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Pinot Noir Califa Edna Valley 2005 von Domaine Alfred (Chamisal Vineyards) demonstriert mit kühler edna-valley-typischer Marine-Schiefer-, Kalkton- und Pazifikbrisen-Präzision, vibrierender Waldhimbeer-, Herzkirsch- und Weichselbrillanz sowie animierender Graphit-, Zeder- und Waldboden-Spannung, wie meisterhaft das traditionsreiche Spitzenweingut in San Luis Obispo die kühle maritime Seele des Edna Valley in ein aristokratisch zieseliertes, ungemein langlebiges Pinot-Noir-Monument kalifornischer Extraklasse übersetzt. Das ungemein tiefgründige, nobel karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftigen wilden Waldhimbeeren, reifen Herzkirschen, knackigen Marasca-Sauerkirschen (Weichseln), getrockneten Cranberries, saftigem Granatapfel, Waldheidelbeeren, Blutorangenzeste und getrockneten Feigen.
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Pinot Noir Califa Edna Valley 2005 von Domaine Alfred (Chamisal Vineyards) demonstriert mit kühler edna-valley-typischer Marine-Schiefer-, Kalkton- und Pazifikbrisen-Präzision, vibrierender Waldhimbeer-, Herzkirsch- und Weichselbrillanz sowie animierender Graphit-, Zeder- und Waldboden-Spannung, wie meisterhaft das traditionsreiche Spitzenweingut in San Luis Obispo die kühle maritime Seele des Edna Valley in ein aristokratisch zieseliertes, ungemein langlebiges Pinot-Noir-Monument kalifornischer Extraklasse übersetzt. Im Glas präsentiert sich dieses gereifte Kultgewächs in einem leuchtenden, durchscheinenden Granat- bis Ziegelrot mit warmen kupfernen und rubinroten Glanzlichtern am Saum, kristalliner Brillanz und eleganter, hochviskoser Textur mit dichter, majestätisch gezeichneter Schlierenbildung. Das ungemein tiefgründige, nobel karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftigen wilden Waldhimbeeren, reifen Herzkirschen, knackigen Marasca-Sauerkirschen (Weichseln), getrockneten Cranberries, saftigem Granatapfel, Waldheidelbeeren, Blutorangenzeste und getrockneten Feigen, kunstvoll umwoben von floralen Nuancen dunkler Waldveilchen, getrockneter Rosenblätter, Malven und sonnengetrocknetem Bergwiesenheu. Dahinter offenbart sich die feinsinnige Veredelung in meisterhaft reduktiver Eleganz: Feine Noten von frisch gespitztem Bleistiftgraphit, edlem Zigarrentabak, feinstem Zedernholz, geriebenen Edel-Kakaobohnen, frisch gemörsertem schwarzem Pfeffer, schwarzem Tee (Assam), Liebstöckel, Kerbel, wildem Bergthymian, Rosmarin, getrocknetem Salbei, einem Hauch Nelke und feuchtem Waldboden (Sous-Bois) verschmelzen mit einer kühlen, rauchig-würzigen Schiefer-, Kiesel- und Meeresmergel-Mineralik, die dem gereiften Duftbild Straffheit, Fokus und erhabene Grandezza verleiht.
Am Gaumen fasziniert dieser Pinot Noir Califa 2005 durch seine samtig-seidige, engmaschig gewobene Textur, saftige Extraktdichte und eine klingenartige, laserstrahlartige Säureader des klassischen, kühl-balancierten Ausnahmejahrgangs 2005, die dem mittelgewichtigen, ungemein sehnigen Körper tänzerische Leichtfüßigkeit, linearen Zug und einen vitalen Trinkfluss schenkt. Domaine Alfred meidet jede marmeladige Überreife, kompottartige Trägheit oder brandige Alkoholhitze mit kompromissloser Präzision und setzt auf burgundische Vertikalität und vollkommene Frische: Ein meisterhaft poliertes, feinstkörnig-kreidiges Gerbstoffkorsett der alten Reben verleiht dem Wein aristokratischen Halt, noblen Grip und die für die meerumwehten Terrassen des Edna Valley so typische, mundwässernde Sapidität (Gesteinssalzigkeit und maritime Pazifikkühle) am Gaumen. Im schier endlosen, zutiefst belebenden Finale klingen herbe Weichselhaut, Bitterschokolade, getrocknete Chaparral-Kräuter, feine Zigarrenwürze und eine kühlende Gesteinsfrische minutenlang nach.
Das Traubengut – reinsortiger Pinot Noir aus exquisiten Klonen der traditionsreichen Chamisal-Weinberge – wurzelt in den sanft geschwungenen Hängen des Edna Valley AVA in San Luis Obispo County, nur wenige Meilen von der kalifornischen Pazifikküste entfernt. Hier dringen die tiefwurzelnden Reben in eine geologisch faszinierende Bodenformation aus maritimem Schiefer, verwittertem Sandstein und kalkhaltigem Tonlehm ein, die von ozeanischen Sedimenten und vulkanischen Ascheablagerungen der nahegelegenen Morros durchzogen ist. Das Mikroklima zählt zu den kältesten und längsten Vegetationsperioden ganz Kaliforniens: Täglich strömen dichte Pazifiknebel und kühle Winde von der Morro Bay landeinwärts, temperieren die Nachmittagssonne und lassen die Temperaturen in den Nachtstunden dramatisch absinken. Dieses ausgeprägte Tag-Nacht-Gefälle sicherte im exzeptionellen Jahrgang 2005 eine überaus lange Reifezeit am Stock und eine langsame, physiologisch makellose Reife der Beerenhäute bei zugleich exzeptionell lebendiger Säurestruktur. Nach penibler, selektiver Handlese in den kühlen Nachtstunden und schonender Entrappung vergärte der Most mit Naturhefen in offenen Bottichen unter behutsamer manueller Pigeage. Der Wein reifte anschließend über rund 14 bis 16 Monate behutsam auf der Feinhefe in feinstkörnigen Barriques aus französischer Eiche (mit feinfühlig dosiertem Neuholzanteil) heran, bevor er ungeschönt und unfiltriert gefüllt wurde, um seine unverfälschte, kühle Terroir-Identität vollendet ins Glas zu transportieren.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieses strukturierte Terroir-Monument als virtuoser und erhabener Begleiter für anspruchsvolles Feder- und Niederwild, feinstes Kalb- und Lammfleisch sowie die klassische burgundisch-kalifornische Spitzenküche. Er harmoniert in Perfektion mit rosa gebratenem Rehrücken im Kräutermantel an Weichselreduktion mit Petersilienerdäpfeln, gebratener Taubenbrust oder Wachteln an feinem Cassis-Jus, knusprig gebratener Barbarie-Entenbrust mit Gewürzorangen, geschmorter Lammkeule mit Rosmarin und Knoblauch auf sämiger Kräuterpolenta, rosa gegartem Milchkalbsrücken an getrüffeltem Natursaft sowie geschmorten Kalbsbäckchen mit Wurzelgemüse. Auch zur anspruchsvollen Pilzküche – wie geschmorten Morcheln, Steinpilzen und Périgord-Trüffeln auf feiner Erdäpfelcreme – sowie zu gereiftem Rohmilchkäse wie mürbem Comté Extra (24 bis 36 Monate), cremigem Époisses de Bourgogne AOP, feinem Brie de Meaux oder mild gereiftem Schweizer Bergkäse spielt er seine feine Beerenfrucht, noblen Tannine und saline Pazifik-Kühle meisterhaft aus. Bei etwa 15 bis 17 Grad Celsius im großzügigen Burgunderkelch serviert – und bei jetzigem Genuss gerne eine Stunde zuvor behutsam geöffnet oder karaffiert – entfaltet er Schritt für Schritt seine ganze Klasse.
Wir von Apropos Wein teilen genau diese Leidenschaft für kompromisslose Charakterweine und wählen mit unserer 30-jährigen Expertise für unser Sortiment nur Erzeugnisse, die wie Domaine Alfreds Pinot Noir Califa für verlässliche Spitzenqualität, handwerkliche Meisterschaft und die unverwechselbar noble, schiefer- und pazifiknebelgeprägte Terroir-Seele des Edna Valley stehen.
| Allergenhinweis | Enthält Sulfite |
|---|---|
| Geschmack | |
| Alkoholgehalt | 14,5 |
| Herkunftsland | |
| Rebsorte | |
| Inverkehrbringer | Weingarten Eden GmbH Weingarten Eden GmbH & Co. KG Rottalstr. 18 94086 Bad Griesbach i.Rottal, DE |
| Winzer/Weingut/Abfüller | Domaine Alfred Vineyards |
| Jahrgang |
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