66,45€
88,60€ / l
inkl. 19 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Blaufränkisch Ried Goldberg Leithaberg DAC 2022 von Weingut Prieler demonstriert mit kühler Präzision aus kristallinem Glimmerschiefer, kargen Schieferböden und quarzreichen Lagen am Südhang des Leithagebirges, geprägt von den kühlen Fallwinden der dichten Wälder und der thermischen Kraft des Neusiedlersees, wie meisterhaft Georg und Silvia Prieler diese legendäre Einzellage in ein aristokratisch zieseliertes, sehniges und ungemein langlebiges Rotweinmonument österreichischer Spitzenklasse übersetzen. Das saftige, nobel karge Bouquet eröffnet ein glasklares Spiel von dunklen Herzkirschen, knackigen Marasca-Sauerkirschen, wilden Brombeeren, Waldheidelbeeren, Preiselbeeren, Schlehen und getrockneter Blutorangenzeste.
Vorrätig
Blaufränkisch Ried Goldberg Leithaberg DAC 2022 von Weingut Prieler (Schützen am Gebirge, Leithaberg / Burgenland) demonstriert mit kühler Präzision aus kristallinem Glimmerschiefer, kargen Schieferböden und quarzreichen Lagen am Südhang des Leithagebirges, geprägt von den kühlen Fallwinden der dichten Wälder und der thermischen Kraft des Neusiedlersees, wie meisterhaft Georg und Silvia Prieler diese legendäre Einzellage in ein aristokratisch zieseliertes, sehniges und ungemein langlebiges Rotweinmonument österreichischer Spitzenklasse übersetzen. Im Glas präsentiert sich dieser charakterstarke Lagenbotschafter in einem tiefgründigen Rubinrot mit dunklen Granatreflexen, leuchtend violetten Glanzlichtern im Kern und kristalliner Brillanz, getragen von einer dichten Viskosität mit majestätisch gezeichneten Kirchenfenstern. Das saftige, nobel karge Bouquet eröffnet ein glasklares Spiel von dunklen Herzkirschen, knackigen Marasca-Sauerkirschen, wilden Brombeeren, Waldheidelbeeren, Preiselbeeren, Schlehen und getrockneter Blutorangenzeste, feinsinnig umrahmt von floralen Nuancen dunkler Waldveilchen, getrockneter Rosenblätter und sonnengetrocknetem Bergwiesenheu. Dahinter zeigt sich Prielers puristische Handschrift in meisterhafter Eleganz: Noten von frisch gespitztem Bleistiftgraphit, edlem Zigarrenkistentabak, feinstem Zedernholz, geriebenen Kakaobohnen, frisch gemörsertem schwarzem Pfeffer, Wacholderbeeren, Liebstöckel, wildem Bergthymian, Rosmarin, getrocknetem Salbei und feuchtem Waldboden (Sous-Bois) verschmelzen mit einer kühlen, rauchig salzigen Schiefer- und Eisenmineralik zu einem noblen Duftbild von erhabener Tiefe.
Am Gaumen fasziniert dieser Blaufränkisch Goldberg DAC 2022 durch seine samtig seidige, engmaschig gewobene Textur, saftige Extraktdichte und eine klingenartige Säureader des strukturierten Ausnahmejahrgangs 2022, die dem kraftvollen, ungemein sehnigen Körper tänzerische Leichtigkeit, linearen Zug und vitalen Trinkfluss schenkt. Weingut Prieler meidet jede marmeladige Überkonzentration, buttrige Trägheit oder vordergründig dominante Holzwürze konsequent und setzt auf vollkommene Trockenheit und burgenländische Vertikalität. Ein meisterhaft poliertes, feinstkörniges Gerbstoffkorsett von beachtlicher Dichte verleiht dem Wein aristokratischen Halt, noblen Grip und die für die Schieferlagen von Schützen so typische, mundwässernde Salzigkeit am Gaumen. Im schier endlosen Finale klingen herbe Weichselhaut, Bitterschokolade, edler Tabak, getrocknete Kräuter und eine kühlende Gesteinsfrische minutenlang nach.
Das Traubengut stammt zu 100 % aus Blaufränkisch von alten, tief verwurzelten Reben der historischen Einzellage Ried Goldberg, die sich an den sonnenverwöhnten Südhängen von Schützen am Gebirge erstreckt. Geologisch ruht die Parzelle auf einem der spannendsten Urgesteinsvorkommen des Burgenlands: Stark verwitterter, kristalliner Glimmerschiefer mit eingelagerten Quarzadern und feinen Eisenoxidschichten bildet das karge Fundament, überzogen von nur einer dünnen Humusschicht. Dieser nährstoffarme, drainagestarke Boden zwingt das Wurzelwerk zu tiefstem Vordringen in die feinen Gesteinsspalten und schenkt dem Blaufränkisch seine vibrierende Säurespannung, saline Griffigkeit und feinnervige Knochenstruktur. Das Mikroklima verbindet die Wärme des pannonischen Beckens mit den nächtlichen Kaltluftströmen, die aus den ausgedehnten Eichenwäldern des Leithagebirges herabziehen. Dieser markante Temperaturkontrast sicherte im Jahrgang 2022 eine straffe Frische und glasklare Aromenpräzision bei optimaler phenolischer Reife. Nach streng selektiver Handlese und schonender Entrappung vergärte die Maische spontan mit den natürlichen Weinbergshefen in großen Holzgärständern mit behutsamer Extraktion. Der Ausbau vollzog sich über rund 20 bis 24 Monate in traditionellen großen Holzfässern sowie gebrauchten 500-Liter-Eichenfässern, gefolgt von einer ausgedehnten Flaschenruhe, um die reine Terroir-Identität vollendet ins Glas zu bringen.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieses Terroir-Monument als virtuoser Partner für anspruchsvolles Rindfleisch, feinstes Wildbret, Lamm und die klassische Haute Cuisine. Er harmoniert hervorragend mit rosa gebratenem Rehrücken oder Hirschkalbsrücken an Preiselbeer-Wacholder-Jus mit Petersilienerdäpfeln, saftigem Dry-Aged Rib-Eye-Steak vom Holzkohlegrill mit Rosmarin-Markbutter und Meersalz, geschmorter Rinderbacke an tiefem Wurzelsud auf sämiger Selleriecreme, rosa gegarter Lammkrone im Kräutermantel sowie knusprig gebratener Taube oder Barbarie-Entenbrust an Kirsch-Rotwein-Reduktion. Auch zur anspruchsvollen Pilzküche mit sautierten Steinpilzen, Morcheln und Trüffeln auf feiner Kräuterpolenta sowie zu gereiftem Rohmilchkäse wie mürbem Vorarlberger Bergkäse, Comté Extra oder Parmigiano Reggiano Stravecchio spielt er seine dunkle Beerenfrucht, noblen Tannine und kühle Schiefermineralik meisterhaft aus. Bei etwa 16 bis 18 Grad Celsius im großzügigen Burgunderkelch serviert – und bei jetzigem Genuss gern ein bis zwei Stunden zuvor behutsam karaffiert – entfaltet er Schritt für Schritt seine gesamte Vielschichtigkeit.
Wir von Apropos Wein teilen genau diese Leidenschaft für kompromisslose Charakterweine und wählen mit unserer 30-jährigen Expertise für unser Sortiment nur Erzeugnisse, die wie Familie Prielers Blaufränkisch Ried Goldberg für verlässliche Spitzenqualität, handwerkliche Meisterschaft und die unverwechselbar noble, von Schiefer und Leithabergwinden geprägte Seele des Burgenlands stehen.
| Allergenhinweis | Enthält Sulfite |
|---|---|
| Herkunftsland | |
| Österreich | |
| Geschmack | |
| Alkoholgehalt | 13,5 |
| Inverkehrbringer | Weingut Prieler Hauptstraße 181 AT-7081 Schützen am Gebirge |
| Jahrgang | |
| Winzer/Weingut/Abfüller | Weingut Prieler |
Alle Weine von Weingut Prieler ansehen →
17,46€ / l
inkl. 19 % MwSt.
zzgl. Versandkosten
0,75 l
Ähnliche Produkte
119,87€ / l
inkl. 19 % MwSt.
zzgl. Versandkosten
0,75 l







