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Claus 2022 von Weingut Paul Lehrner demonstriert mit kühler horitschoner Lehm-, Ton- und Eisenmergel-Präzision, vibrierender Weichsel-, Brombeer- und Schwarzkirschbrillanz sowie animierender Graphit-, Zeder- und Pannonienkräuter-Spannung, wie meisterhaft Familie Lehrner das schwere, tiefgründige Terroir des Mittelburgenlands in ein aristokratisch zieseliertes, ungemein langlebiges Rotwein-Monument burgenländischer Spitzenklasse übersetzt. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftigen Marasca-Sauerkirschen (Weichseln), vollreifen Amarenakirschen, wilden Waldhimbeeren, knackigen Brombeeren, Waldheidelbeeren, saftigen Damaszener-Pflaumen, getrockneten Feigen, Schlehen und getrockneter Blutorangenzeste.
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Claus 2022 von Weingut Paul Lehrner demonstriert mit kühler horitschoner Lehm-, Ton- und Eisenmergel-Präzision, vibrierender Weichsel-, Brombeer- und Schwarzkirschbrillanz sowie animierender Graphit-, Zeder- und Pannonienkräuter-Spannung, wie meisterhaft Familie Lehrner das schwere, tiefgründige Terroir des Mittelburgenlands in ein aristokratisch zieseliertes, ungemein langlebiges Rotwein-Monument burgenländischer Spitzenklasse übersetzt. Im Glas präsentiert sich dieser charakterstarke Botschafter in einem tiefgründigen, dichten Rubin- bis Granatrot mit strahlend dunkelvioletten und purpurnen Reflexen am Saum, kristalliner Brillanz und hochviskoser Textur mit dichter, majestätisch gezeichneter Schlierenbildung. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftigen Marasca-Sauerkirschen (Weichseln), vollreifen Amarenakirschen, wilden Waldhimbeeren, knackigen Brombeeren, Waldheidelbeeren, saftigen Damaszener-Pflaumen, getrockneten Feigen, Schlehen und getrockneter Blutorangenzeste, kunstvoll umwoben von floralen Nuancen dunkler Waldveilchen, Malven, getrockneter Rosenblätter und sonnengetrocknetem Bergwiesenheu. Dahinter offenbart sich Lehrners feinsinnig fassgeschulte Handschrift in meisterhaft reduktiver Eleganz: Feine Noten von frisch gespitztem Bleistiftgraphit, edlem Zigarrentabak, feinstem Zedernholz, geriebenen Edel-Kakaobohnen, frisch gemörsertem schwarzem Pfeffer, Wacholderbeeren, Liebstöckel, Kerbel, wildem Bergthymian, Rosmarin und feuchtem Waldboden (Sous-Bois) verschmelzen mit einer kühlen, rauchig-würzigen Eisen-, Lehmton- und Schiefermergel-Mineralik, die dem jugendlichen Duftbild Straffheit, Fokus und erhabene Grandezza verleiht.
Am Gaumen fasziniert dieser Claus 2022 durch seine samtig-seidige, engmaschig gewobene Textur, saftige Extraktdichte und eine klingenartige, laserstrahlartige Säureader des klassischen pannonischen Jahrgangs 2022, die dem substanzreichen, ungemein sehnigen Körper tänzerische Leichtfüßigkeit, linearen Zug und einen vitalen Trinkfluss schenkt. Paul Lehrner meidet jede marmeladige Schwere, likörige Trägheit oder brandige Alkoholhitze mit kompromissloser Präzision und setzt auf vollkommene, staubtrockene Durchgegorenheit und mittelburgenländische Vertikalität: Ein meisterhaft poliertes, feinstkörnig-kreidiges Gerbstoffkorsett verleiht dem Wein aristokratischen Halt, noblen Grip und die für die schweren Horitschoner Ton- und Lehmböden so typische, mundwässernde Sapidität (Gesteinssalzigkeit und kühle Frische) am Gaumen. Im schier endlosen, zutiefst belebenden Finale klingen herbe Weichselhaut, Bitterschokolade, getrocknete Kräuter, feine Pfeffrigkeit und eine kühlende Gesteinsfrische minutenlang nach.
Das Traubengut wurzelt an den sanft geneigten Hängen rund um die traditionsreiche Rotweingemeinde Horitschon im Herzen des Blaufränkischlands Mittelburgenland. Hier greifen die tiefwurzelnden Reben in mächtige Schichten aus schwerem, kalk- und eisenhaltigem Lehm und Ton ein, die ein enormes Wasserspeichervermögen besitzen und die Rebstöcke selbst in heißen Sommermonaten gleichmäßig und stressfrei mit Feuchtigkeit und Mineralstoffen versorgen. Das Mikroklima profitiert von der idealen Lage im pannonischen Klimaraum: Geschützt durch das Ödenburger Gebirge im Norden, die Bucklige Welt im Westen und das Günser Gebirge im Süden reifen die Trauben bei warmen Tagestemperaturen optimal aus, während allabendlich kühlende Luftströme aus den umliegenden Nadel- und Eichenwäldern für eine markante Abkühlung sorgen. Dieses ausgeprägte Tag-Nacht-Temperaturgefälle sicherte 2022 eine physiologisch makellose Ausreifung der Beerenhäute bei bewahrter aromatischer Frische und straffer Säurearchitektur. Nach penibler, selektiver Handlese und schonender Entrappung vergärte der Most temperaturgesteuert auf der Maische mit sanfter Pigeage zur feinsinnigen Gerbstoffextraktion. Der Wein reifte anschließend über rund 16 bis 18 Monate behutsam auf der Feinhefe in Barriques aus französischer Eiche (mit feinfühlig dosiertem Neuholzanteil) heran, bevor er ungeschönt gefüllt wurde, um seine unverfälschte, kühle Terroir-Identität vollendet ins Glas zu transportieren.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieses strukturierte Terroir-Monument als virtuoser und erhabener Begleiter für anspruchsvolles Wildbret, feinstes Rind- und Lammfleisch sowie die klassische pannonisch-österreichische Spitzenküche. Er harmoniert in Perfektion mit rosa gebratenem Rehrücken im Kräutermantel an Weichsel-Wacholder-Jus mit Petersilienerdäpfeln, saftigem Hirschkalbsrücken mit Preiselbeeren, traditionellem Wiener Zwiebelrostbraten mit knusprigen Röstzwiebeln, geschmorter Lammkeule mit Rosmarin und Knoblauch auf sämiger Kräuterpolenta, gegrilltem Dry-Aged Rib-Eye-Steak mit Kräuterbutter, rosa gegartem Milchkalbsrücken an getrüffeltem Natursaft sowie knusprig gebratener Bauernente mit Apfel-Rotkraut. Auch zur anspruchsvollen Pilzküche – wie geschmorten Steinpilzen, Morcheln und Kräuterseitlingen auf feiner Erdäpfelcreme – sowie zu gereiftem Rohmilchkäse wie mürbem Vorarlberger Bergkäse (24 bis 36 Monate), feinem Comté Extra, geschmackvollem Pecorino Toscano oder gereiftem Parmigiano Reggiano DOP spielt er seine dunkle Beerenfrucht, noblen Tannine und saline Eisen-Kühle meisterhaft aus. Bei etwa 16 bis 18 Grad Celsius im großzügigen Bordeaux- oder Burgunderkelch serviert – und bei jetzigem Genuss gerne ein bis zwei Stunden zuvor behutsam geöffnet oder karaffiert – entfaltet er Schritt für Schritt seine ganze Klasse.
Wir von Apropos Wein teilen genau diese Leidenschaft für kompromisslose Charakterweine und wählen mit unserer 30-jährigen Expertise für unser Sortiment nur Erzeugnisse, die wie Paul Lehrners Claus für verlässliche Spitzenqualität, handwerkliche Meisterschaft und die unverwechselbar noble, lehm-, ton- und eisengeprägte Terroir-Seele des Mittelburgenlands stehen.
Weingut Paul Lehrner e.U.
Hauptstrasse 56
7312 Horitschon
Austria
| Allergenhinweis | Enthält Sulfite |
|---|---|
| Herkunftsland | |
| Geschmack | |
| Alkoholgehalt | 13,0, 13,5 |
| Österreich | |
| Jahrgang | |
| Winzer/Weingut/Abfüller | Weingut Paul Lehrner |
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