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Das legendäre Weingut Moric – meisterhaft geführt von Roland Velich, der den österreichischen Rotwein zu Beginn der 2000er Jahre revolutionierte und die Rebsorte Blaufränkisch im Alleingang auf die internationale Weltbühne hob – bündelt in seiner meisterhaften Blaufränkisch Reserve 2022 die kühle, schiefer- und kalkgeprägte Seele des Mittelburgenlands in einer ungemein fokussierten, terroirgeprägten und geradezu schwerelosen Interpretation. Das betörend kühle, unfassbar vielschichtige Bouquet entfaltet ein glasklares, explosives Aromenspiel aus dunklen Herzkirschen, wilden Brombeeren und frischen Wacholderbeeren, meisterhaft unterlegt von floralen Veilchennoten, zartem weißen Pfeffer, etwas Unterholz und einer faszinierend kargen, steinigen Mineralik.
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Das legendäre Weingut Moric – meisterhaft geführt von Roland Velich, der den österreichischen Rotwein zu Beginn der 2000er Jahre revolutionierte und die Rebsorte Blaufränkisch im Alleingang auf die internationale Weltbühne hob – bündelt in seiner meisterhaften Blaufränkisch Reserve 2022 (Burgenland / Österreich) die kühle, schiefer- und kalkgeprägte Seele des Mittelburgenlands in einer ungemein fokussierten, terroirgeprägten und geradezu schwerelosen Interpretation. Im Glas präsentiert sich dieser charakterstarke, dynamische Ausnahme-Rotwein in einem leuchtenden, transparenten Rubingranat mit zarten violetten Reflexen am Saum. Das betörend kühle, unfassbar vielschichtige Bouquet entfaltet ein glasklares, explosives Aromenspiel aus dunklen Herzkirschen, wilden Brombeeren und frischen Wacholderbeeren, meisterhaft unterlegt von floralen Veilchennoten, zartem weißen Pfeffer, etwas Unterholz und einer faszinierend kargen, steinigen Mineralik. Am Gaumen fasziniert dieser burgenländische Meisterstreich durch seine ungemein sehnige, engmaschige und extrem seidige Textur, die von der brillanten, völlig unmaskierten Primärfrucht des herausragenden Jahrgangs 2022 getragen wird. Das meisterhaft polierte, mikrofeine Tanninkorsett wird von einer vitalisierenden, messerscharfen Säureader durchschnitten und führt in ein endlos langes, von pikanter Würze, kühler Frucht und salziger Griffigkeit geprägtes Finale – ein vollendet trockener, majestätischer Terroir-Bote von elektrisierender Spannung.
Das Traubengut für diese herkunftsgeprägte Reserve stammt aus sorgfältig ausgewählten, teils sehr alten und tiefwurzelnden Rebanlagen in den historischen Spitzenrieden des Mittelburgenlands, maßgeblich aus den hoch gelegenen Hängen rund um Neckenmarkt und dem legendären Lutzmannsburger Plateau. Geologisch ruhen die Reben hier auf einem extrem spannungsreichen Terroir aus kühlem Muschelkalk, verwittertem Schiefer und dichten Lehmböden. Diese optimal drainierte, extrem mineralstoffreiche Gesteinsstruktur zwingt das Wurzelwerk in die Tiefe und verleiht dem Wein seine markante florale Leichtigkeit, die erdige Tiefe und das feinnervige, vibrierende Knochengerüst. Klimatisch profitierte der Jahrgang 2022 in Perfektion von den speziellen Bedingungen dieser Region: Die intensive pannonische Sonne garantierte eine exzellente physiologische Ausreifung der Trauben, während die Höhenlage und die kühlen Fallwinde aus den angrenzenden Wäldern in der Nacht die Hitze abmilderten und die für die Moric-Stilistik absolut unverzichtbare, knackige Frische bewahrten. Im Keller vinifiziert Roland Velich mit großem handwerklichem Feingefühl und einer kompromisslosen Low-Intervention-Philosophie, die sich stark an der klassischen Schule des Burgunds oder der nördlichen Rhône orientiert: Nach penibelster Handlese erfolgt die spontane Maischegärung mit weinbergseigenen Hefen in offenen Bottichen. Der majestätische Ausbau findet anschließend für viele Monate ausschließlich in großen, neutralen Holzfässern (500 bis 4000 Liter) statt. Dieser strikte Verzicht auf vordergründiges Neuholz stellt sicher, dass die pure, ungezähmte Terroir-Identität des Blaufränkisch in ihrer reinsten Form auf die Flasche gelangt.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieses strukturierte Terroir-Monument idealerweise leicht gekühlt bei etwa 15 bis 17 Grad Celsius im großzügigen Burgunderkelch serviert – in seiner aktuellen, extrem jugendlichen Phase verlangt der tiefgründige 2022er zwingend nach ein bis zwei Stunden Belüftung in der Karaffe, um seine leicht reduktiven, erdigen Noten perfekt mit der filigranen Frucht zu verweben – als virtuoser Partner für die erdige, feine Haute Cuisine. Er harmoniert in absoluter Perfektion mit rosa gebratener Taube, einem zarten Rehrücken mit Selleriepüree, knuspriger Entenbrust sowie herzhaften Risotti mit frischen Steinpilzen. Ebenso meisterhaft begleitet er geschmorte Wurzelgemüse und gereiften, aromatischen Schnittkäse. Wir von Apropos Wein hegen größten Respekt für visionäre Meister wie Roland Velich, die eindrucksvoll beweisen, dass Blaufränkisch fernab von marmeladiger Überreife und schwerem Holzeinsatz zu hochalpinen, vibrierenden Rotwein-Kunstwerken heranwachsen kann, die sich in ihrer aristokratischen Finesse mühelos mit den größten Grand Crus der Welt messen.
| Allergenhinweis | Enthält Sulfite |
|---|---|
| Herkunftsland | |
| Geschmack | |
| Alkoholgehalt | 13,5 |
| Österreich | |
| Rebsorte | |
| Inverkehrbringer/Abfüller | Moric, Kirchengasse 3, 7051 Großhöflein, Österreich |
| Jahrgang |
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