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Albis 2020 von Haras de Pirque demonstriert mit kühler Maipo-Andes-Kieselschotter- und Alluvialboden-Präzision, vibrierender Cassis- und Brombeerbrillanz sowie animierender Minz-, Kräuter- und Graphit-Spannung, wie virtuos die toskanische Weindynastie Marchesi Antinori und das chilenische Traditionshaus die dramatische Kulisse der Andenausläufer in ein aristokratisch zieseliertes, ungemein langlebiges Rotwein-Monument übersetzen. Das tiefgründige, ungemein noble Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftigen schwarzen Johannisbeeren (Cassis), wilden Brombeeren, knackigen Marasca-Sauerkirschen, reifen Damaszener-Pflaumen, Heidelbeeren und getrockneter Blutorangenzeste.
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Albis 2020 von Haras de Pirque demonstriert mit kühler Maipo-Andes-Kieselschotter- und Alluvialboden-Präzision, vibrierender Cassis- und Brombeerbrillanz sowie animierender Minz-, Kräuter- und Graphit-Spannung, wie virtuos die toskanische Weindynastie Marchesi Antinori und das chilenische Traditionshaus die dramatische Kulisse der Andenausläufer in ein aristokratisch zieseliertes, ungemein langlebiges Rotwein-Monument übersetzen. Im Glas präsentiert sich diese visionäre Prestige-Cuvée in einem tiefgründigen, undurchdringlichen Rubin- bis Granatrot mit dunkelvioletten Glanzlichtern am Saum, kristalliner Brillanz und viskoser Textur mit dicht und majestätisch gezeichneten Kirchenfenstern. Das tiefgründige, ungemein noble Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftigen schwarzen Johannisbeeren (Cassis), wilden Brombeeren, knackigen Marasca-Sauerkirschen, reifen Damaszener-Pflaumen, Heidelbeeren und getrockneter Blutorangenzeste, kunstvoll umwoben von floralen Nuancen dunkler Waldveilchen und wilder Andenblüten. Dahinter offenbart sich die bordelaisisch-toskanisch inspirierte Handschrift in meisterhaft reduktiver Eleganz: Feine Noten von frisch gespitztem Bleistiftgraphit, Anden-Minze, zartem Eukalyptus, edlem Zedernholz, Pfeifentabak, geriebenen Kakaobohnen, weißem Pfeffer, getrocknetem Rosmarin und feuchtem Waldboden verschmelzen mit einer kühlen, rauchig-würzigen Alluvialschotter-, Granitkiesel- und Tonmergel-Mineralik, die dem jugendlichen Duftbild Straffheit, Fokus und erhabene Grandezza verleiht.
Am Gaumen fasziniert dieser Albis 2020 durch seine samtig-seidige, engmaschig gewobene Textur, stoffige Extraktdichte und ein meisterhaft poliertes, feinstkörnig-kreidiges Gerbstoffkorsett, das dem muskulösen Körper souveränen Stand, aristokratischen Halt und animierenden Grip schenkt. Das Önologenteam meidet im sonnenverwöhnten, trockenen Jahrgang 2020 jede überreife Marmeladigkeit, likörige Schwere oder alkoholische Hitze mit meisterhafter Konsequenz: Eine vitale, laserstrahlartige Säureader – genährt von den nächtlich herabstreichenden, schneidend kühlen Fallwinden der schneebedeckten Anden (vientos catabáticos) – durchzieht den dichten Fruchtkern wie ein roter Faden und schenkt dem Wein tänzerische Frische, linearen Zug und einen vitalen Trinkfluss. Im schier endlosen, zutiefst belebenden Finale klingen herbe Weichselhaut, Bitterschokolade, getrocknete Bergkräuter, feiner Tabak und eine mundwässernde Gesteinssalzigkeit (Sapidität) minutenlang nach. Das Traubengut – eine handverlesene Vermählung aus vorwiegend Cabernet Sauvignon und feinsinnig dosiertem Carménère – wurzelt in den hoch gelegenen Terrassen von Pirque im Maipo Alto auf rund 650 bis 700 Metern Seehöhe auf skelettreichen, alluvialen Schwemmlandböden mit rundgeschliffenen Andenkieseln und Lehm. Nach selektiver Handlese und temperaturkontrollierter Gärung reifte der Wein über rund 18 Monate behutsam in Barriques aus französischer Eiche heran, um seine geschliffene Kraft bei unberührter Terroir-Präzision ins Glas zu transportieren.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieses strukturierte Terroir-Monument als virtuoser und erhabener Begleiter für feinstes Rindfleisch, anspruchsvolles Lamm und die klassische südamerikanische wie mediterrane Spitzenküche. Er harmoniert in Perfektion mit saftigem Dry-Aged-Entrecôte oder Rib-Eye-Steak vom Holzkohlegrill mit Meersalz und Chimichurri-Butter, rosa gebratenem Lammkarree im Kräutermantel an Cassisjus mit Petersilienerdäpfeln, geschmorter Lammkeule mit Wurzelgemüse, rosa gebratenem Rehrücken im Wacholdermantel sowie zart geschmorten Rinderbäckchen auf feiner Kräuterpolenta. Auch zu gebratenen Waldpilzen – wie Steinpilzen und Kräuterseitlingen – sowie zu gereiftem Rohmilchkäse wie mürbem Comté Extra (24 bis 36 Monate), reifem spanischem Manchego Curado, feinem Pecorino Toscano stagionato oder mindestens 36 Monate gereiftem Parmigiano Reggiano spielt er seine dunkle Beerenfrucht, noblen Tannine und saline Anden-Kühle meisterhaft aus. Bei etwa 16 bis 18 Grad Celsius im großzügigen Bordeauxkelch serviert – und bei jetzigem Genuss gerne zwei Stunden vorab behutsam in der Karaffe belüftet – entfaltet er Schritt für Schritt seine ganze Klasse. Wir von Apropos Wein teilen genau diese Leidenschaft für kompromisslose Charakterweine und wählen mit unserer 30-jährigen Expertise für unser Sortiment nur Erzeugnisse, die wie Haras de Pirques Albis für verlässliche Spitzenqualität, handwerkliche Meisterschaft und die unverwechselbar noble, alluvial- und andenwindgeprägte Terroir-Seele des Maipo-Tals stehen.
| Allergenhinweis | Enthält Sulfite |
|---|---|
| Geschmack | |
| Herkunftsland | |
| Jahrgang | |
| Alkoholgehalt | 14,5 |
| Chile | |
| Bio | |
| Rebsorte | |
| Inverkehrbringer | Haras de Pirque, Pirque, Valle Central, Chile |
| Winzer/Weingut/Abfüller | Haras de Pirque |
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