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Barolo Pajana DOCG 2020 von Domenico Clerico demonstriert mit kühler monfortinischer Kalkmergel-, Sandstein- und Langhe-Hügel-Präzision, vibrierender Sauerkirsch-, Granatapfel- und Hagebuttenbrillanz sowie animierender Teer-, Trüffel- und Rosen-Spannung, wie meisterhaft das Weingut Domenico Clerico das kraftvolle Terroir der Ginestra-Cru-Lage Pajana in ein aristokratisch zieseliertes, ungemein langlebiges Barolo-Monument piemontesischer Extraklasse übersetzt. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftigen Marasca-Sauerkirschen (Weichseln), reifen Herzkirschen, wilden Walderdbeeren, saftigem Granatapfel, Hagebutten, getrockneten Cranberries, dunklen Damaszener-Pflaumen und getrockneter Blutorangenzeste.
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Barolo Pajana DOCG 2020 von Domenico Clerico demonstriert mit kühler monfortinischer Kalkmergel-, Sandstein- und Langhe-Hügel-Präzision, vibrierender Sauerkirsch-, Granatapfel- und Hagebuttenbrillanz sowie animierender Teer-, Trüffel- und Rosen-Spannung, wie meisterhaft das Weingut Domenico Clerico das kraftvolle Terroir der Ginestra-Cru-Lage Pajana in ein aristokratisch zieseliertes, ungemein langlebiges Barolo-Monument piemontesischer Extraklasse übersetzt. Im Glas präsentiert sich dieser charakterstarke Einzellagen-Botschafter in einem leuchtenden, durchscheinenden Granatrot mit strahlend ziegelroten und orangeroten Glanzlichtern am Saum, kristalliner Brillanz und hochviskoser Textur mit dichter, majestätisch gezeichneter Schlierenbildung. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftigen Marasca-Sauerkirschen (Weichseln), reifen Herzkirschen, wilden Walderdbeeren, saftigem Granatapfel, Hagebutten, getrockneten Cranberries, dunklen Damaszener-Pflaumen und getrockneter Blutorangenzeste, kunstvoll umwoben von floralen Nuancen getrockneter Damaszenerrosen, dunkler Waldveilchen, Malven und sonnengetrocknetem Bergwiesenheu. Dahinter offenbart sich Clericos meisterhafte Handschrift in nobler reduktiver Eleganz: Feine Noten von frisch gespitztem Bleistiftgraphit, edlem Zigarrentabak, feinstem Zedernholz, geriebenen Edel-Kakaobohnen, frisch gemörsertem schwarzem Pfeffer, süßem Lakritz (Liquirizia), weißem Alba-Trüffel, Liebstöckel, Kerbel, wildem Bergthymian, Rosmarin, getrocknetem Salbei, feinem Teer (Goudron) und feuchtem Waldboden (Sous-Bois) verschmelzen mit einer kühlen, rauchig-würzigen Kalk-, Tonmergel- und Eisen-Mineralik, die dem jugendlichen Duftbild Straffheit, Fokus und erhabene Grandezza verleiht.
Am Gaumen fasziniert dieser Barolo Pajana 2020 durch seine samtig-seidige, engmaschig gewobene Textur, saftige Extraktdichte und eine klingenartige, laserstrahlartige Säureader des balancierten piemontesischen Jahrgangs 2020, die dem kraftvollen, ungemein sehnigen Nebbiolo-Körper tänzerische Leichtfüßigkeit, linearen Zug und einen vitalen Trinkfluss schenkt. Domenico Clerico meidet jede marmeladige Schwere, likörige Trägheit oder vordergründig dominante Holzwürze mit kompromissloser Präzision und setzt auf vollkommene, staubtrockene Durchgegorenheit und monfortetypische Vertikalität: Ein meisterhaft poliertes, feinstkörnig-kreidiges Gerbstoffkorsett von enormer phenolischer Dichte verleiht dem Wein aristokratischen Halt, noblen Grip und die für die Ginestra-Hänge so typische, mundwässernde Sapidità (Gesteinssalzigkeit und kühle Frische) am Gaumen. Im schier endlosen, zutiefst belebenden Finale klingen herbe Sauerkirschhaut, Bitterschokolade, getrocknete Kräuter, feine Teer- und Lakritzwürze und eine kühlende Gesteinsfrische minutenlang nach.
Das Traubengut – zu 100 % reinsortiger Nebbiolo – wurzelt in der renommierten Einzellage Pajana (Bestandteil der historischen Großlage Ginestra) im Gemeindegebiet von Monforte d’Alba auf Höhenlagen zwischen 300 und 350 Metern Seehöhe mit idealer Süd- bis Südostausrichtung. Die Geologie ist geprägt von den sogenannten Marne di Sant’Agata Fossili und den sandsteinreichen Schichten der Lequio-Formation, einem tiefgründigen, kalk- und lehmreichen Tonmergelboden, der mit fossilhaltigen Kalksandsteinen und Eisenspuren durchsetzt ist und dem Wein seine berühmt-kompakte Struktur verleiht. Das Mikroklima des Jahrgangs 2020 zeichnete sich durch einen milden Winter, gefolgt von reichlichen Frühjahrsniederschlägen und einem sonnigen, warmen Sommer ohne extreme Hitzespitzen aus. Die allabendlich von den nahen Seealpen herabstreichenden Kaltluftströme sorgten im Spätsommer für ausgeprägte Tag-Nacht-Temperaturschwankungen, was eine langsame, physiologisch makellose Ausreifung der Nebbiolo-Häute bei straff bewahrter Säurearchitektur ermöglichte. Nach penibler, selektiver Handlese und schonender Entrappung vergärte der Most parzellenrein mit temperaturkontrollierter Maischestandzeit und feindosierter Mazeration zur Extraktion der edlen Gerbstoffe. Der Wein reifte anschließend über rund 24 bis 30 Monate behutsam auf der Feinhefe in Barriques aus französischer Eiche (mit feinfühlig abgestimmtem Neuholzanteil) und traditionellen Holzfässern heran, bevor er ungeschönt gefüllt wurde, um seine unverfälschte, kühle Terroir-Identität vollendet ins Glas zu transportieren.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieses strukturierte Terroir-Monument als virtuoser und erhabener Begleiter für anspruchsvollstes Rind- und Kalbfleisch, feinstes Feder- und Niederwild sowie die traditionelle piemontesische Spitzenküche. Er harmoniert in Perfektion mit klassischem Brasato al Barolo (geschmortem Rinderbug in Baroloreduktion mit Polenta), rosa gebratenem Rehrücken im Kräutermantel an Weichsel-Wacholder-Jus mit Petersilienerdäpfeln, geschmorter Lammkeule mit Rosmarin und Knoblauch auf sämiger Kräuterpolenta, gebratener Taubenbrust an Cassis-Trüffel-Jus, rosa gegartem Kalbsrücken an getrüffeltem Natursaft sowie handgemachten Tajarin-Nudeln mit weißem Alba-Trüffel und aufgeschäumter Bergbauernbutter. Auch zur anspruchsvollen Pilzküche – wie geschmorten Steinpilzen, Morcheln und Kräuterseitlingen auf feiner Erdäpfelcreme – sowie zu gereiftem Rohmilchkäse wie mürbem Castelmagno DOP (mit einem Hauch Kastanienhonig), feinem Parmigiano Reggiano DOP (36 Monate), geschmackvollem Pecorino Stagionato oder mürbem Comté Extra spielt er seine facettenreiche Kirschfrucht, noblen Tannine und saline Kalkmergel-Kühle meisterhaft aus. Bei etwa 16 bis 18 Grad Celsius im großzügigen Burgunder- oder Barolo-Kelch serviert – und bei jetzigem Genuss gerne zwei bis drei Stunden zuvor behutsam geöffnet oder karaffiert – entfaltet er Schritt für Schritt seine ganze Klasse.
Wir von Apropos Wein teilen genau diese Leidenschaft für kompromisslose Charakterweine und wählen mit unserer 30-jährigen Expertise für unser Sortiment nur Erzeugnisse, die wie Domenico Clericos Barolo Pajana für verlässliche Spitzenqualität, handwerkliche Meisterschaft und die unverwechselbar noble, kalkmergel- und sandsteingeprägte Terroir-Seele von Monforte d’Alba stehen.
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