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Pannoterra 2020 von Weingut Salzl Seewinkelhof demonstriert mit kühler seewinkler Quarzschotter-, Flusssand-, Kalksediment-, Lacken-Klimadynamik- und Neusiedlersee-Thermik-Präzision, vibrierender Waldbeer-, Weichsel- und Cassisbrillanz sowie animierender Graphit-, Zeder-, Bitterschokolade- und Kräuter-Spannung, wie meisterhaft Josef und Christoph Salzl das sonnenverwöhnte und zugleich feindosierte Terroir des Seewinkels in ein aristokratisch zieseliertes, kraftvolles und ungemein langlebiges Rotwein-Monument österreichischer Spitzenklasse übersetzen. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftigen dunklen Herzkirschen, knackigen Marasca-Sauerkirschen, vollreifen Brombeeren, wilden Waldheidelbeeren, saftiger Crème de Cassis, Schlehen, Hagebutten, getrockneten Zwetschgen, Feigen und getrockneter Blutorangenzeste.
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Pannoterra 2020 von Weingut Salzl Seewinkelhof (Illmitz, Neusiedlersee / Burgenland) demonstriert mit kühler seewinkler Quarzschotter-, Flusssand-, Kalksediment-, Lacken-Klimadynamik- und Neusiedlersee-Thermik-Präzision, vibrierender Waldbeer-, Weichsel- und Cassisbrillanz sowie animierender Graphit-, Zeder-, Bitterschokolade- und Kräuter-Spannung, wie meisterhaft Josef und Christoph Salzl das sonnenverwöhnte und zugleich feindosierte Terroir des Seewinkels in ein aristokratisch zieseliertes, kraftvolles und ungemein langlebiges Rotwein-Monument österreichischer Spitzenklasse übersetzen. Im Glas präsentiert sich dieses charakterstarke Flaggschiff in einem tiefgründigen, undurchdringlichen Rubin- bis Granatrot mit dunkelvioletten Glanzlichtern im Kern und noblen granatfarbenen Reflexen am Saum, kristalliner Brillanz und hochviskoser Textur mit dichten, majestätisch gezeichneten Kirchenfenstern. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftigen dunklen Herzkirschen, knackigen Marasca-Sauerkirschen, vollreifen Brombeeren, wilden Waldheidelbeeren, saftiger Crème de Cassis, Schlehen, Hagebutten, getrockneten Zwetschgen, Feigen und getrockneter Blutorangenzeste, kunstvoll umwoben von floralen Nuancen dunkler Waldveilchen, getrockneter toskanisch anmutender Rosenblätter und sonnengetrocknetem Bergwiesenheu. Dahinter offenbart sich Salzls feinsinnige Handschrift in nobler reduktiver Eleganz: Feine Noten von frisch gespitztem Bleistiftgraphit, edlem Zigarrenkistentabak, feinstem Zedernholz, geriebenen Edel-Kakaobohnen, frisch geröstetem Mokka, Liebstöckel, Kerbel, wildem Bergthymian, Rosmarin, getrocknetem Salbei, frisch gemörsertem schwarzem Pfeffer, Wacholder, Piment, feinem Weihrauch und feuchtem Waldboden (Sous-Bois) verschmelzen mit einer kühlen, rauchig-würzigen Schotter-, Kies- und Eisen-Mineralik, die dem gereiften Duftbild Straffheit, Fokus und erhabene Grandezza verleiht.
Am Gaumen fasziniert dieser Pannoterra 2020 durch seine samtig-seidige, engmaschig gewobene Textur, saftige Extraktdichte und eine klingenartige, laserstrahlartige Säureader des kühlen, strukturierten Ausnahmejahrgangs 2020, die dem kraftvollen, ungemein sehnigen Körper tänzerische Leichtfüßigkeit, linearen Zug und einen vitalen Trinkfluss schenkt. Weingut Salzl Seewinkelhof meidet jede marmeladige Überkonzentration, brandige Alkoholschwere oder vordergründig dominante Holzhitzigkeit mit kompromissloser Präzision und setzt auf vollkommene, staubtrockene Durchgegorenheit und burgenländische Vertikalität: Ein meisterhaft poliertes, feinstkörnig-kreidiges Gerbstoffkorsett von beachtlicher phenolischer Dichte und noblem Grip verleiht dem Wein aristokratischen Halt und die für die Schotterböden des Seewinkels so typische, mundwässernde Sapidität (Gesteinssalzigkeit und kühle Frische) am Gaumen. Im schier endlosen, zutiefst belebenden Finale klingen herbe Weichselhaut, Bitterschokolade, edler Tabak, getrocknete Kräuter, feine Zigarrenkistenwürze und eine kühlende Gesteinsfrische minutenlang nach.
Das Traubengut – eine meisterhaft austarierte Assemblage aus heimischen Leitsorten (vorwiegend Zweigelt und Blaufränkisch), harmonisch ergänzt durch Cabernet Sauvignon und Merlot – wurzelt in streng selektierten Parzellen rund um Illmitz im Nationalpark Neusiedler See–Seewinkel. Geologisch ruhen die Rebstöcke auf einem faszinierenden Schwemmlandboden: Quarzreicher Donauschotter und eiszeitliche Kiesel treffen auf tiefgründige, sandige Lehmschichten und kalkhaltige tertiäre Sedimente. Die kargen, extrem durchlässigen Schotter- und Sandböden erwärmen sich tagsüber rasch und speichern die Wärme, zwingen das Wurzelwerk jedoch zu tiefer Suche nach Feuchtigkeit und Nährstoffen, was dem Wein seine seidige Textur, feinnervige Salzigkeit und sehnige Struktur verleiht. Das pannonische Steppenklima wird in einzigartiger Weise durch das weitverzweigte System der flachen Sodalacken und den Neusiedlersee abgefedert, die als gigantische Temperaturregulatoren wirken. Allabendlich herabstreichende Kaltluftströme sorgen für ein ausgeprägtes Tag-Nacht-Temperaturgefälle, welches im Jahrgang 2020 für eine langsame physiologische Ausreifung und die Bewahrung lebendiger Frische bürgte. Nach selektiver Handlese und schonender Maischegärung in Holzgärständern und Edelstahltanks reifte der Wein über rund 18 bis 24 Monate in Barriques aus feinstporiger französischer Eiche (mit feinfühlig abgestimmtem Neuholzanteil) heran, gefolgt von einer ausgedehnten Flaschenruhe, um seine reine, kühle Terroir-Identität vollendet ins Glas zu transportieren.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieses strukturierte Terroir-Monument als virtuoser und erhabener Begleiter für anspruchsvollstes Rindfleisch, feinstes Wildbret, Lamm und die anspruchsvolle burgenländische wie internationale Haute Cuisine. Er harmoniert in Perfektion mit rosa gebratenem Hirschkalbsrücken oder Rehrücken im Kräutermantel an Weichsel-Cassis-Reduktion mit Petersilienerdäpfeln, geschmorter Rinderbacke an tiefem Wurzelsud auf sämiger Kräuterpolenta, saftigem Dry-Aged Rib-Eye-Steak vom Holzkohlegrill mit feiner Rosmarin-Markbutter, rosa gegarter Lammkrone an Thymian-Knoblauch-Jus sowie knusprig gebratener Barbarie-Entenbrust an Blaukraut und Feigenjus. Auch zur anspruchsvollen Pilzküche – wie geschmorten Steinpilzen, Morcheln und Périgord-Trüffeln auf feiner Erdäpfelcreme – sowie zu gereiftem Rohmilchkäse wie mürbem Vorarlberger Bergkäse (über 24 bis 36 Monate), feinem Comté Extra (36 Monate) oder gereiftem Parmigiano Reggiano DOP spielt er seine dunkle Beerenfrucht, noblen Tannine und kühle Schotter-Kies-Würze meisterhaft aus. Bei etwa 16 bis 18 Grad Celsius im großzügigen Bordeauxkelch serviert – und bei jetzigem Genuss gerne ein bis zwei Stunden zuvor behutsam karaffiert – entfaltet er Schritt für Schritt seine ganze Klasse.
Wir von Apropos Wein teilen genau diese Leidenschaft für kompromisslose Charakterweine und wählen mit unserer 30-jährigen Expertise für unser Sortiment nur Erzeugnisse, die wie Weingut Salzls Pannoterra für verlässliche Spitzenqualität, handwerkliche Meisterschaft und die unverwechselbar noble, quarzschotter-, kies-, lacken- und seewinkelwindgeprägte Terroir-Seele des Neusiedlersees stehen.
| Allergenhinweis | Enthält Sulfite |
|---|---|
| Herkunftsland | |
| Geschmack | |
| Rebsorte | |
| Jahrgang | |
| Österreich | |
| Alkoholgehalt | 14,0 |
| Inverkehrbringer | Salzl Seewinkelhof GmbH, AT-7142 Illmitz, Burgenland/Österreich |
| Charakteristik | Brombeere, Cassis, Dörrobst, Heidelbeere, Nelke, Nougat, Paprika, Sauerkirsche, Tabak |
| Winzer/Weingut/Abfüller | Weingut Salzl Seewinkelhof |
| Lieferzeit | 1-4 Werktage |
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