10,45€
13,93€ / l
inkl. 19 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Blanc de Blanc Ried Hochberg 2022 von Weingut Haiden demonstriert mit kühler leithabergischer Muschelkalk-, Glimmerschiefer- und Neusiedlersee-Brise-Präzision, vibrierender Kernobst-, Steinobst- und Zitrusbrillanz sowie animierender Kräuter-, Hefe- und Kalkstaub-Spannung, wie meisterhaft Familie Haiden das kalk- und schiefergeprägte Terroir der Oggauer Ried Hochberg in ein aristokratisch zieseliertes, ungemein trinkanimierendes Weißwein-Monument burgenländischer Spitzenklasse übersetzt. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftiger Williamsbirne, reifem gelbem Boskoop- und Gravensteiner Apfel, Quitte, weißem Weingartenpfirsich, gelber Mirabelle, frischer Kaffirlimette, Pink-Grapefruit und getrocknetem Zitronenabrieb.
Vorrätig
Blanc de Blanc Ried Hochberg 2022 von Weingut Haiden demonstriert mit kühler leithabergischer Muschelkalk-, Glimmerschiefer- und Neusiedlersee-Brise-Präzision, vibrierender Kernobst-, Steinobst- und Zitrusbrillanz sowie animierender Kräuter-, Hefe- und Kalkstaub-Spannung, wie meisterhaft Familie Haiden das kalk- und schiefergeprägte Terroir der Oggauer Ried Hochberg in ein aristokratisch zieseliertes, ungemein trinkanimierendes Weißwein-Monument burgenländischer Spitzenklasse übersetzt. Im Glas präsentiert sich dieser charakterstarke Einzellagen-Botschafter in einem strahlenden, lichten Stroh- bis Platingelb mit zart grün-silbernen Glanzlichtern am Saum, kristalliner Brillanz und eleganter, hochviskoser Textur mit feiner, dicht gezeichneter Schlierenbildung. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftiger Williamsbirne, reifem gelbem Boskoop- und Gravensteiner Apfel, Quitte, weißem Weingartenpfirsich, gelber Mirabelle, frischer Kaffirlimette, Pink-Grapefruit und getrocknetem Zitronenabrieb, kunstvoll umwoben von floralen Nuancen weißer Holunderblüten, Jasmin, Akazienblüten und sonnengetrocknetem Bergwiesenheu. Dahinter offenbart sich Haidens feinsinnig puristische Handschrift in meisterhaft reduktiver Eleganz: Feine Noten von frisch geschlagenem Feuerstein (Pierre à fusil), nassen Kieselsteinen, zerstoßenem Kalkstaub, zartem Hefeschmelz, frisch gebackener Brioche- und Sauerteigkruste, blanchierten Mandeln, Liebstöckel, Kerbel, wildem Bergthymian, weißem Pfeffer und getrockneter Zitronenverbene verschmelzen mit einer kühlen, rauchig-kreidigen Muschelkalk-, Schiefer- und Mergel-Mineralik, die dem jugendlichen Duftbild Straffheit, Fokus und erhabene Grandezza verleiht.
Am Gaumen fasziniert dieser Blanc de Blanc Ried Hochberg 2022 durch seine samtig-seidige, engmaschig gewobene Textur, saftige Extraktdichte und eine klingenartige, laserstrahlartige Säureader des balancierten pannonischen Jahrgangs 2022, die dem hefebetonten, ungemein sehnigen Körper tänzerische Leichtfüßigkeit, linearen Zug und einen vitalen Trinkfluss schenkt. Familie Haiden meidet jede barocke Breite, botrytisierte Schwere oder vordergründige Holzsüße mit kompromissloser Präzision und setzt auf vollkommene, staubtrockene Durchgegorenheit und leithabergtypische Vertikalität: Ein meisterhaft poliertes, feinstkörnig-kreidiges Phenolikgerüst der kargen Kalkterrassen verleiht dem Wein aristokratischen Halt, noblen Grip und die für die Ried Hochberg so typische, mundwässernde Sapidität (Gesteinssalzigkeit und kühle See- und Gebirgsfrische) am Gaumen. Im schier endlosen, zutiefst belebenden Finale klingen herbe Birnenhaut, Grapefruitzeste, getrocknete Kräuter, feine Mandelwürze und eine kühlende Gesteinsfrische minutenlang nach.
Das Traubengut – eine meisterhafte Burgunder-Cuvée aus vorwiegend Chardonnay und Weißburgunder – wurzelt in der privilegierten Einzellage Ried Hochberg an den sanft ansteigenden Südosthängen von Oggau am Westufer des Neusiedlersees. Der Boden ist geologisch geprägt von mächtigen Bänken aus fossilienreichem Leithakalk (Muschelkalk) und tertiären Meeressedimenten, die stellenweise von kristallinem Glimmerschiefer und kalkhaltigem Lehm unterlagert werden. Dieses karge, kalkdominierte Bodengefüge zwingt die tiefwurzelnden Reben zu natürlicher Ertragsbegrenzung und verleiht den Trauben eine unverwechselbar salzige Mineralität. Das Mikroklima profitiert von der idealen thermischen Wechselwirkung zwischen der großen, wärmespeichernden Wasserfläche des Neusiedlersees und den allabendlich aus den dichten Eichenmischwäldern des Leithagebirges herabstreichenden Fallwinden. Dieses ausgeprägte Tag-Nacht-Temperaturgefälle sicherte 2022 eine physiologisch makellose Ausreifung der Beerenhäute bei straff bewahrter Säure- und Fruchtarchitektur. Nach penibler, selektiver Handlese und schonender Ganztraubenpressung vergärte der Most kühl und spontan mit Naturhefen. Der Wein reifte anschließend über mehrere Monate behutsam auf der Feinhefe in traditionellen Holzfässern und neutralen Gebinden heran, um seine geschliffene Textur und reine, kühle Terroir-Identität ohne vordergründige Holzüberdeckung vollendet ins Glas zu transportieren.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieses strukturierte Terroir-Monument als virtuoser und erhabener Begleiter für anspruchsvolle Süßwasser- und Edelfische, feine Krustentiere, Kalbfleisch und die klassische pannonisch-österreichische Spitzenküche. Er harmoniert in Perfektion mit auf der Haut gebratenem Neusiedlersee-Zander oder Bachsaibling auf feinem Lauch-Fenchel-Gemüse an nussiger Zitronenbutter mit Petersilienerdäpfeln, pochiertem Donau-Huchen in Wurzelsud, bretonischem Hummer oder gegrillten Kaisergranaten mit feiner Meersalzbutter, gebratenen Jakobsmuscheln an feinem Limetten-Safran-Schaum, klassischem Wiener Schnitzel vom Milchkalb mit Erdäpfel-Vogerlsalat, pochiertem Kalbsbries auf sämiger Selleriecreme sowie knusprig gebratener Maispoularde mit Kräuterjus. Auch zur anspruchsvollen Gemüseküche – wie weißem Marchfeld-Spargel mit Sauce Mousseline, marinierten Artischockenböden oder gebratenen Kräuterseitlingen auf sämiger Kräuterpolenta – sowie zu gereiftem Rohmilchkäse wie mürbem Vorarlberger Bergkäse (18 bis 24 Monate), feinem Comté Extra oder cremigem Ziegenfrischkäse spielt er seine saline Rasse, kühle Kräuterpikanz und glasklare Kernobstfrucht meisterhaft aus. Bei etwa 9 bis 11 Grad Celsius im großzügigen Burgunder- oder Universal-Weißweinkelch serviert entfaltet er Schritt für Schritt seine ganze Klasse.
Wir von Apropos Wein teilen genau diese Leidenschaft für kompromisslose Charakterweine und wählen mit unserer 30-jährigen Expertise für unser Sortiment nur Erzeugnisse, die wie Haidens Blanc de Blanc Ried Hochberg für verlässliche Spitzenqualität, handwerkliche Meisterschaft und die unverwechselbar noble, muschelkalk- und leithabergwindgeprägte Terroir-Seele des Burgenlands stehen.
| Allergenhinweis | Enthält Sulfite |
|---|---|
| Herkunftsland | |
| Österreich | |
| Geschmack | |
| Alkoholgehalt | 12,5 |
| Jahrgang | |
| Rebsorte | |
| Inverkehrbringer | Weinhaus Haiden, Oggau, Österreich |
Alle Weine von Weinhaus Haiden ansehen →
Ähnliche Produkte
18,66€ 17,05€ / l
inkl. 19 % MwSt.
zzgl. Versandkosten
0,75 l
23,40€ / l
inkl. 19 % MwSt.
zzgl. Versandkosten
0,75 l
19,36€ 15,71€ / l
inkl. 19 % MwSt.
zzgl. Versandkosten
0,75 l






