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Nibbio della Sala Umbria IGT 2021 von Castello della Sala (Marchesi Antinori) demonstriert mit kühler umbrischer Fossilkalk-, Tonmergel- und Höhenlagen-Präzision, vibrierender Sauerkirsch-, Waldhimbeer- und Granatapfelbrillanz sowie animierender Waldboden-, Graphit- und Gewürznelken-Spannung, wie meisterhaft Marchese Piero Antinori und Chef-Önologe Renzo Cotarella das burgundische Potenzial des toskanisch-umbrischen Grenzlands in ein aristokratisch zieseliertes, ungemein langlebiges Pinot-Nero-Monument übersetzen. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftigen Marasca-Sauerkirschen (Weichseln), wilden Walderdbeeren, knackigen Preiselbeeren, Waldhimbeeren, Hagebutten, saftigem Granatapfel und getrockneter Blutorangenzeste.
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Nibbio della Sala Umbria IGT 2021 von Castello della Sala (Marchesi Antinori) demonstriert mit kühler umbrischer Fossilkalk-, Tonmergel- und Höhenlagen-Präzision, vibrierender Sauerkirsch-, Waldhimbeer- und Granatapfelbrillanz sowie animierender Waldboden-, Graphit- und Gewürznelken-Spannung, wie meisterhaft Marchese Piero Antinori und Chef-Önologe Renzo Cotarella das burgundische Potenzial des toskanisch-umbrischen Grenzlands in ein aristokratisch zieseliertes, ungemein langlebiges Pinot-Nero-Monument übersetzen. Im Glas präsentiert sich dieser rare Spitzen-Pinot in einem leuchtenden, transparenten Rubin- bis Granatrot mit zart violetten und ziegelroten Reflexen am Saum, kristalliner Klarheit und eleganter, viskoser Textur mit feiner, dicht gezeichneter Schlierenbildung. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftigen Marasca-Sauerkirschen (Weichseln), wilden Walderdbeeren, knackigen Preiselbeeren, Waldhimbeeren, Hagebutten, saftigem Granatapfel und getrockneter Blutorangenzeste, kunstvoll umwoben von floralen Nuancen dunkler Waldveilchen, getrockneter Rosenblätter, Malven und sonnengetrocknetem Bergwiesenheu. Dahinter offenbart sich die feinsinnige Veredelung in meisterhaft reduktiver Eleganz: Feine Noten von frisch gespitztem Bleistiftgraphit, feuchtem Moos, herbstlichem Waldboden (Sous-Bois), Earl-Grey-Tee, getrocknetem Zedernholz, geriebenem Piment, Gewürznelke, weißem Pfeffer, Liebstöckel, Kerbel, wildem Thymian und einer Nuance Bourbon-Vanilleschote verschmelzen mit einer kühlen, rauchig-kreidigen Fossilkalk-, Calanchi-Ton- und Sandstein-Mineralik, die dem jugendlichen Duftbild Straffheit, Fokus und erhabene Grandezza verleiht.
Am Gaumen fasziniert dieser Nibbio della Sala 2021 durch seine samtig-seidige, engmaschig gewobene Textur, saftige Extraktdichte und eine klingenartige, laserstrahlartige Säureader des klassischen, kühl-strukturierten Ausnahmejahrgangs 2021, die dem hefebetonten, ungemein sehnigen Körper tänzerische Leichtfüßigkeit, linearen Zug und einen vitalen Trinkfluss schenkt. Castello della Sala meidet jede überbordende Marmeladigkeit, likörige Trägheit oder unbalancierte Wärme mit kompromissloser Präzision: Ein meisterhaft poliertes, feinstkörnig-kreidiges Gerbstoffkorsett verleiht dem Wein aristokratischen Halt, noblen Grip und die für die hochgelegenen Kalkhänge von Ficulle so typische, mundwässernde Sapidità (Gesteinssalzigkeit und alpine Kalkkühle) am Gaumen. Im schier endlosen, zutiefst belebenden Finale klingen herbe Weichselhaut, Bitterschokolade, getrocknete Bergkräuter, feine Pfeffrigkeit und eine kühlende Gesteinsfrische minutenlang nach.
Das Traubengut wurzelt in den höchstgelegenen, kühlsten Parzellen rund um das historische Castello della Sala bei Ficulle, unweit von Orvieto, auf 350 bis über 450 Metern Seehöhe. Hier greifen die anspruchsvollen Pinot-Nero-Reben tief in tertiäre Sedimentböden ein, die reich an versteinerten marinen Fossilien und Muschelkalk sind, unterlagert von kompaktem Tonmergel und kalkhaltigem Schiefer. Das spezifische Mikroklima profitiert von den kühlen Fallwinden des nahen Apennin-Gebirgsmassivs und den allmorgendlichen Nebelfeldern, die sich schützend über das Tal legen, bevor die Reben von der sonnigen Tageswärme verwöhnt werden. Dieses ausgeprägte Tag-Nacht-Temperaturgefälle sicherte 2021 eine langsame, physiologisch vollendete Traubenausreifung bei makellos intakter Säure- und Farbstoffarchitektur. Nach penibler Handlese in den kühlen Nacht- und Morgenstunden sowie rigoroser zweifacher Selektion erfolgte eine mehrtägige Kaltmazeration vor der temperaturkontrollierten Vergärung in kleinen Edelstahl- und offenen Holzgärständern. Der Wein reifte über rund 12 bis 14 Monate behutsam auf der Feinhefe in feinstkörnigen Barriques aus französischer Eiche (mit feinfühlig dosiertem Neuholzanteil) heran, gefolgt von einer längeren Reifephase auf der Flasche in den tiefen Schlossgewölben, um seine unverfälschte, kühle Terroir-Identität vollendet ins Glas zu transportieren.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieses strukturierte Terroir-Monument als virtuoser und erhabener Begleiter für anspruchsvolles Federwild, feinstes Kalb- und Lammfleisch, Edelfische sowie die klassische umbrisch-mitteleuropäische Spitzenküche. Er harmoniert in Perfektion mit rosa gebratenem Rehrücken im Kräutermantel an Weichsel-Jus mit Petersilienerdäpfeln, knusprig auf der Haut gebratener Wachtel- oder Fasanenbrust auf Lauch-Pilz-Gemüse, pochiertem Kalbsbries auf sämiger Selleriecreme, rosa gegartem Milchkalbsrücken mit getrüffeltem Saft, geschmorter Lammkeule mit Thymian und Knoblauch auf sämiger Kräuterpolenta sowie auf der Haut gebratenem Saibling an feiner Rotweinbutter. Auch zur anspruchsvollen Pilzküche – wie sautierten Steinpilzen, Morcheln und Pfifferlingen auf feiner Erdäpfelcreme oder geschmortem Fenchel – sowie zu gereiftem Rohmilchkäse wie feinem Pecorino di Pienza (semi-stagionato), mürbem Comté Extra (24 bis 36 Monate), cremigem Robiola di Roccaverano oder zartem Saint-Nectaire fermier spielt er seine herbe Beerenfrucht, noblen Tannine und saline Kalk-Kühle meisterhaft aus. Bei etwa 14 bis 16 Grad Celsius im großzügigen Burgunderkelch serviert – und bei jetzigem Genuss gerne eine Stunde zuvor behutsam geöffnet – entfaltet er Schritt für Schritt seine ganze Klasse.
Wir von Apropos Wein teilen genau diese Leidenschaft für kompromisslose Charakterweine und wählen mit unserer 30-jährigen Expertise für unser Sortiment nur Erzeugnisse, die wie Antinoris Nibbio della Sala für verlässliche Spitzenqualität, handwerkliche Meisterschaft und die unverwechselbar noble, fossilkalk- und höhenlagengeprägte Terroir-Seele Umbriens stehen.
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