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Pinot Noir Ried Hengst 2021 von Clemens Strobl präsentiert sich als ein außergewöhnlich aristokratischer, geschliffener und von wagramer Löss-, Schotter- und Tertiärsand-Präzision im burgundischen Holzausbau geprägter Spitzenrotwein voller saftiger Waldbeer-, Sauerkirsch- und Herzkirschbrillanz, nobler Wiesenkräuter-, Waldboden- und Rauchwürze und samtig-seidener Gerbstofftiefe.
In der Nase entfaltet er ein hochexpressives, betörend vielschichtiges Bouquet aus vollreifen Walderdbeeren, saftigen Himbeeren, dunklen Herzkirschen, Sauerkirschen (Weichseln), wilden Waldbrombeeren und getrockneten Cranberries, feinsinnig untermalt von Zesten von Blutorange, Kumquat, Granatapfelkernen und herber Hagebutte.
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Pinot Noir Ried Hengst 2021 von Clemens Strobl präsentiert sich als ein außergewöhnlich aristokratischer, geschliffener und von wagramer Löss-, Schotter- und Tertiärsand-Präzision im burgundischen Holzausbau geprägter Spitzenrotwein voller saftiger Waldbeer-, Sauerkirsch- und Herzkirschbrillanz, nobler Wiesenkräuter-, Waldboden- und Rauchwürze und samtig-seidener Gerbstofftiefe. Bereits im Glas setzt dieses in Kirchberg am Wagram mit kompromissloser handwerklicher Präzision nach biologischen Richtlinien vinifizierte Monument mit seinem leuchtenden, durchscheinenden Rubin- bis Granatrot, feinen ziegel- und karmesinfarbenen Reflexen am Wasserrand, geschmeidiger Viskosität und kristalliner Brillanz anspruchsvolle optische Akzente.
In der Nase entfaltet er ein hochexpressives, betörend vielschichtiges Bouquet aus vollreifen Walderdbeeren, saftigen Himbeeren, dunklen Herzkirschen, Sauerkirschen (Weichseln), wilden Waldbrombeeren und getrockneten Cranberries, feinsinnig untermalt von Zesten von Blutorange, Kumquat, Granatapfelkernen und herber Hagebutte. Begleitet wird die feingliedrige Frucht von noblen floralen Nuancen getrockneter Rosenblätter, Bergveilchen, feuchtem Waldboden (sous-bois), Herbstlaub, Kerbel, wildem Waldthymian und getrocknetem Rosmarin sowie tiefgründigen Terroir- und Ausbaunoten von edler Zartbitterschokolade, Bourbonvanille, Zigarrenkistchen, feinstem Zedernholz, getrockneten Morcheln, weißem und rotem Pfeffer und einer unverkennbar kühlen, salzig-erdigen Lössstaub- und Schottermineralik des Wagrams.
Am Gaumen begeistert der Ried Hengst mit einer sehnigen, samtig-seidenen Textur, druckvoller Saftigkeit, feinstkörnig geschliffenen, aristokratisch zupackenden Tanninen von vollendeter burgundischer Noblesse und einer laserstrahlartigen, vibrierend lebendigen Säureader, die der dichten Extrakttiefe des herausragenden Jahrgangs 2021 ein straffes, vollkommen trockenes Rückgrat verleiht. Das kühle, transparente Fruchtfleisch von roten Beeren und Weichseln wird durch die packende Kalk- und Gesteinssalinität meisterhaft balanciert, was dem mittelgewichtigen Körper enorme Vitalität, Kühle und unbändigen Zug verleiht. Im Hintergrund treten delikate Facetten von Sauerkirschhaut, Lorbeerblatt, Koriandersamen, getrocknetem Salbei und feinstem kühlem Gesteinsstaub hervor, ehe der Wein in ein herrlich fokussiertes, feinsalziges und nobel kräuter-, pilz- sowie rauchwürziges Finale von beeindruckender Länge mündet. Der kühle Ausnahmejahrgang 2021 brilliert am Wagram mit glasklarem Säurenerv, atemberaubender Finesse und majestätischem Reifepotenzial.
Hinter diesem herkunftstreuen Meisterwerk steht das visionäre Spitzenweingut Manufaktur Clemens Strobl in Kirchberg am Wagram, das sich innerhalb kürzester Zeit mit radikalem Qualitätsanspruch, puristischer Ästhetik und kompromisslosem Herkunftsdenken an die Spitze der österreichischen Weinlandschaft katapultiert hat. Clemens Strobl interpretiert die Lagen des Wagrams mit handwerklicher Akribie und biologisch-organischer Achtsamkeit völlig neu. Die Einzellage Ried Hengst (Hengstberg) zählt zu den spannendsten und windumtosten Hanglagen der Region. Die Böden sind geologisch ein herausragendes Naturmonument: Tiefgründiger, extrem kalkreicher Flugstaub-Löss aus der letzten Eiszeit trifft auf groben Donauschotter, quarzreiche Sande und tertiäre Meeresablagerungen. Dieser kalkreiche, nährstoff- und wasserspeichernde Untergrund zwingt die empfindlichen Blauburgunder-Reben zu tiefer Verwurzelung und verleiht dem Wein seine samtige Dichte, gepaart mit vibrierender Kalksalinität und sehnigem Grip. Das Mikroklima profitiert vom ständigen Wechselspiel zwischen der sonnenreichen pannonischen Tiefebene und den abendlich einströmenden, kühlen Luftmassen aus den dichten Wäldern des nahen Waldviertels, die für dramatische Tag-Nacht-Temperaturschwankungen sorgen und die fragile Säure sowie das feinziselierte Aromenspektrum konservieren. Im Keller vinifiziert Strobl mit puristischem Minimalismus: Nach penibler Selektion von Hand erfolgt die Spontangärung mit wilden Hefen in offenen Holzgärständern (unter gezieltem Einsatz von Ganztrauben), gefolgt von einer langsamen Reifung über viele Monate in feinsten französischen Barriques und Tonneaux, um Rebsortenfrucht, Terroirtiefe und kühle burgundische Eleganz vollkommen unfiltriert und unverfälscht zur Geltung zu bringen.
In der gehobenen Gastronomie wie auch in der anspruchsvollen Menü-, Festtags- und Fleischkultur erweist sich dieser stoffig-straffe Spitzenrotwein aufgrund seiner animierenden Säurestruktur, feinkörnigen Tannine und ausgeprägten Salinität als ein hochkarätiger und ungemein vielseitiger Speisenbegleiter für festliche Tafeln. Er untermalt die feine österreichische, alpine und klassische burgundische Spitzenküche meisterhaft: Ob zu saftig rosa gebratenem Rehrücken oder Hirschkalb an Wacholder-Preiselbeer-Jus mit Maronen-Erdäpfelpüree, rosa gebratener Wachtel- oder Taubenbrust auf feinem Morchelrisotto, knuspriger Barbarie-Entenbrust mit Rotkraut, zart geschmorten Kalbsbäckchen in feiner Kräutersauce, saftigem Kalbskotelett an Waldpilzrahm sowie zu gereiftem Comté (24 Monate), feinem Brie de Meaux oder mildem Ziegenkäse. Behutsam eine bis zwei Stunden zuvor geöffnet oder dekantiert und bei 15–17 °C im großvolumigen Burgunderkelch serviert – der dem Wein genügend Raum zur Entfaltung seiner facettenreichen Waldbeer-, Waldboden- und Pilznuancen gewährt – bietet dieses Wagramer Original ein unvergessliches Trinkerlebnis voller Vitalität, Rasse und aristokratischer Grandezza.
Wir von Apropos Wein teilen genau diese tiefe Leidenschaft für authentische Charakterweine, die traditionelle Handwerkskunst, ehrliche Herkunft und modernen Trinkfluss so glanzvoll miteinander vereinen. Als seit 30 Jahren bestehender, familiengeführter Fachhandel wählen wir für unser Sortiment mit all unserer gewachsenen Expertise nur Erzeugnisse aus, die wie dieser Clemens Strobl Pinot Noir Ried Hengst 2021 für verlässliche Spitzenqualität stehen und ein unvergleichliches Weingerlebnis garantieren.
WEINMANUFAKTUR CLEMENS STROBL
Mitterstockstall 6,
3470 Kirchberg am Wagram
| Allergenhinweis | Enthält Sulfite |
|---|---|
| Herkunftsland | |
| Geschmack | |
| Jahrgang | |
| Alkoholgehalt | 13,0 |
| Bio | |
| Österreich | |
| Rebsorte |




