42,65€
56,87€ / l
inkl. 19 % MwSt. zzgl. Versandkosten
D’Antan Sancerre AOP 2023 von Famille Bourgeois (Domaine Henri Bourgeois) demonstriert mit kühler sancerroisischer Silex-Feuerstein-, Kieselsäure- und Loirebrisen-Präzision, vibrierender Zitrus-, Steinobst- und Stachelbeerbrillanz sowie animierender Kräuter-, Rauch- und Kreidestaub-Spannung, wie meisterhaft Arnaud und Jean-Marie Bourgeois das mythologische Silex-Terroir der Hänge von Saint-Satur in ein aristokratisch zieseliertes, ungemein langlebiges Sauvignon-Blanc-Monument von weltweitem Ausnahmeformat übersetzen. Das ungemein tiefgründige, nobel karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von frischer Kaffirlimette, Pink-Grapefruit, knackigem Granny-Smith- und Boskoop-Apfel, Quitte, weißem Weingartenpfirsich, gelber Mirabelle, knackiger grüner Stachelbeere und getrocknetem Zitronenabrieb.
Vorrätig
D’Antan Sancerre AOP 2023 von Famille Bourgeois (Domaine Henri Bourgeois) demonstriert mit kühler sancerroisischer Silex-Feuerstein-, Kieselsäure- und Loirebrisen-Präzision, vibrierender Zitrus-, Steinobst- und Stachelbeerbrillanz sowie animierender Kräuter-, Rauch- und Kreidestaub-Spannung, wie meisterhaft Arnaud und Jean-Marie Bourgeois das mythologische Silex-Terroir der Hänge von Saint-Satur in ein aristokratisch zieseliertes, ungemein langlebiges Sauvignon-Blanc-Monument von weltweitem Ausnahmeformat übersetzen. Im Glas präsentiert sich dieser charakterstarke Spitzen-Sancerre in einem strahlenden, lichten Stroh- bis Platingelb mit zart grün-goldenen Reflexen am Saum, kristalliner Brillanz und eleganter, viskoser Textur mit dichter, feinst gezeichneter Schlierenbildung. Das ungemein tiefgründige, nobel karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von frischer Kaffirlimette, Pink-Grapefruit, knackigem Granny-Smith- und Boskoop-Apfel, Quitte, weißem Weingartenpfirsich, gelber Mirabelle, knackiger grüner Stachelbeere und getrocknetem Zitronenabrieb, kunstvoll umwoben von floralen Nuancen weißer Holunderblüten, Jasmin, Akazien und sonnengetrocknetem Bergwiesenheu. Dahinter offenbart sich die historisch inspirierte Handschrift der Familie Bourgeois in meisterhaft reduktiver Eleganz: Feine Noten von frisch geschlagenem Feuerstein (Pierre à fusil), zerkleinertem Kieselstaub, nassem Flussgestein, kaltem Pfeifentabakrauch, zartem Hefeschmelz, Liebstöckel, Kerbel, wildem Salbei, Brennnesselblatt, wildem Fenchelsamen, weißem Pfeffer und getrockneter Zitronenverbene verschmelzen mit einer kühlen, rauchig-jodigen Silex-, Quarz- und Mergel-Mineralik, die dem jugendlichen Duftbild Straffheit, Fokus und erhabene Grandezza verleiht.
Am Gaumen fasziniert dieser D’Antan 2023 durch seine samtig-seidige, engmaschig gewobene Textur, saftige Extraktdichte und eine klingenartige, laserstrahlartige Säureader des balancierten Ausnahmejahrgangs 2023, die dem hefebetonten, ungemein sehnigen Körper tänzerische Leichtfüßigkeit, linearen Zug und einen vitalen Trinkfluss schenkt. Domaine Henri Bourgeois meidet jede laute Kitschfrucht, dropsige Primäraromatik oder holzüberladene Trägheit mit kompromissloser Präzision und setzt auf vollkommene, staubtrockene Durchgegorenheit und vertikale Gesteinsspannung nach althergebrachter Art (d’Antan): Ein meisterhaft poliertes, feinstkörnig-kreidiges Phenolikgerüst der extrem alten Reben verleiht dem Wein aristokratischen Halt, noblen Grip und die für die reinen Feuersteinböden so typische, mundwässernde Sapidité (Gesteinssalzigkeit und kühle Feuersteinfrische) am Gaumen. Im schier endlosen, zutiefst belebenden Finale klingen herbe Stachelbeerhaut, Grapefruitzeste, getrocknete Gebirgskräuter, feine Mandelwürze und eine kühlende Gesteinsfrische minutenlang nach.
Das Traubengut wurzelt in historischen, extrem alten Parzellen (teils 1936 gepflanzt) an den steilen Hängen von Saint-Satur mit Blick auf die Loire. Die Reben stehen direkt auf reinem, kompaktem Feuersteinboden (Silex), einer quartären Kieselsteinformation mit hohem Quarzgehalt, der tagsüber Wärme absorbiert und sie nachts langsam an die Reben abgibt, während er im Untergrund für extreme Nährstoffkargheit und ideale Drainage sorgt. Das spezifische Mikroklima profitiert vom thermischen Puffer der Loire und den kühlenden Luftströmungen der umliegenden Wälder, die für ein ausgeprägtes Tag-Nacht-Temperaturgefälle sorgen. Dies garantierte 2023 eine beispielhaft langsame, physiologisch makellose Traubenausreifung bei zugleich spektakulärer Säure- und Strukturarchitektur. Nach penibler Handlese in kleinen Kisten und behutsamer Ganztraubenpressung vergärte der Most spontan mit weinbergseigenen Wildhefen ohne Schwefelzusatz in gebrauchten, 600 Liter fassenden Demi-Muids aus feinstkörniger französischer Eiche. Der Wein reifte anschließend über viele Monate behutsam auf der Feinhefe mit feinfühliger Bâtonnage heran, bevor er ungeschönt und unfiltriert gefüllt wurde, um seine unverfälschte, kühle Terroir-Identität vollendet ins Glas zu transportieren.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieses strukturierte Terroir-Monument als virtuoser und erhabener Speisenbegleiter für anspruchsvolle Meeres- und Süßwasserfische, feine Krustentiere, Kalbfleisch und die klassische französische Haute Cuisine. Er harmoniert in Perfektion mit auf der Haut gebratenem Steinbutt oder Zander auf feinem Lauch-Fenchel-Gemüse an nussiger Zitronenbutter mit Petersilienerdäpfeln, bretonischem Hummer oder gegrillten Kaisergranaten mit feiner Meersalzbutter, pochierten Gillardeau-Austern mit Limettenzeste, gebratenen Jakobsmuscheln an feinem Limetten-Safran-Schaum, pochiertem Kalbsbries auf sämiger Selleriecreme, klassischem Wiener Schnitzel vom Milchkalb mit Erdäpfel-Vogerlsalat sowie knusprig gebratener Bresse-Poularde. Auch zur anspruchsvollen Gemüseküche – wie weißem und grünem Loire-Spargel mit Sauce Mousseline, marinierten Artischockenböden oder gebratenen Kräuterseitlingen auf sämiger Kräuterpolenta – sowie zu gereiftem Rohmilchkäse wie dem legendären Crottin de Chavignol (in verschiedenen Reifegraden von demi-sec bis bleu), feinem Valençay AOP, mürbem Comté Extra (24 bis 36 Monate) oder jungem Saint-Nectaire fermier spielt er seine saline Rasse, kühle Silexpikanz und glasklare Kernobstfrucht meisterhaft aus. Bei etwa 10 bis 12 Grad Celsius im großzügigen Burgunder- oder Universal-Weißweinkelch serviert – keinesfalls zu kalt – entfaltet er Schritt für Schritt seine ganze Klasse.
Wir von Apropos Wein teilen genau diese Leidenschaft für kompromisslose Charakterweine und wählen mit unserer 30-jährigen Expertise für unser Sortiment nur Erzeugnisse, die wie Bourgeois’ D’Antan Sancerre für verlässliche Spitzenqualität, handwerkliche Meisterschaft und die unverwechselbar noble, silex- und feuersteingeprägte Terroir-Seele der Loire stehen.
| Allergenhinweis | Enthält Sulfite |
|---|---|
| Herkunftsland | |
| Geschmack | |
| Alkoholgehalt | 13,5 |
| Rebsorte | |
| Frankreich | |
| Inverkehrbringer | Famille Bourgeois, Loire, Frankreich |
| Winzer/Weingut/Abfüller | Famille Bourgeois |
| Jahrgang |
Alle Weine von Famille Bourgeois ansehen →
14,52€ 13,05€ / l
inkl. 19 % MwSt.
zzgl. Versandkosten
0,75 l
Ähnliche Produkte
43,85€ / l
inkl. 19 % MwSt.
zzgl. Versandkosten
0,75 l







