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Manfred Hebenstreits Riesling Ried Herberge 2025 bündelt das spannungsgeladene Mikroklima des Retzer Landes am Übergang zum Manhartsberg in einer ungemein fokussierten, aristokratisch zieselierten Interpretation. Im betörend kühlen Bouquet entfaltet sich ein glasklares Aromenspiel aus weißem Weinbergpfirsich, vollreifer Donau-Marille, knackigem gelbem Boskoop-Apfel, säuerlicher Williamsbirne, Quitte, Kumquats und kandierter Zitronenzeste, meisterhaft unterlegt von weißem Pfeffer, Brunnenkresse, Zitronenverbene, feinstem Hefeschmelz und zerstoßenem Urgesteins- und Kiesstaub.
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Manfred Hebenstreits Riesling Ried Herberge 2025 (Kleinriedenthal / Retz, Weinviertel) bündelt das spannungsgeladene Mikroklima des Retzer Landes am Übergang zum Manhartsberg in einer ungemein fokussierten, aristokratisch zieselierten Interpretation. Im betörend kühlen Bouquet entfaltet sich ein glasklares Aromenspiel aus weißem Weinbergpfirsich, vollreifer Donau-Marille, knackigem gelbem Boskoop-Apfel, säuerlicher Williamsbirne, Quitte, Kumquats und kandierter Zitronenzeste, meisterhaft unterlegt von weißem Pfeffer, Brunnenkresse, Zitronenverbene, feinstem Hefeschmelz und zerstoßenem Urgesteins- und Kiesstaub. Am Gaumen fasziniert dieser Ausnahme-Riesling durch seine sehnig-straffe Textur, laserartige Säurespannung und ein feinstkörniges, salziges Schalengrip-Korsett mit langem mineralischem Finish – ein vollendet trockener, ungeschminkter Einzellagen-Klassiker von elektrisierendem Trinkzug und noblem Reifepotenzial.
Im Glas präsentiert sich dieser charakterstarke Botschafter aus Kleinriedenthal in einem strahlenden, lichten Stroh- und Platingelb mit feinen smaragdgrünen Glanzlichtern am Saum, kristalliner Brillanz und dichter Viskosität mit feingliedrig gezeichneten Schlieren am Glasrand. Das ungemein saftige, tiefgründige Bouquet eröffnet ein facettenreiches Spiel von saftigem weißem Pfirsich, knackiger Marille, gelbem Gravensteiner Apfel, säuerlicher Birne, Quitte, Kumquats, frischer Cedrozitrone, Bergamotte und Pink Grapefruit, umrahmt von feinen floralen Nuancen wie Jasminblüten, Lindenblüten, Holunder und sonnengetrocknetem Bergwiesenheu. Dahinter verschmelzen Noten von frisch geschlagenem Feuerstein (Pierre à fusil), nassen Kiesel- und Sandsteinfelsen, zerstoßenem Quarzstaub, feinstem Hefeschmelz, zarter Bittermandel, frisch gemörsertem weißem Pfeffer, Brunnenkresse, Liebstöckel, Kerbel, wildem Bergthymian und getrockneter Zitronenverbene mit einer kühlen, rauchig salzigen Gesteinsmineralik zu einem erhabenen Duftbild. Am Gaumen fasziniert dieser Riesling Ried Herberge 2025 durch seine samtig feine, engmaschig gewobene Textur, saftige Extraktdichte und eine straffe, pulsierende Säureader des lebendigen Jahrgangs 2025, die dem schlanken, ungemein sehnigen Körper tänzerische Frische, linearen Zug und vitalen Trinkfluss verleiht; Manfred Hebenstreit meidet jede botrytisgeprägte Breite, klebrige Restsüße oder buttrige Trägheit konsequent und setzt auf vollkommene Trockenheit, vertikale Frische und die unverfälschte Rasse des kargen Terroirs. Ein meisterhaft poliertes, feinstkörniges Phenolikgerüst der schonend gepressten Traubenhäute schenkt dem Wein aristokratischen Halt, noblen Grip und eine mundwässernde Salzigkeit am Gaumen, ehe er im schier endlosen Finale mit herber Pfirsichhaut, Zitruszeste, pikanter Kräuterwürze, getrockneten Wiesenkräutern und kühlender Gesteinsfrische minutenlang nachhallt.
Das Traubengut stammt zu 100 % aus Riesling der traditionsreichen Einzellage Ried Herberge in Kleinriedenthal bei Retz, wo die Reben an sanft geschwungenen, nach Süden und Südosten ausgerichteten Hanglagen wurzeln. Geologisch ruhen die Rebanlagen auf einem hochinteressanten Terroirmosaik der Retzer Bucht am Ostrand der Böhmischen Masse: Karge, tertiäre Ur-Donauschotter und quartäre Quarzsande wechsellagern mit kalkhaltigem Tonmergel und verwittertem Sandstein, lokal überzogen von feinstem, kalkreichem Fluglöss. Während die drainagestarken Kies- und Sandschichten das Wurzelsystem viele Meter tief in kühle Erdschichten zwingen und dem Wein seine messerscharfe Säurespannung, saline Griffigkeit und feinnervige Knochenstruktur verleihen, spenden die tonigen Mergeladern saftige Extrakttiefe und aromatische Substanz; klimatisch profitiert das westliche Weinviertel von einer ausgeprägten Thermik: Warme, pannonische Tage werden allabendlich von schneidend kühlen Fallwinden aus den dichten Nadelwäldern des nahen Waldviertels abgelöst, was im Vegetationsjahr 2025 für dramatische Tag-Nacht-Temperaturamplituden und eine vollendete Ausreifung der Beerenhäute bei kristallin bewahrter Säurefrische sorgte. Im Keller vinifiziert Manfred Hebenstreit mit puristischer Präzision: Nach strenger selektiver Handlese und behutsamer Ganztraubenpressung vergärte der Most temperaturkontrolliert mit weinbergseigenen Hefen im Edelstahltank, gefolgt von einem monatelangen Ausbau auf der Feinhefe ohne Holzkontakt, um die reine Herkunftsidentität und ungeschminkte Mineralik der Ried Herberge völlig unverfälscht ins Glas zu transportieren.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieses strukturierte Terroir-Monument bei etwa 9 bis 11 Grad Celsius im schlanken Universal- oder Rieslingkelch serviert – und bei jetzigem Genuss gern eine halbe Stunde zuvor behutsam belüftet – als virtuoser Partner für anspruchsvolle Süßwasser- und Edelfische, feine Krustentiere, Kalbfleisch und die klassische österreichische wie internationale Haute Cuisine. Er harmoniert in Perfektion mit auf der Haut gebratenem Donau-Zander oder Bachsaibling an nussiger Zitronen-Kapern-Butter mit Petersilienerdäpfeln, pochiertem Kaisergranat oder Flusskrebsen auf sämiger Selleriecreme, klassischem Wiener Schnitzel vom Milchkalb mit lauwarmem Erdäpfel-Vogerlsalat, saftig gebratenem Kalbsrücken an feinem Morchelfond sowie zart gegarter Bresse-Poularde mit Estragonjus. Ebenso meisterhaft begleitet er frischen Marchfelder Spargel mit feiner Kräutervinaigrette, die asiatisch inspirierte Küche wie Wolfsbarsch-Sashimi mit Yuzu sowie gereiften Rohmilchkäse wie mürben Vorarlberger Bergkäse, feinen Comté Extra (24 Monate) oder milden Ziegenfrischkäse. Wir von Apropos Wein teilen genau diese Leidenschaft für kompromisslose Charakterweine und wählen mit unserer 30-jährigen Expertise für unser Sortiment nur Erzeugnisse, die wie Manfred Hebenstreits Riesling Ried Herberge für verlässliche Spitzenqualität, handwerkliche Meisterschaft und die unverwechselbar noble, von Waldviertler Kaltluft und Retzer Kiesterroir geprägte Seele Österreichs stehen.
| Allergenhinweis | Enthält Sulfite |
|---|---|
| Herkunftsland | |
| Geschmack | |
| Alkoholgehalt | 12,5 |
| Österreich | |
| Rebsorte | |
| Inverkehrbringer | Manfred Hebenstreit, Niederösterreich, Österreich |
| Winzer/Weingut/Abfüller | Manfred Hebenstreit |
| Jahrgang | |
| Lebensmittelunternehmer | Weingut Hebenstreit Weinweg 10 2070 Kleinriedenthal Österreich |
| Nettofüllmenge | 0,75 l |
Zutaten
Trauben, Zucker, Konzentrierter Traubenmost; Stabilisatoren: Gummiarabikum E414, Carboxymethyl-cellulose E466; Antioxidantien: Kaliumbisulfit E228, L-Ascorbinsäure E300
Nährwerte
Nährwerte pro 100 ml
| Brennwert kj | 309 g |
|---|---|
| Brennwert kcal | 74 g |
| Fett | 0 g |
| davon gesättigte Fettsäuren | 0 g |
| Kohlenhydrate | 1,2 g |
| davon Zucker | < 0,5 g |
| Eiweiß | 0 g |
| Salz | 0 g |
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