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Castello Solicchiata Terre Siciliane IGP 2014 von Castello Solicchiata (Barone Spitaleri) demonstriert mit kühler Ätna-Vulkanbasalt- und Lapilli-Präzision, vibrierender Cassis- und Waldbeerbrillanz sowie animierender Kräuter-, Leder- und Graphit-Spannung, wie meisterhaft dieses geschichtsträchtige Adelshaus das visionäre, seit 1855 bestehende bordelaiser Steillagenerbe an den Hängen des Vulkans in ein aristokratisch zieseliertes, ungemein langlebiges Rotwein-Monument übersetzt. Das ungemein tiefgründige, karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftigen schwarzen Johannisbeeren (Cassis), wilden Brombeeren, knackigen Marasca-Sauerkirschen, reifen Damaszener-Pflaumen, Heidelbeeren und getrockneter Blutorangenzeste, kunstvoll umrahmt von floralen Nuancen dunkler Waldveilchen, getrockneter Rosenblätter und mediterraner Macchia.
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Castello Solicchiata Terre Siciliane IGP 2014 von Castello Solicchiata (Barone Spitaleri) demonstriert mit kühler Ätna-Vulkanbasalt- und Lapilli-Präzision, vibrierender Cassis- und Waldbeerbrillanz sowie animierender Kräuter-, Leder- und Graphit-Spannung, wie meisterhaft dieses geschichtsträchtige Adelshaus das visionäre, seit 1855 bestehende bordelaiser Steillagenerbe an den Hängen des Vulkans in ein aristokratisch zieseliertes, ungemein langlebiges Rotwein-Monument übersetzt. Im Glas präsentiert sich dieser rare historische Ätna-Pionier in einem tiefgründigen, dichten Rubin- bis Granatrot mit ziegel- und mahagonifarbenen Reifereflexen am Saum, kristalliner Brillanz und viskoser Textur mit dicht und majestätisch gezeichneten Kirchenfenstern. Das ungemein tiefgründige, karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftigen schwarzen Johannisbeeren (Cassis), wilden Brombeeren, knackigen Marasca-Sauerkirschen, reifen Damaszener-Pflaumen, Heidelbeeren und getrockneter Blutorangenzeste, kunstvoll umrahmt von floralen Nuancen dunkler Waldveilchen, getrockneter Rosenblätter und mediterraner Macchia. Dahinter offenbart sich Spitaleris monumentale Handschrift in vollendeter reduktiver und tertiärer Eleganz: Feine Noten von frisch gespitztem Bleistiftgraphit, feinstem Zedernholz, edlem Pfeifentabak, geriebenen Kakaobohnen, toskanischem Leder, schwarzem Trüffel, getrocknetem Rosmarin, wildem Salbei und feuchtem Waldboden verschmelzen mit einer kühlen, rauchig-würzigen Vulkanasche-, Lapilli-, Bimsstein- und Basaltlava-Mineralik, die dem gereiften Duftbild Straffheit, Fokus und erhabene Grandezza verleiht.
Am Gaumen fasziniert dieser Castello Solicchiata 2014 durch seine samtig-seidige, engmaschig gewobene Textur, stoffige Extraktdichte und ein meisterhaft poliertes, feinstkörnig-kreidiges Gerbstoffkorsett, das dem sehnigen Körper souveränen Stand, aristokratischen Halt und animierenden Grip schenkt. Barone Spitaleri meidet dank der extremen alpinen Höhenlage am Ätna jede mediterrane Überreife, marmeladige Schwere oder alkoholische Hitze mit vollendeter Souveränität: Eine vitale, laserstrahlartige Säureader – genährt von den schneidend kühlen Fallwinden des über 3.000 Meter hohen Vulkans und markanten Tag-Nacht-Temperatursprüngen – durchzieht den dichten Fruchtkern wie ein roter Faden und schenkt dem Wein tänzerische Frische, linearen Zug und einen vitalen Trinkfluss. Im schier endlosen, zutiefst belebenden Finale klingen herbe Weichselhaut, Bitterschokolade, getrocknete Bergkräuter, feine Röstnoten und eine mundwässernde Gesteinssalzigkeit (Sapidità) minutenlang nach. Das Traubengut – eine klassische bordelaiser Assemblage aus vorwiegend Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon und Merlot – wurzelt in historischen Trockensteinmauer-Terrassen auf rund 700 bis 800 Metern Seehöhe auf kargen, eisen- und mineralreichen Verwitterungsböden aus schwarzer Basaltlava und vulkanischen Aschen. Der Ausnahmejahrgang 2014 bot am Ätna ideale, kühle Vegetationsbedingungen für eine hochkomplexe, späte Reife bei makelloser Frischearchitektur. Nach akribischer Handlese und schonender Maischegärung reifte der Wein über viele Jahre behutsam in traditionellen Eichenholzfässern sowie ausgiebig auf der Flasche in den kühlen historischen Kellern des Schlosses heran, um seine noble Kraft bei unberührter Terroir-Präzision ins Glas zu transportieren.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieses strukturierte Terroir-Monument als erhabener Begleiter für anspruchsvolles Wildbret, feines Rindfleisch und die klassische italienische wie französische Haute Cuisine. Er harmoniert in Perfektion mit rosa gebratenem Rehrücken im Wacholder-Pfeffermantel an Cassis-Jus mit Petersilienerdäpfeln, saftigem Bistecca vom Holzkohlegrill mit Rosmarinöl und Meersalz, geschmorten Ochsenbäckchen auf feinem Selleriepüree, rosa gebratenem Lammkarree mit Kräuterkruste sowie geschmorter Taubenbrust an Steinpilzsauce. Auch zu gereiftem Rohmilchkäse – wie mürbem sizilianischem Ragusano DOP, gereiftem Pecorino Siciliano stagionato, feinem Comté Extra (24 bis 36 Monate) oder mindestens 36 Monate gereiftem Parmigiano Reggiano – spielt er seine dunkle Beerenfrucht, noblen Tannine und saline Basalt-Vulkan-Kühle meisterhaft aus. Bei etwa 16 bis 18 Grad Celsius im großzügigen Bordeauxkelch serviert – und bei jetzigem Genuss gerne zwei Stunden vorab in der Karaffe behutsam belüftet – entfaltet er Schritt für Schritt seine ganze Klasse. Wir von Apropos Wein teilen genau diese Leidenschaft für kompromisslose Charakterweine und wählen mit unserer 30-jährigen Expertise für unser Sortiment nur Erzeugnisse, die wie Spitaleris Castello Solicchiata für verlässliche Spitzenqualität, handwerkliche Meisterschaft und die unverwechselbar noble, vulkan- und basaltgeprägte Terroir-Seele des Ätna stehen.
C.da Castello di Solicchiata s.n.
95031 Adrano (CT)
Winzer/Weingut
Feudi Barone Spitaleri
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