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Petrucci Anfiteatro Orcia DOC 2017 von Podere Forte (Castiglione d’Orcia, Toskana) demonstriert mit kühler orcianischer Blauton-, Kalkmergel-, Galestro-, Monte-Amiata-Fallwind- und Höhenlagen-Präzision, vibrierender Marasca-Sauerkirsch-, Waldbeeren- und Blutorangenbrillanz sowie animierender Graphit-, Zeder-, Tabak- und Macchia-Kräuter-Spannung, wie meisterhaft Pasquale Forte und sein Team das biodynamische Ausnahme-Terroir der Val d’Orcia in ein aristokratisch zieseliertes, monumentales und ungemein langlebiges Sangiovese-Monument toskanischer Spitzenklasse übersetzen. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftigen Marasca-Sauerkirschen, vollreifen Herzkirschen, knackigen wilden Brombeeren, Waldheidelbeeren, Schlehen, Hagebutten, getrockneten Pflaumen, eingelegten schwarzen Feigen und kandierter Blutorangenzeste.
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Petrucci Anfiteatro Orcia DOC 2017 von Podere Forte (Castiglione d’Orcia, Toskana) demonstriert mit kühler orcianischer Blauton-, Kalkmergel-, Galestro-, Monte-Amiata-Fallwind- und Höhenlagen-Präzision, vibrierender Marasca-Sauerkirsch-, Waldbeeren- und Blutorangenbrillanz sowie animierender Graphit-, Zeder-, Tabak- und Macchia-Kräuter-Spannung, wie meisterhaft Pasquale Forte und sein Team das biodynamische Ausnahme-Terroir der Val d’Orcia in ein aristokratisch zieseliertes, monumentales und ungemein langlebiges Sangiovese-Monument toskanischer Spitzenklasse übersetzen. Im Glas präsentiert sich dieser biodynamisch beseelte Lagen-Botschafter in einem tiefgründigen, undurchdringlichen Rubin- bis Granatrot mit strahlend dunkelvioletten Glanzlichtern im Kern und feinen ziegel- bis bernsteinfarbenen Reflexen am Saum, kristalliner Brillanz und hochviskoser Textur mit dichten, majestätisch gezeichneten Kirchenfenstern. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftigen Marasca-Sauerkirschen, vollreifen Herzkirschen, knackigen wilden Brombeeren, Waldheidelbeeren, Schlehen, Hagebutten, getrockneten Pflaumen, eingelegten schwarzen Feigen und kandierter Blutorangenzeste, kunstvoll umwoben von floralen Nuancen dunkler Waldveilchen, getrockneter toskanischer Rosenblätter, Lavendel und sonnengetrocknetem Bergwiesenheu. Dahinter offenbart sich Podere Fortes kompromisslos puristische Handschrift in meisterhaft reduktiver Eleganz: Feine Noten von frisch gespitztem Bleistiftgraphit, edlem toskanischem Zigarrentabak, feinstem Zedernholz, altem Sattelleder, geriebenen Edel-Kakaobohnen, frisch geröstetem Mokka, Liebstöckel, Kerbel, wildem Bergthymian, Rosmarin, getrocknetem Salbei, Wacholderbeeren, feinem Weihrauch und feuchtem Waldboden (Sous-Bois) verschmelzen mit einer kühlen, rauchig-würzigen Schiefer-, Mergel- und Tonstein-Mineralik, die dem gereiften Duftbild Straffheit, Fokus und erhabene Grandezza verleiht.
Am Gaumen fasziniert dieser Petrucci Anfiteatro 2017 durch seine samtig-seidige, engmaschig gewobene Textur, saftige Extraktdichte und eine klingenartige, laserstrahlartige Säureader des hochkonzentrierten, heißen und kleinbeerigen toskanischen Ausnahmejahrgangs 2017, die dem kraftvollen, ungemein sehnigen Körper tänzerische Leichtfüßigkeit, linearen Zug und einen vitalen Trinkfluss schenkt. Podere Forte meidet jede überhitzte Marmeladigkeit, brandige Alkoholschwere oder vordergründig dominante Holzwürze mit kompromissloser Präzision und setzt auf vollkommene, staubtrockene Durchgegorenheit und orcianische Vertikalität: Ein meisterhaft poliertes, feinstkörnig-kreidiges Gerbstoffkorsett von monumentaler phenolischer Dichte verleiht dem Wein aristokratischen Halt, noblen Grip und die für die Hänge von Castiglione d’Orcia so typische, mundwässernde Sapidità (Gesteinssalzigkeit und kühle Frische) am Gaumen. Im schier endlosen, zutiefst belebenden Finale klingen herbe Weichselhaut, Cranberry, Bitterschokolade, edler Pfeifentabak, getrocknete Macchia-Kräuter, feine Zigarrenkistenwürze und eine kühlende Gesteinsfrische minutenlang nach.
Das Traubengut – zu 100 % reinsortiger, selektionierter Sangiovese – entstammt der historischen Einzellage Anfiteatro, einem nach Süden und Südwesten ausgerichteten natürlichen Hang-Amphitheater auf rund 450 bis 500 Metern Seehöhe mit direktem Blick auf den erloschenen Vulkan Monte Amiata. Geologisch ruhen die Rebstöcke auf einem hochkomplexen Bodenmosaik: Tiefgründige pliozäne Blaumergel- und Tonböden (Argille Azzurre) treffen auf kalkreichen Alberese-Mergel, silikatreichen Schiefer (Galestro) und mineralischen Gesteinsschotter. Diese schweren, kargen Böden wirken als natürlicher Wasserspeicher, zwingen das tief reichende Wurzelsystem zu maximaler Nährstoffkonzentration und schenken dem Wein selbst in extremen Dürrejahren wie 2017 seine kühle Sehnigkeit, Tanninstraffheit und salzige Mineralik. Das Mikroklima ist geprägt von warmen, lichtdurchfluteten Tagen und den allabendlich herabstreichenden Kaltluftströmen des bewaldeten Monte Amiata, die für extreme Tag-Nacht-Temperaturstürze sorgen. Nach penibler Handlese in kleine Kisten und optischer Beere-für-Beere-Selektion vergärte der Most spontan mit weinbergseigenen Naturhefen in thermoregulierten französischen Eichenholzgärständern unter schonendem Untertauchen des Tresterhuts. Der Ausbau vollzog sich nach strengen Demeter-Richtlinien über rund 20 bis 24 Monate in Barriques und Tonneaux aus feinstporiger französischer Eiche (mit feinfühlig tariertem Neuholzanteil), gefolgt von einer mehrjährigen Flaschenruhe, um seine reine, kühle Terroir-Identität vollendet ins Glas zu transportieren.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieses strukturierte Terroir-Monument als virtuoser und erhabener Begleiter für anspruchsvollstes Rindfleisch, feinstes Wildbret, Lamm und die klassische toskanische wie internationale Haute Cuisine. Er harmoniert in Perfektion mit traditionellem Bistecca alla Fiorentina vom Chianina-Rind mit feinstem Meersalz und Rosmarin-Markbutter, handgemachten Pici mit toskanischem Wildschweinragout (Pici al ragù di cinghiale), geschmorter Wildschweinkeule (Cinghiale in umido) mit Wacholderbeeren und Waldkräutern auf sämiger Kräuterpolenta, rosa gebratenem Hirschkalbs- oder Rehrücken im Kräutermantel an Weichsel-Cassis-Jus mit Petersilienerdäpfeln, geschmorter toskanischer Lammkeule mit Knoblauchconfit und Bergthymian sowie geschmorten Ochsenbäckchen an Wurzelgemüse. Auch zur anspruchsvollen Pilzküche – wie sautierten Steinpilzen (Porcini), Morcheln und frischem Périgord- oder weißem Trüffel auf feiner Erdäpfelcreme – sowie zu gereiftem Rohmilchkäse wie mürbem Pecorino di Pienza Gran Riserva (über 24 bis 36 Monate), edlem Parmigiano Reggiano DOP (36 Monate) oder reifem Comté Extra spielt er seine dunkle Beerenfrucht, noblen Tannine und saline Kalk-Kühle meisterhaft aus. Bei etwa 16 bis 18 Grad Celsius im großzügigen Bordeaux- oder Burgunderkelch serviert – und bei jetzigem Genuss gerne zwei bis drei Stunden zuvor behutsam karaffiert – entfaltet er Schritt für Schritt seine ganze Klasse.
Wir von Apropos Wein teilen genau diese Leidenschaft für kompromisslose Charakterweine und wählen mit unserer 30-jährigen Expertise für unser Sortiment nur Erzeugnisse, die wie Podere Fortes Petrucci Anfiteatro für verlässliche Spitzenqualität, handwerkliche Meisterschaft und die unverwechselbar noble, blauton-, galestro- und amiatawindgeprägte Terroir-Seele der Val d’Orcia stehen.
Podere Forte
Castiglione d’Orcia
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