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Sauvignon Blanc Ried Muri 2019 von Daniel Jaunegg (Leutschach an der Weinstraße, Südsteiermark) demonstriert mit kühler steirischer Präzision aus kargem Opok, verwittertem Kalkmergel und sandigen Schichten der steilen Eichberger Hanglagen, getragen von den erfrischenden Fallwinden der Koralpe und einer kompromisslos puristischen Handwerkskunst, wie meisterhaft Daniel Jaunegg die Rebsorte Sauvignon Blanc in ein aristokratisch zieseliertes, sehnig straffes und ungemein langlebiges Weißweinmonument übersetzt. Das ungemein tiefgründige, nobel karge Bouquet eröffnet ein glasklares Spiel von saftiger gelber Stachelbeere, weißem Weingartenpfirsich, säuerlicher Williamsbirne, Quitte, Kumquats, getrockneter Zitronenschale und Pink Grapefruit.
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Sauvignon Blanc Ried Muri 2019 von Daniel Jaunegg (Leutschach an der Weinstraße, Südsteiermark) demonstriert mit kühler steirischer Präzision aus kargem Opok, verwittertem Kalkmergel und sandigen Schichten der steilen Eichberger Hanglagen, getragen von den erfrischenden Fallwinden der Koralpe und einer kompromisslos puristischen Handwerkskunst, wie meisterhaft Daniel Jaunegg die Rebsorte Sauvignon Blanc in ein aristokratisch zieseliertes, sehnig straffes und ungemein langlebiges Weißweinmonument übersetzt. Im Glas präsentiert sich dieser charakterstarke Terroirbotschafter in einem leuchtenden Grüngold mit warmen strohgelben Reflexen im Kern, platingrünen Glanzlichtern am Saum, kristalliner Brillanz und dichter Textur mit feingliedrig gezeichneten Schlieren am Glasrand. Das ungemein tiefgründige, nobel karge Bouquet eröffnet ein glasklares Spiel von saftiger gelber Stachelbeere, weißem Weingartenpfirsich, säuerlicher Williamsbirne, Quitte, Kumquats, getrockneter Zitronenschale und Pink Grapefruit. Feine florale Nuancen von Holunderblüten, Kamille, Lindenblüten und sonnengetrocknetem Bergwiesenheu umrahmen die Frucht. Dahinter offenbart sich Jauneggs radikal puristische Handschrift in meisterhafter Eleganz: Noten von frisch geschlagenem Feuerstein (Pierre à fusil), nassen Kalkfelsen, zerstoßenem Mergelstaub, feinstem Hefeschmelz, gerösteten Haselnüssen, Liebstöckel, Kerbel, wildem Bergthymian, weißem Pfeffer und getrockneter Zitronenverbene verschmelzen mit einer kühlen, rauchig salzigen Gesteinsmineralik zu einem tiefgründigen Duftbild von erhabener Spannung.
Am Gaumen fasziniert dieser Sauvignon Blanc Muri Spiesz 2019 durch seine samtig feine, engmaschig gewobene Textur, enorme Extraktdichte und eine straffe, pulsierende Säureader des legendären Ausnahmejahrgangs 2019, die dem kraftvollen, ungemein sehnigen Körper tänzerische Leichtigkeit, linearen Zug und vitalen Trinkfluss verleiht. Daniel Jaunegg meidet jede vordergründige Fruchtlautstärke, grasige Banalität, buttrige Trägheit oder marmeladige Schwere konsequent und setzt auf vollkommene Trockenheit und vertikale Frische. Ein meisterhaft poliertes, feinstkörniges Phenolikgerüst aus dem langen Ausbau auf der Hefe verleiht dem Wein aristokratischen Halt, noblen Grip und die für die Opokböden von Eichberg so typische, mundwässernde Salzigkeit am Gaumen. Im schier endlosen Finale klingen herbe Zitruszeste, Grapefruit, pikanter weißer Pfeffer, getrocknete Kräuter und eine belebende Gesteinsfrische minutenlang nach.
Das Traubengut stammt zu 100 % aus Sauvignon Blanc von alten, tief wurzelnden Reben der exponierten Steillage Ried Muri in Eichberg bei Leutschach. Geologisch ruhen die Parzellen auf dem klassischen südsteirischen Opok: Karger, extrem kalkhaltiger Tonmergel wechsellagert mit feinen Schichten aus verwittertem Kalksandstein und fossilen Muschelresten des urzeitlichen Paratethys Meeres. Diese karge Bodenformation bietet eine ausgezeichnete Mineralstoffversorgung bei geringer Wuchskraft, zwingt das Wurzelwerk tief in die Felsspalten und schenkt dem Wein seine schneidende Säurespannung, saline Griffigkeit und feinnervige Knochenstruktur. Das Mikroklima verbindet mediterran illyrische Einflüsse mit alpiner Kühle: Während die windgeschützten Kessellagen tagsüber viel Sonnenwärme speichern, sorgen die abendlichen Fallwinde aus dem Koralpenmassiv für markante Temperaturabfälle in der Nacht. Dieser ausgeprägte Temperaturkontrast zwischen Tag und Nacht bewahrte im Jahrgang 2019 eine kristallklare Frische und lebendige Rasse bei optimaler physiologischer Reife. Nach penibler Handlese in kleinen Kisten und behutsamer Ganztraubenpressung vergärte der Most spontan mit den natürlichen Weinbergshefen ohne Temperaturforcierung. Der Ausbau vollzog sich über viele Monate unberührt auf der vollen Hefe in gebrauchten Tonneaux und traditionellen Eichenholzfässern, gefolgt von einer Abfüllung ohne Schönung und unfiltriert mit minimaler Schwefelgabe, um die pure Terroiridentität unverfälscht ins Glas zu bringen.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieses strukturierte Terroirmonument als virtuoser Partner für anspruchsvolle Krustentiere, feine Edelfische, zartes Kalbfleisch, Geflügel und die feinsinnige alpine wie französische Haute Cuisine. Er harmoniert in Perfektion mit auf der Haut gebratenem Bachsaibling oder Donauzander an nussiger brauner Butter mit Petersilienerdäpfeln, pochiertem bretonischem Hummer oder gegrilltem Kaisergranat an Kaffirlimette mit Meersalzbutter auf sämiger Selleriecreme, gebratenem Kalbsbries an Kräutervelouté mit Morcheln, saftigem Milchkalbsrücken an feinem Kräuterfond sowie gebratener Wachtel an Zitrussud. Auch zur anspruchsvollen Gemüseküche – wie sautierten Artischocken, grünem Spargel oder Pfifferlingen – sowie zu gereiftem Rohmilchkäse wie mürbem Vorarlberger Bergkäse, feinem Comté Extra oder gereiftem Ziegenhartkäse spielt er seine saline Rasse, kühle Kräuterpikanz und noblen Gesteinsnachhall meisterhaft aus. Bei etwa 10 bis 12 Grad Celsius im großzügigen Burgunderkelch serviert – und bei jetzigem Genuss gern eine Stunde zuvor behutsam karaffiert – entfaltet er Schritt für Schritt seine gesamte Vielschichtigkeit.
Wir von Apropos Wein teilen genau diese Leidenschaft für kompromisslose Charakterweine und wählen mit unserer 30-jährigen Expertise für unser Sortiment nur Erzeugnisse, die wie Daniel Jauneggs Sauvignon Blanc Ried Muri für verlässliche Spitzenqualität, handwerkliche Meisterschaft und die unverwechselbar noble, von kargem Opok und Koralpenwinden geprägte Seele der Südsteiermark stehen.
| Jahrgang | |
|---|---|
| Allergenhinweis | Enthält Sulfite |
| Herkunftsland | |
| Geschmack | |
| Alkoholgehalt | 13,0 |
| Österreich | |
| Winzer/Weingut/Abfüller | Weingut Daniel Jaunegg |
| Rebsorte |
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