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Chardonnay 2024 von Weingut Ernst Triebaumer (Rust, Leithaberg / Burgenland) demonstriert mit kühler leithabergischer Muschelkalk-, Glimmerschiefer-, Neusiedlersee-Thermik- und Eichenwald-Fallwind-Präzision, vibrierender Steinobst-, Kernobst- und Zitrusbrillanz sowie animierender Feuerstein-, Kreidestaub-, Haselnuss- und Kräuter-Spannung, wie meisterhaft Herbert und Gerhard Triebaumer das vielschichtige Terroir der Ruster Hänge in ein aristokratisch zieseliertes, straffes und ungemein langlebiges Chardonnay-Monument österreichischer Spitzenklasse übersetzen. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von knackigem gelbem Boskoop- und Cox-Orange-Apfel, weißem Weingartenpfirsich, reifer Williamsbirne, Quitte, gelber Mirabelle, kandierter Kaffirlimette, Pink-Grapefruit und getrocknetem Zitronenabrieb.
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Chardonnay 2024 von Weingut Ernst Triebaumer (Rust, Leithaberg / Burgenland) demonstriert mit kühler leithabergischer Muschelkalk-, Glimmerschiefer-, Neusiedlersee-Thermik- und Eichenwald-Fallwind-Präzision, vibrierender Steinobst-, Kernobst- und Zitrusbrillanz sowie animierender Feuerstein-, Kreidestaub-, Haselnuss- und Kräuter-Spannung, wie meisterhaft Herbert und Gerhard Triebaumer das vielschichtige Terroir der Ruster Hänge in ein aristokratisch zieseliertes, straffes und ungemein langlebiges Chardonnay-Monument österreichischer Spitzenklasse übersetzen. Im Glas präsentiert sich dieser charakterstarke Botschafter in einem strahlenden, lichten Stroh- bis Platingelb mit zart grün-goldenen Glanzlichtern am Saum, kristalliner Brillanz und hochviskoser Textur mit feingliedrig gezeichneten Schlieren am Glasrand. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von knackigem gelbem Boskoop- und Cox-Orange-Apfel, weißem Weingartenpfirsich, reifer Williamsbirne, Quitte, gelber Mirabelle, kandierter Kaffirlimette, Pink-Grapefruit und getrocknetem Zitronenabrieb, kunstvoll umwoben von floralen Nuancen weißer Akazienblüten, Lindenblüten, Kamille und sonnengetrocknetem Bergwiesenheu. Dahinter offenbart sich Triebaumers feinsinnig puristische Handschrift in meisterhaft reduktiver Eleganz: Feine Noten von frisch geschlagenem Feuerstein (Pierre à fusil), nassen Kalkfelsen, zerstoßenem Schieferstaub, gerösteten Haselnüssen, blanchierten Mandeln, zarter Sauerteigkruste, feinstem Hefeschmelz, Liebstöckel, Kerbel, wildem Bergthymian, weißem Pfeffer und getrockneter Zitronenverbene verschmelzen mit einer kühlen, rauchig-salzigen Meereskalk- und Quarz-Mineralik, die dem jugendlichen Duftbild Straffheit, Fokus und erhabene Grandezza verleiht.
Am Gaumen fasziniert dieser Chardonnay 2024 durch seine samtig-seidige, engmaschig gewobene Textur, saftige Extraktdichte und eine klingenartige, laserstrahlartige Säureader des frischen, kristallklaren Jahrgangs 2024, die dem ungemein sehnigen, drahtigen Körper tänzerische Leichtfüßigkeit, linearen Zug und einen vitalen Trinkfluss schenkt. Weingut Ernst Triebaumer meidet jede überladene Buttrigkeit, vordergründig dominante Holzhitzigkeit oder marmeladige Schwere mit kompromissloser Präzision und setzt auf vollkommene, staubtrockene Durchgegorenheit und leithabergische Vertikalität: Ein meisterhaft poliertes, feinstkörnig-kreidiges Phenolikgerüst der kargen Kalk- und Schieferlagen verleiht dem Wein aristokratischen Halt, noblen Grip und die für Rust so typische, mundwässernde Sapidität (Gesteinssalzigkeit und kühle Frische) am Gaumen. Im schier endlosen, zutiefst belebenden Finale klingen herbe Birnenhaut, Grapefruitzeste, feine Haselnusswürze, getrocknete Kräuter und eine kühlende Kalkfrische minutenlang nach.
Das Traubengut – zu 100 % reinsortiger Chardonnay – wurzelt in den traditionsreichen Hanglagen rund um die Freistadt Rust an den sanft ansteigenden Ausläufern des Leithagebirges. Geologisch profitieren die Reben von der seltenen geologischen Symbiose der Region: Uralter, kalkreicher Leithakalk (fossiler Algen- und Muschelkalk aus dem tertiären Urmeer) wechselt sich mit kristallinem Glimmerschiefer ab. Während der Leithakalk dem Wein seine straffe, kreidige Mineralität, fokussierte Salzigkeit und sehnige Struktur verleiht, steuert der Glimmerschiefer feinnervige Rauchigkeit, dunkle Gesteinswürze und Tiefe bei. Das Mikroklima ist geprägt vom thermischen Zusammenspiel des pannonisch erwärmten Neusiedlersees, der als natürlicher Wärmespeicher fungiert, und den allabendlich herabstreichenden Kaltluftmassen aus den dichten Eichenwäldern des Leithagebirges. Dieser markante Tag-Nacht-Temperatursturz bewahrte im Jahrgang 2024 die vibrierende Frische und Säurespannung der Trauben. Nach penibler, selektiver Handlese und schonender Ganztraubenpressung vergärte der Most spontan mit weinbergseigenen Naturhefen. Der Ausbau vollzog sich über viele Monate auf der vollen Feinhefe im traditionellen großen Holzfass sowie in gebrauchten Tonneaux ohne Schönung und mit minimalem Schwefeleinsatz, um seine reine, unberührte Terroir-Identität vollendet ins Glas zu transportieren.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieses strukturierte Terroir-Monument als virtuoser und erhabener Begleiter für anspruchsvollste Meeresfrüchte, feine Krustentiere, Edelfische, Kalbfleisch, Geflügel und die feinsinnige burgenländische wie klassische französische Haute Cuisine. Er harmoniert in Perfektion mit pochiertem bretonischem Hummer mit feiner Meersalzbutter auf sämiger Selleriecreme, gebratenen Jakobsmuscheln an Zitronen-Thymian-Schaum, auf der Haut gebratenem Zander oder Seesaibling an Beurre blanc mit Petersilienerdäpfeln, gebratenem Kalbsbries an feiner Morchelsauce, rosa gebratenem Milchkalbsrücken mit Salbeibutter sowie knusprig gebratener Bresse-Poularde oder Perlhuhn mit sautierten Waldpilzen. Auch zur anspruchsvollen Gemüseküche – wie weißem Spargel mit Sauce Mousseline, geschmorten Artischockenböden an Kräutervinaigrette oder sautierten Steinpilzen mit Kerbel – sowie zu gereiftem Rohmilchkäse wie mürbem Comté Extra (24 bis 36 Monate), reifem Gruyère Réserve oder feinem Ziegenweichkäse spielt er seine saline Rasse, kühle Holzfinesse und noblen Haselnussnachhall meisterhaft aus. Bei etwa 10 bis 12 Grad Celsius im großzügigen Burgunder- oder Universal-Weißweinkelch serviert entfaltet er Schritt für Schritt seine ganze Klasse.
Wir von Apropos Wein teilen genau diese Leidenschaft für kompromisslose Charakterweine und wählen mit unserer 30-jährigen Expertise für unser Sortiment nur Erzeugnisse, die wie Ernst Triebaumers Chardonnay für verlässliche Spitzenqualität, handwerkliche Meisterschaft und die unverwechselbar noble, leithakalk-, glimmerschiefer- und leithagebirgswindgeprägte Terroir-Seele des Burgenlands stehen.
| Allergenhinweis | Enthält Sulfite |
|---|---|
| Herkunftsland | |
| Österreich | |
| Geschmack | |
| Alkoholgehalt | 12,0 |
| Rebsorte | |
| Inverkehrbringer | Ernst Triebaumer, Burgenland, Österreich |
| Jahrgang | |
| Winzer/Weingut/Abfüller | Weingut Ernst Triebaumer |
| Lebensmittelunternehmer | Weingut Triebaumer Raiffeisenstrasse 9 A-7071 Rust - Österreich |
| Nettofüllmenge | 0,75 l |
Zutaten
Trauben*, Konservierungsstoffe und Antioxidationsmittel: Sulfite.
Nährwerte
Nährwerte pro 100 ml
| Brennwert kj | 288 g |
|---|---|
| Brennwert kcal | 69 g |
| Fett | 0 g |
| davon gesättigte Fettsäuren | 0 g |
| Kohlenhydrate | 0,9 g |
| davon Zucker | < 0,5 g |
| Eiweiß | 0 g |
| Salz | 0 g |
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