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Carillon d’Angélus Saint-Émilion Grand Cru 2021 von Château Angélus (Saint-Émilion / Bordeaux) demonstriert mit kühler bordelaiser Kalkmergel-, Ton-Kalk-, Dordogne-Kiesel-, Atlantik-Thermik-, Kalksteinplateau- und Amphitheater-Präzision, vibrierender Schwarzkirsch-, Cassis- und Waldbeerenbrillanz sowie animierender Graphit-, Zeder-, Veilchen-, Zigarrenkisten- und Trüffel-Spannung, wie meisterhaft Stéphanie de Boüard-Rivoal und Hubert de Boüard das facettenreiche Terroir von Saint-Émilion in ein aristokratisch zieseliertes, saftig-strukturiertes und ungemein langlebiges Grand-Cru-Monument bordelaiser Spitzenklasse übersetzen. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftigen knackigen Marasca-Sauerkirschen, vollreifen Herzkirschen, wilden Brombeeren, Waldheidelbeeren, saftiger Crème de Cassis, getrockneten Pflaumen, Schlehen, Feigen und getrockneter Blutorangenzeste.
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Carillon d’Angélus Saint-Émilion Grand Cru 2021 von Château Angélus (Saint-Émilion / Bordeaux) demonstriert mit kühler bordelaiser Kalkmergel-, Ton-Kalk-, Dordogne-Kiesel-, Atlantik-Thermik-, Kalksteinplateau- und Amphitheater-Präzision, vibrierender Schwarzkirsch-, Cassis- und Waldbeerenbrillanz sowie animierender Graphit-, Zeder-, Veilchen-, Zigarrenkisten- und Trüffel-Spannung, wie meisterhaft Stéphanie de Boüard-Rivoal und Hubert de Boüard das facettenreiche Terroir von Saint-Émilion in ein aristokratisch zieseliertes, saftig-strukturiertes und ungemein langlebiges Grand-Cru-Monument bordelaiser Spitzenklasse übersetzen. Im Glas präsentiert sich dieser charakterstarke Botschafter in einem tiefgründigen, leuchtenden Rubin- bis Granatrot mit dunkelvioletten Glanzlichtern im Kern und edlem granatfarbenem Saum, kristalliner Brillanz und hochviskoser Textur mit dichten, majestätisch gezeichneten Kirchenfenstern. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftigen knackigen Marasca-Sauerkirschen, vollreifen Herzkirschen, wilden Brombeeren, Waldheidelbeeren, saftiger Crème de Cassis, getrockneten Pflaumen, Schlehen, Feigen und getrockneter Blutorangenzeste, kunstvoll umwoben von floralen Nuancen dunkler Waldveilchen, getrockneter Rosenblätter und sonnengetrocknetem Bergwiesenheu. Dahinter offenbart sich Angélus’ feinsinnig puristische Handschrift in meisterhaft reduktiver Eleganz: Feine Noten von frisch gespitztem Bleistiftgraphit, edlem Zigarrenkistentabak, feinstem Zedernholz, geriebenen Edel-Kakaobohnen, frisch geröstetem Espresso, Liebstöckel, Kerbel, wildem Bergthymian, Rosmarin, getrocknetem Salbei, schwarzem und weißem Pfeffer, Wacholderbeeren, Piment und feuchtem Waldboden (Sous-Bois) verschmelzen mit einer kühlen, rauchig-würzigen Kalkstein-, Ton- und Feuerstein-Mineralik, die dem jugendlichen Duftbild Straffheit, Fokus und erhabene Grandezza verleiht.
Am Gaumen fasziniert dieser Carillon d’Angélus Saint Emilion 2021 Grand Cru durch seine samtig-seidige, engmaschig gewobene Textur, saftige Extraktdichte und eine klingenartige, laserstrahlartige Säureader des kühlen, klassischen Ausnahmejahrgangs 2021, die dem ungemein sehnigen, drahtigen Körper tänzerische Leichtfüßigkeit, linearen Zug und einen vitalen Trinkfluss schenkt. Château Angélus meidet jede marmeladige Überkonzentration, buttrige Trägheit oder vordergründig dominante Holzsüße mit kompromissloser Präzision und setzt auf vollkommene, staubtrockene Durchgegorenheit und bordelaiser Vertikalität: Ein meisterhaft poliertes, feinstkörnig-kreidiges Gerbstoffkorsett von beachtlicher phenolischer Dichte und noblem Grip verleiht dem Wein aristokratischen Halt und die für die kalk- und tonreichen Saint-Émilion-Böden so typische, mundwässernde Sapidität (Gesteinssalzigkeit und kühle Frische) am Gaumen. Im schier endlosen, zutiefst belebenden Finale klingen herbe Cassishaut, Sauerkirsche, Bitterschokolade, edler Tabak, getrocknete Kräuter, feine Zigarrenkistenwürze und eine kühlende Gesteinsfrische minutenlang nach.
Das Traubengut – eine meisterhafte Cuvée aus primär Merlot (rund 75 bis 80 %), feinsinnig vermählt mit aristokratischem Cabernet Franc (rund 20 bis 25 %) – entstammt streng selektierten, dedizierten Parzellen des Anwesens. Geologisch profitiert der Wein von der symphonischen Bodenvielfalt Saint-Émilions: Karge, kreidereiche Kalkmergelformationen und das berühmte Kalksteinplateau (Plateau calcaire) treffen an den Hängen auf tiefgründige, kalte Tonböden (Argiles bleues) und drainagestarke Sand-Kiesel-Schotterbänke. Während der Ton dem Merlot fleischigen Schmelz, Farbtiefe und aromatische Konzentration verleiht, schenkt der Kalkstein dem Cabernet Franc seine kreidige Salzigkeit, sehnige Rasse und straffe Säurestruktur. Das Mikroklima des Jahres 2021 war von einem kühlen, klassischen Vegetationsverlauf geprägt, der durch die regulierenden Strömungen der Dordogne und der Isle abgefedert wurde. Dieser Witterungsverlauf bewahrte eine brillante Frische, glasklare Fruchtpräzision und moderate Alkoholwerte bei vollständiger phenolischer Reife. Nach penibler manueller Lese in kleinen Kisten und optischer Laser-Sortierung vergärte die Maische parzellenweise im hochmodernen, eigens für Carillon errichteten, gravitationsbasierten Weinkeller in temperaturgesteuerten Holz- und Edelstahlgärständern mit behutsamer Pigeage. Der Ausbau vollzog sich über rund 16 bis 18 Monate in Barriques aus feinstporiger französischer Eiche (mit einem maßvoll austarierten Neuholzanteil von ca. 50 %), gefolgt von einer ausgedehnten Flaschenruhe, um seine reine, aristokratische Terroir-Identität vollendet ins Glas zu transportieren.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieses strukturierte Terroir-Monument als virtuoser und erhabener Begleiter für anspruchsvollstes Rindfleisch, feinstes Wildbret, Lamm, Geflügel und die feinsinnige bordelaiser wie klassische französische Haute Cuisine. Er harmoniert in Perfektion mit saftigem Chateaubriand oder Rinderfilet Rossini an Périgord-Trüffeljus mit Petersilienerdäpfeln, rosa gegarter Lammkrone im Kräutermantel an Thymian-Knoblauch-Reduktion, zart gebratenem Hirschkalbsrücken oder Rehrücken an Weichsel-Wacholder-Sauce auf sämiger Selleriecreme, geschmorter Rinderbacke an tiefem Wurzelsud sowie knusprig gebratener Bresse-Poularde oder Barbarie-Entenbrust mit Feigen. Auch zur anspruchsvollen Pilzküche – wie sautierten Steinpilzen, Pfifferlingen und Morcheln auf feiner Kräuterpolenta – sowie zu gereiftem Rohmilchkäse wie mürbem Comté Extra (über 24 bis 36 Monate gereift), feinem Saint-Nectaire Fermier, traditionellem Cantal Entre-Deux oder mürbem Vorarlberger Bergkäse spielt er seine dunkle Beerenfrucht, noblen Tannine und kühle Kalk- und Zedernholzwürze meisterhaft aus. Bei etwa 16 bis 18 Grad Celsius im großzügigen Bordeauxkelch serviert – und bei jetzigem Genuss gerne ein bis zwei Stunden zuvor behutsam karaffiert – entfaltet er Schritt für Schritt seine ganze Klasse. Wir von Apropos Wein teilen genau diese Leidenschaft für kompromisslose Charakterweine und wählen mit unserer 30-jährigen Expertise für unser Sortiment nur Erzeugnisse, die wie Château Angélus’ Carillon d’Angélus für verlässliche Spitzenqualität, handwerkliche Meisterschaft und die unverwechselbar noble, kalkmergel-, ton- und kieselgeprägte Terroir-Seele von Saint-Émilion stehen.
| Allergenhinweis | Enthält Sulfite |
|---|---|
| Herkunftsland | |
| Geschmack | |
| Alkoholgehalt | 13,5 |
| Rebsorte | |
| Jahrgang | |
| Frankreich | |
| Inverkehrbringer | Château Angelus, St. Emilion, Bordeaux, Frankreich |
| Winzer/Weingut/Abfüller | Chateau Angelus |
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