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V 2019 von Vergelegen Estate (André van Rensburg) demonstriert mit kühler helderbergischer Granitverwitterungs-, Tukulu-Ton- und False-Bay-Meeresbrisen-Präzision, vibrierender Cassis-, Brombeer- und Schwarzkirschbrillanz sowie animierender Graphit-, Zeder- und Fynbos-Spannung, wie meisterhaft André van Rensburg und das geschichtsträchtige Weltklasseweingut Vergelegen das maritime Höhenlagenterroir von Somerset West in ein aristokratisch zieseliertes, monumentales und ungemein langlebiges Cabernet-Sauvignon-Monument südafrikanischer Extraklasse übersetzen. Das ungemein tiefgründige, nobel karge Bouquet eröffnet ein hochpräzises, facettenreiches Aromenspiel von saftiger Crème de Cassis, knackigen schwarzen Johannisbeeren, wilden Waldheidelbeeren, vollreifen Brombeeren, dunklen Herzkirschen, saftigen Damaszener-Pflaumen, getrockneten Feigen und getrockneter Blutorangenzeste.
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V 2019 von Vergelegen Estate (André van Rensburg) demonstriert mit kühler helderbergischer Granitverwitterungs-, Tukulu-Ton- und False-Bay-Meeresbrisen-Präzision, vibrierender Cassis-, Brombeer- und Schwarzkirschbrillanz sowie animierender Graphit-, Zeder- und Fynbos-Spannung, wie meisterhaft André van Rensburg und das geschichtsträchtige Weltklasseweingut Vergelegen das maritime Höhenlagenterroir von Somerset West in ein aristokratisch zieseliertes, monumentales und ungemein langlebiges Cabernet-Sauvignon-Monument südafrikanischer Extraklasse übersetzen. Im Glas präsentiert sich dieses Flaggschiff in einem tiefgründigen, undurchdringlichen Rubin- bis Granatrot mit strahlend tintenblauen und dunkelpurpurnen Glanzlichtern am Saum, kristalliner Brillanz und hochviskoser Textur mit dichten, majestätisch gezeichneten Kirchenfenstern. Das ungemein tiefgründige, nobel karge Bouquet eröffnet ein hochpräzises, facettenreiches Aromenspiel von saftiger Crème de Cassis, knackigen schwarzen Johannisbeeren, wilden Waldheidelbeeren, vollreifen Brombeeren, dunklen Herzkirschen, saftigen Damaszener-Pflaumen, getrockneten Feigen und getrockneter Blutorangenzeste, kunstvoll umwoben von floralen Nuancen dunkler Waldveilchen, Malven, getrockneter Rosenblätter und sonnengetrocknetem Bergwiesenheu. Dahinter offenbart sich van Rensburgs bordelaisisch geschulte Handschrift in meisterhaft reduktiver Eleganz: Feine Noten von frisch gespitztem Bleistiftgraphit, edlem Zigarrentabak, feinstem Zedernholz, geriebenen Edel-Kakaobohnen, frisch gemörsertem schwarzem Pfeffer, Liebstöckel, Kerbel, wildem Bergthymian, Rosmarin, getrocknetem Eukalyptus, wildem Fynbos und feuchtem Waldboden (Sous-Bois) verschmelzen mit einer kühlen, rauchig-würzigen Granit-, Kiesel- und Eisenmergel-Mineralik, die dem jugendlichen Duftbild Straffheit, Fokus und erhabene Grandezza verleiht.
Am Gaumen fasziniert dieser V 2019 durch seine samtig-seidige, engmaschig gewobene Textur, saftige Extraktdichte und eine klingenartige, laserstrahlartige Säureader des klassischen südafrikanischen Spitzenjahrgangs 2019, die dem kraftvollen, ungemein sehnigen Körper tänzerische Leichtfüßigkeit, linearen Zug und einen vitalen Trinkfluss schenkt. Vergelegen meidet jede überreife Marmeladigkeit, likörige Trägheit oder brandige Alkoholhitze mit kompromissloser Präzision und setzt auf vollkommene, staubtrockene Durchgegorenheit und bordelaisische Vertikalität: Ein meisterhaft poliertes, feinstkörnig-kreidiges Gerbstoffkorsett der alten Reben verleiht dem Wein aristokratischen Halt, noblen Grip und die für die meerumwehten Granithänge des Helderbergs so typische, mundwässernde Sapidität (Gesteinssalzigkeit und maritime Kühle) am Gaumen. Im schier endlosen, zutiefst belebenden Finale klingen herbe Weichselhaut, Bitterschokolade, getrocknete Kap-Kräuter, feine Pfeffrigkeit und eine kühlende Gesteinsfrische minutenlang nach.
Das Traubengut – ein reinsinniger, konzentrierter Cabernet Sauvignon (abgerundet durch feinste Nuancen von Merlot und Cabernet Franc) – wurzelt in der exklusiven Parzelle Stonepine an den Hängen des Schaapenberg und Helderberg nahe Somerset West im Weinbaugebiet Stellenbosch. Hier dringen die alten, tiefwurzelnden Reben tief in uralte, stark verwitterte Granitböden (decomposed granite) und durchlässige, rote Tonlehmformationen der Clovelly- und Tukulu-Serie ein. Das Mikroklima ist unmittelbar geprägt von der nur wenige Kilometer entfernten False Bay: Während tagsüber die intensive südafrikanische Höhensonne für eine vollständige physiologische Ausreifung der Beerenhäute sorgt, fegt der kühle, reinigende Südostwind (Cape Doctor) über die Rebzeilen und senkt die Temperaturen in den Abend- und Nachtstunden signifikant ab. Dieses ausgeprägte Tag-Nacht-Gefälle sicherte im exzellenten Jahrgang 2019 eine langsame, balancierte Ausreifung bei makelloser Frische- und Säurearchitektur. Nach penibler Handlese in den kühlen Morgenstunden sowie optischer Beeren- und Traubenselektion vergärte der Most behutsam mit weinbergseigenen Wildhefen in geschlossenen Edelstahltanks und offenen Holzgärständern mit sanfter Pigeage. Der Wein reifte über rund 20 bis 24 Monate behutsam auf der Feinhefe in feinstkörnigen Barriques aus französischer Eiche (zu 100 % neu von führenden Küfereien) heran, gefolgt von einer ausgedehnten Flaschenreife auf dem Gut, um seine noblen Gerbstoffe perfekt zu harmonisieren und die unverfälschte Terroir-Identität vollendet ins Glas zu transportieren.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieses strukturierte Terroir-Monument als virtuoser und erhabener Begleiter für anspruchsvollstes Rindfleisch, feinstes Wildbret, Lamm und die klassische wie moderne Haute Cuisine. Er harmoniert in Perfektion mit gegrilltem Dry-Aged Rib-Eye- oder Rumpsteak vom Holzkohlegrill mit feinstem Meersalz, rosa gebratenem Rehrücken im Wacholdermantel an Cassis-Jus mit Petersilienerdäpfeln, geschmorter Lammkeule mit Rosmarin und Knoblauch auf sämiger Kräuterpolenta, traditionellem Springbock- oder Kudu-Medaillon an wilder Pfeffer-Weichsel-Reduktion, rosa gegartem Milchkalbsrücken mit getrüffeltem Natursaft sowie geschmorten Rinderbäckchen mit Wurzelgemüse. Auch zur anspruchsvollen Pilzküche – wie geschmorten Steinpilzen, Morcheln und Périgord-Trüffeln auf feiner Erdäpfelcreme – sowie zu gereiftem Rohmilchkäse wie mürbem Comté Extra (36 bis 48 Monate), feinem Parmigiano Reggiano DOP (30 Monate), geschmackvollem Pecorino Stagionato oder traditionellem englischem Farmhouse Cheddar spielt er seine dunkle Beerenfrucht, noblen Tannine und saline Granit-Kühle meisterhaft aus. Bei etwa 16 bis 18 Grad Celsius im großzügigen Bordeauxkelch serviert – und bei jetzigem Genuss gerne zwei Stunden zuvor behutsam karaffiert – entfaltet er Schritt für Schritt seine ganze Klasse.
Wir von Apropos Wein teilen genau diese Leidenschaft für kompromisslose Charakterweine und wählen mit unserer 30-jährigen Expertise für unser Sortiment nur Erzeugnisse, die wie Vergelegens V für verlässliche Spitzenqualität, handwerkliche Meisterschaft und die unverwechselbar noble, granit- und meeresbrisengeprägte Terroir-Seele des Kaps stehen.
Weinland Ariane Abayan GmbH & Co. KG,
Erikastraße 67,
20251 Hamburg
| Jahrgang | |
|---|---|
| Allergenhinweis | Enthält Ei, Enthält Sulfite |
| Geschmack | |
| Alkoholgehalt | 14,5 |
| Herkunftsland | |
| Südafrika | |
| Winzer/Weingut/Abfüller | Vergelegen |
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