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Chardonnay Ried Muri 2020 von Weingut Daniel Jaunegg (Leutschach / Eichberg, Südsteiermark) demonstriert mit kühler südsteirischer Opok-, Kalkmergel-, Koralpen-Fallwind-, Eichberg-Höhenlagen- und Steillagen-Präzision, vibrierender Kernobst-, Zitrus- und Steinobstbrillanz sowie animierender Feuerstein-, Rauch-, Hefe- und Kreidestaub-Spannung, wie meisterhaft Daniel Jaunegg das puristische Kaltklima-Terroir der Ried Muri in ein aristokratisch zieseliertes, monolithisches und ungemein langlebiges Chardonnay-Monument österreichischer Spitzenklasse übersetzt. Das ungemein karge, saftige und tiefgründige Bouquet eröffnet ein faszinierendes, reduktiv geprägtes Aromenspiel von knackigem gelbem Boskoop- und Cox-Orange-Apfel, säuerlicher Williamsbirne, weißem Weingartenpfirsich, Quitte, kandierter Kaffirlimette, Cedro-Zitrone, Pink-Grapefruit und getrockneter Zitronenzeste.
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Chardonnay Ried Muri 2020 von Weingut Daniel Jaunegg (Leutschach / Eichberg, Südsteiermark) demonstriert mit kühler südsteirischer Opok-, Kalkmergel-, Koralpen-Fallwind-, Eichberg-Höhenlagen- und Steillagen-Präzision, vibrierender Kernobst-, Zitrus- und Steinobstbrillanz sowie animierender Feuerstein-, Rauch-, Hefe- und Kreidestaub-Spannung, wie meisterhaft Daniel Jaunegg das puristische Kaltklima-Terroir der Ried Muri in ein aristokratisch zieseliertes, monolithisches und ungemein langlebiges Chardonnay-Monument österreichischer Spitzenklasse übersetzt. Im Glas zeigt er sich in einem leuchtenden, strahlenden Stroh- bis Platingelb mit zart grün-goldenen Glanzlichtern am Saum, kristalliner Brillanz und hochviskoser Textur mit dichten, feingliedrig gezeichneten Schlieren am Glasrand. Das ungemein karge, saftige und tiefgründige Bouquet eröffnet ein faszinierendes, reduktiv geprägtes Aromenspiel von knackigem gelbem Boskoop- und Cox-Orange-Apfel, säuerlicher Williamsbirne, weißem Weingartenpfirsich, Quitte, kandierter Kaffirlimette, Cedro-Zitrone, Pink-Grapefruit und getrockneter Zitronenzeste, kunstvoll umwoben von floralen Nuancen weißer Akazienblüten, Mandelblüten, Kamille und sonnengetrocknetem Bergwiesenheu. Dahinter offenbart sich Jauneggs radikal handwerkliche Handschrift in nobler reduktiver Grandezza: Feine Noten von frisch geschlagenem Feuerstein (Pierre à fusil), nassen Kalkmergelfelsen, zerstoßenem Opokstaub, Sauerteigkruste, gerösteten Haselnüssen, zartem Hefeschmelz, Liebstöckel, Kerbel, wildem Bergthymian, weißem Pfeffer und getrockneter Zitronenverbene verschmelzen mit einer kühlen, rauchig-salzigen Gesteins- und Schiefer-Mineralik, die dem gereiften Duftbild Straffheit, Fokus und erhabene Tiefe verleiht.
Am Gaumen fasziniert dieser Chardonnay Ried Muri 2020 durch seine samtig-seidige, engmaschig gewobene Textur, saftige Extraktdichte und eine klingenartige, laserstrahlartige Säureader des kühlen, strukturierten Ausnahmejahrgangs 2020, die dem ungemein sehnigen, drahtigen Körper tänzerische Leichtfüßigkeit, linearen Zug und einen vitalen Trinkfluss schenkt. Daniel Jaunegg meidet jede buttrige Hitzigkeit, vordergründige Neuholzsüße oder breite Trägheit mit kompromissloser Präzision und setzt auf vollkommene, staubtrockene Durchgegorenheit und südsteirische Vertikalität: Ein meisterhaft poliertes, feinstkörnig-kreidiges Phenolikgerüst des kargen Opok-Bodens verleiht dem Wein aristokratischen Halt, noblen Grip und die für die Ried Muri so typische, mundwässernde Sapidität (Gesteinssalzigkeit und kühle Frische) am Gaumen. Im schier endlosen, zutiefst belebenden Finale klingen herbe Apfelschale, Grapefruitzeste, weiße Pfefferpikanz, feine Nusswürze, getrocknete Kräuter und eine kühlende Gesteinsfrische minutenlang nach.
Das Traubengut – zu 100 % reinsortiger Chardonnay von alten, tief verwurzelten Reben – wurzelt in der spektakulären, extrem steilen Einzellage Ried Muri am Eichberg auf über 500 bis 550 Metern Seehöhe. Geologisch ruhen die Rebanlagen auf dem legendären südsteirischen Opok: Ein extrem dichter, toniger Kalkmergel und kalkhaltiger Schluffstein des Tertiärs, durchzogen von sandigen Linsen und Kalksteinadern. Dieser karge, schwer zu bearbeitende Boden zwingt die Reben zu tiefstem Wurzelwachstum, drosselt auf natürliche Weise den Ertrag und schenkt dem Wein seine schneidende Mineralität, kreidige Salzigkeit und sehnige Struktur. Das Mikroklima am Eichberg ist geprägt vom dramatischen Aufeinandertreffen warmer illyrischer Luftmassen aus dem Süden mit den allabendlich herabstreichenden, eisigen Fallwinden von der nahen Koralpe. Diese drastischen Tag-Nacht-Temperaturstürze bewahrten im feingliedrigen Jahrgang 2020 eine straffe Säurespannung und glasklare Aromatik bei vollendeter phenolischer Reife. Nach penibler, selektiver Handlese und schonender Ganztraubenpressung vergärte der Most spontan mit weinbergseigenen Hefen in gebrauchten Holzfässern (Tonneaux und großes Holz). Der ungeschminkte Ausbau vollzog sich über rund zwei Jahre unberührt auf der vollen Hefe ohne Schönung und unfiltriert, um seine reine, kühle Terroir-Identität vollendet ins Glas zu transportieren.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieses strukturierte Terroir-Monument als virtuoser und erhabener Begleiter für anspruchsvollste Krustentiere, feine Edelfische, Geflügel, Kalbfleisch und die feinsinnige alpine wie klassische französische Haute Cuisine. Er harmoniert in Perfektion mit pochiertem bretonischem Hummer oder gegrilltem Kaisergranat mit Meersalzbutter auf sämiger Selleriecreme, gebratenen Jakobsmuscheln an Zitronen-Thymian-Schaum, auf der Haut gebratenem Steinbutt oder Seesaibling an nussiger brauner Butter mit Petersilienerdäpfeln, klassischem Wiener Schnitzel vom Milchkalb mit warmem Erdäpfel-Vogerlsalat, gebratenem Kalbsbries an Morchel-Velouté sowie knusprig gebratener Bresse-Poularde mit Estragon. Auch zur anspruchsvollen Gemüseküche – wie weißem Stangenspargel mit Sauce Mousseline, sautierten Morcheln und Steinpilzen mit Bergkräutern – sowie zu gereiftem Rohmilchkäse wie mürbem Comté Extra (über 24 bis 36 Monate gereift), feinem Vorarlberger Bergkäse oder gereiftem Ziegenhartkäse spielt er seine saline Rasse, kühle Haselnusswürze und noblen Gesteinsnachhall meisterhaft aus. Bei etwa 10 bis 12 Grad Celsius im großzügigen Burgunder-Kelch serviert – und bei jetzigem Genuss gerne ein bis zwei Stunden zuvor behutsam karaffiert – entfaltet er Schritt für Schritt seine ganze Klasse.
Wir von Apropos Wein teilen genau diese Leidenschaft für kompromisslose Charakterweine und wählen mit unserer 30-jährigen Expertise für unser Sortiment nur Erzeugnisse, die wie Daniel Jauneggs Chardonnay Ried Muri für verlässliche Spitzenqualität, handwerkliche Meisterschaft und die unverwechselbar noble, opok-, kalkmergel- und koralpenwindgeprägte Terroir-Seele der Südsteiermark stehen.
WEINGUT DANIEL JAUNEGG
Eichberg-Trautenburg 160
8463 Leutschach a.d. Weinstraße
Österreich
| Allergenhinweis | Enthält Sulfite |
|---|---|
| Herkunftsland | |
| Geschmack | |
| Alkoholgehalt | 12,5 |
| Jahrgang | |
| Österreich | |
| Winzer/Weingut/Abfüller | Weingut Daniel Jaunegg |
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