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Mt. Brave Merlot Mount Veeder 2009 von Mt. Brave (Chris Carpenter) demonstriert mit kühler veederianischer Schiefer-Sandstein-, Vulkanverwitterungs- und Höhenlagen-Präzision, vibrierender Pflaumen-, Brombeer- und Schwarzkirschbrillanz sowie animierender Graphit-, Zeder- und Waldkräuter-Spannung, wie meisterhaft Chris Carpenter das schroffe Hochgebirgsterroir des Mount Veeder in ein aristokratisch zieseliertes, monumentales und ungemein langlebiges Merlot-Monument kalifornischer Spitzenklasse übersetzt. Das ungemein tiefgründige, nobel karge Bouquet eröffnet ein hochpräzises, facettenreiches Aromenspiel von saftigen Damaszener-Pflaumen, vollreifen Amarenakirschen, dunklen Herzkirschen, wilden Brombeeren, Waldheidelbeeren, saftiger Crème de Cassis, getrockneten Feigen und getrockneter Blutorangenzeste.
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Mt. Brave Merlot Mount Veeder 2009 von Mt. Brave (Chris Carpenter) demonstriert mit kühler veederianischer Schiefer-Sandstein-, Vulkanverwitterungs- und Höhenlagen-Präzision, vibrierender Pflaumen-, Brombeer- und Schwarzkirschbrillanz sowie animierender Graphit-, Zeder- und Waldkräuter-Spannung, wie meisterhaft Chris Carpenter das schroffe Hochgebirgsterroir des Mount Veeder in ein aristokratisch zieseliertes, monumentales und ungemein langlebiges Merlot-Monument kalifornischer Spitzenklasse übersetzt. Im Glas präsentiert sich dieser charakterstarke Mountain-Wine in einem tiefgründigen, undurchdringlichen Rubin- bis Granatrot mit strahlend tintenblauen und dunkelpurpurnen Glanzlichtern am Saum, kristalliner Brillanz und hochviskoser Textur mit dichten, majestätisch gezeichneten Kirchenfenstern. Das ungemein tiefgründige, nobel karge Bouquet eröffnet ein hochpräzises, facettenreiches Aromenspiel von saftigen Damaszener-Pflaumen, vollreifen Amarenakirschen, dunklen Herzkirschen, wilden Brombeeren, Waldheidelbeeren, saftiger Crème de Cassis, getrockneten Feigen und getrockneter Blutorangenzeste, kunstvoll umwoben von floralen Nuancen dunkler Waldveilchen, Malven, getrockneter Rosenblätter und sonnengetrocknetem Bergwiesenheu. Dahinter offenbart sich Carpenters berühmt-kompromisslose Handschrift in meisterhaft reduktiver Eleganz: Feine Noten von frisch gespitztem Bleistiftgraphit, edlem Zigarrentabak, feinstem Zedernholz, geriebenen Edel-Kakaobohnen, frisch gerösteten Espressobohnen, frisch gemörsertem schwarzem Pfeffer, Liebstöckel, Kerbel, wildem Bergthymian, Rosmarin, getrocknetem Salbei, feinem Lorbeer (California bay) und feuchtem Waldboden (Sous-Bois) verschmelzen mit einer kühlen, rauchig-würzigen Schiefer-, Sandstein- und Vulkanmergel-Mineralik, die dem gereiften Duftbild Straffheit, Fokus und erhabene Grandezza verleiht.
Am Gaumen fasziniert dieser Mt. Brave Merlot 2009 durch seine samtig-seidige, engmaschig gewobene Textur, saftige Extraktdichte und eine klingenartige, laserstrahlartige Säureader des klassischen Napa-Spitzenjahrgangs 2009, die dem kraftvollen, ungemein sehnigen Bergweinkörper tänzerische Leichtfüßigkeit, linearen Zug und einen vitalen Trinkfluss schenkt. Chris Carpenter meidet jede marmeladige Überreife, likörige Trägheit oder brandige Alkoholhitze mit kompromissloser Präzision und setzt auf vollkommene, staubtrockene Durchgegorenheit und alpine Vertikalität: Ein meisterhaft poliertes, feinstkörnig-kreidiges Gerbstoffkorsett der steilen Berglagen verleiht dem Wein aristokratischen Halt, noblen Grip und die für die Mayacamas Mountains so typische, mundwässernde Sapidität (Gesteinssalzigkeit und kühle Gebirgsfrische) am Gaumen. Im schier endlosen, zutiefst belebenden Finale klingen herbe Weichselhaut, Bitterschokolade, getrocknete Chaparral-Kräuter, feine Pfeffrigkeit und eine kühlende Gesteinsfrische minutenlang nach.
Das Traubengut – ein fokussierter, kraftvoller Merlot, feinsinnig abgerundet durch kleine Partien Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc – wurzelt in den extrem steilen Parzellen des Mount Veeder im südlichen Abschnitt der Mayacamas Mountains auf Höhenlagen zwischen 400 und 550 Metern Seehöhe. Hier greifen die tiefwurzelnden Reben in karge, marine Sedimentschichten aus zerklüftetem Schiefer und fossilem Sandstein ein, stellenweise überlagert von verwittertem Vulkangestein. Diese extrem nährstoffarmen, flachgründigen Böden zwingen die Reben zu minimalen Erträgen mit extrem kleinbeerigen, hochkonzentrierten Trauben. Das Mikroklima liegt hoch über der morgendlichen Nebeldecke des Napa Valley: Die Reben genießen intensive Höhensonne ohne Hitzestau, da die stetigen Brisen aus der San Pablo Bay die Temperaturen tagsüber dämpfen und nachts dramatisch abkühlen lassen. Dieses ausgeprägte Tag-Nacht-Temperaturgefälle sicherte im exzellenten Jahrgang 2009 eine langsame, physiologisch vollendete Ausreifung der Beerenhäute bei makelloser Frische- und Säurearchitektur. Nach penibler Handlese in den kühlen Morgenstunden und strenger optischer Selektion vergärte der Most parzellengetrennt mit schonender Extraktion, um die mächtige Tanninstruktur der Höhenlage zu zähmen. Der Wein reifte anschließend über rund 19 Monate behutsam auf der Feinhefe in feinstkörnigen Barriques aus französischer Eiche (mit hohem Neuholzanteil) heran, bevor er ungeschönt gefüllt wurde, um seine unverfälschte, kühle Terroir-Identität vollendet ins Glas zu transportieren.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieses strukturierte Terroir-Monument als virtuoser und erhabener Begleiter für anspruchsvollstes Rindfleisch, feinstes Wildbret, Lamm und die anspruchsvolle moderne Haute Cuisine. Er harmoniert in Perfektion mit gegrilltem Dry-Aged Prime Rib-Eye- oder Porterhouse-Steak vom Holzkohlegrill mit feinstem Meersalz und Rosmarinbutter, rosa gebratenem Rehrücken im Kräutermantel an Cassis-Wacholder-Jus mit Petersilienerdäpfeln, geschmorter Lammkeule mit Rosmarin und Knoblauch auf sämiger Kräuterpolenta, gebratener Taubenbrust an Trüffeljus, rosa gegartem Milchkalbsrücken an getrüffeltem Natursaft sowie geschmorten Rinderbäckchen mit Wurzelgemüse. Auch zur anspruchsvollen Pilzküche – wie geschmorten Steinpilzen, Morcheln und Périgord-Trüffeln auf feiner Erdäpfelcreme – sowie zu gereiftem Rohmilchkäse wie mürbem Comté Extra (36 Monate), feinem Parmigiano Reggiano DOP (30 Monate), geschmackvollem Pecorino Stagionato oder traditionellem englischem Farmhouse Cheddar spielt er seine dunkle Beerenfrucht, noblen Tannine und saline Schiefer-Kühle meisterhaft aus. Bei etwa 16 bis 18 Grad Celsius im großzügigen Bordeauxkelch serviert – und bei jetzigem Genuss gerne ein bis zwei Stunden zuvor behutsam karaffiert – entfaltet er Schritt für Schritt seine ganze Klasse.
Wir von Apropos Wein teilen genau diese Leidenschaft für kompromisslose Charakterweine und wählen mit unserer 30-jährigen Expertise für unser Sortiment nur Erzeugnisse, die wie Mt. Braves Merlot für verlässliche Spitzenqualität, handwerkliche Meisterschaft und die unverwechselbar noble, vulkan- und schiefergeprägte Terroir-Seele des Mount Veeder stehen.
| Allergenhinweis | Enthält Sulfite |
|---|---|
| Geschmack | |
| Jahrgang | |
| Alkoholgehalt | 14,5 |
| Herkunftsland | |
| Rebsorte | |
| Inverkehrbringer | Weingarten Eden GmbH Weingarten Eden GmbH & Co. KG Rottalstr. 18 94086 Bad Griesbach i.Rottal, DE |
| Winzer/Weingut/Abfüller | Mount Brave Vineyard |
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