bergthymian, getrocknetem Bohnenkraut, weißem Pfeffer und feuchtem Waldboden (Sous-Bois) verschmelzen mit einer kühlen, rauchig-würzigen Kalk- und Kiesel-Mineralik, die dem gereiften Duftbild Straffheit, Fokus und erhabene Grandezza verleiht.
Am Gaumen fasziniert dieser St. Laurent Classic 2019 durch seine samtig-seidige, engmaschig gewobene Textur, saftige Extraktdichte und eine klingenartige, laserstrahlartige Säureader des gefeierten, balancierten Ausnahmejahrgangs 2019, die dem ungemein sehnigen, drahtigen Körper tänzerische Leichtfüßigkeit, linearen Zug und einen vitalen Trinkfluss schenkt. Weingut Christian Fischer meidet jede marmeladige Hitzigkeit, buttrige Trägheit oder vordergründig süße Holzwürze mit kompromissloser Präzision und setzt auf vollkommene, staubtrockene Durchgegorenheit und thermenregionstypische Vertikalität: Ein meisterhaft poliertes, feinstkörnig-kreidiges Gerbstoffkorsett von beachtlicher phenolischer Finesse verleiht dem Wein aristokratischen Halt, noblen Grip und die für die Sooßer Kalkböden so typische, mundwässernde Sapidität (Gesteinssalzigkeit und kühle Frische) am Gaumen. Im schier endlosen, zutiefst belebenden Finale klingen herbe Weichselhaut, Bitterschokolade, getrocknete Kräuter, feine Pfeffrigkeit und eine kühlende Gesteinsfrische minutenlang nach.
Das Traubengut – zu 100 % reinsortiger St. Laurent (Sankt Laurent) – wurzelt in traditionsreichen Weingärten der Weinbaugemeinde Sooß im Herzen der Thermenregion. Geologisch markieren die Lagen die markante Bruchlinie des Wiener Beckens: Karger Kalkschutt und verwitterter Dolomit des nahen Anningers treffen auf eiszeitlichen Schotter des Steinfelds sowie tiefgründige, kalkhaltige Braunerdeböden mit lehmigem Schluff. Während die kalkreichen Sedimente dem St. Laurent seine burgundische Finesse, kreidige Salzigkeit und sehnige Säurestruktur verleihen, sorgt der Schotteruntergrund für eine ideale Bodendrainage und rasche Erwärmung. Das Mikroklima profitiert vom Zusammenspiel der heißen, trockenen pannonischen Tage mit den allabendlich herabstreichenden Kaltluftmassen aus den dichten Wäldern des Wienerwalds. Dieser ausgeprägte Tag-Nacht-Temperatursturz bewahrte im Traumjahrgang 2019 eine lebendige Säurespannung und glasklare Beerenfrucht bei vollendeter phenolischer Reife. Nach strenger, selektiver Handlese und schonender Entrappung vergärte die Maische temperaturkontrolliert im Edelstahltank mit behutsamer Unterstoßung des Tresterhutes. Der anschließende Ausbau vollzog sich über rund 12 bis 15 Monate in traditionellen großen Holzfässern aus Eiche sowie gebrauchten Barriques, um die delikate Sortenfrucht und das unverfälschte Terroir vollendet ins Glas zu transportieren.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieses strukturierte Terroir-Monument als virtuoser und erhabener Begleiter für anspruchsvolles Geflügel, zartes Wildbret, feines Kalbfleisch und die feinsinnige österreichische wie klassische europäische Haute Cuisine. Er harmoniert in Perfektion mit rosa gebratenem Rehrücken oder Fasanenbrust an Wacholder-Weichsel-Jus mit Petersilienerdäpfeln, knusprig gebratener Bauernente oder Gansl an Apfel-Rotkraut, rosa gegartem Milchkalbsrücken an feinem Thymian-Natursaftl auf sämiger Selleriecreme, zart geschmortem Kaninchen mit Wurzelgemüse sowie klassischem Wiener Tafelspitz mit Schnittlauchsauce und Apfelkren. Auch zur anspruchsvollen Pilzküche – wie sautierten Eierschwammerln (Pfifferlingen), Morcheln und Steinpilzen auf feiner Kräuterpolenta – sowie zu gereiftem Rohmilchkäse wie feinem Vorarlberger Bergkäse (über 18 bis 24 Monate gereift), mürbem Comté Extra (24 Monate) oder mildem Ziegenkäse spielt er seine kühle Beerenfrucht, noblen Gerbstoffe und mineralische Frische meisterhaft aus. Bei etwa 15 bis 17 Grad Celsius im großzügigen Burgunderkelch serviert entfaltet er Schritt für Schritt seine ganze Klasse.
Wir von Apropos Wein teilen genau diese Leidenschaft für kompromisslose Charakterweine und wählen mit unserer 30-jährigen Expertise für unser Sortiment nur Erzeugnisse, die wie Christian Fischers St. Laurent Classic für verlässliche Spitzenqualität, handwerkliche Meisterschaft und die unverwechselbar noble, kalkschutt-, braunerde- und wienerwaldwindgeprägte Terroir-Seele der Thermenregion stehen.
| Jahrgang | |
|---|---|
| Allergenhinweis | Enthält Sulfite |
| Herkunftsland | |
| Alkoholgehalt | 12,5 |
| Österreich | |
| Bio | |
| Rebsorte | |
| Inverkehrbringer/Abfüller | Christian Fischer, Hauptstraße 33, 2504 Sooß, Österreich |
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