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Grauer Burgunder 2024 von Weingut Karl Heinz Johner (Bischoffingen, Kaiserstuhl, Baden) demonstriert mit kühler kaiserstühler Vulkanbasalt-, Löss-, Schwarzwald-Fallwind- und burgundischer Holzfass-Präzision, vibrierender Kernobst-, Steinobst- und Zitrusbrillanz sowie animierender Rauch-, Kräuter- und Gesteinsstaub-Spannung, wie meisterhaft Patrick und Karl Heinz Johner das Vulkangesteins-Terroir des Kaiserstuhls in ein aristokratisch zieseliertes, strukturiertes und ungemein langlebiges Grauburgunder-Monument badischer Spitzenklasse übersetzen. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftiger Williamsbirne, gelbem Boskoop- und Cox-Orange-Apfel, weißem Weingartenpfirsich, gelber Mirabelle, Quitte, kandierter Kaffirlimette, Pink-Grapefruit und getrockneter Mandarinenzeste.
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Grauer Burgunder 2024 von Weingut Karl Heinz Johner (Bischoffingen, Kaiserstuhl, Baden) demonstriert mit kühler kaiserstühler Vulkanbasalt-, Löss-, Schwarzwald-Fallwind- und burgundischer Holzfass-Präzision, vibrierender Kernobst-, Steinobst- und Zitrusbrillanz sowie animierender Rauch-, Kräuter- und Gesteinsstaub-Spannung, wie meisterhaft Patrick und Karl Heinz Johner das Vulkangesteins-Terroir des Kaiserstuhls in ein aristokratisch zieseliertes, strukturiertes und ungemein langlebiges Grauburgunder-Monument badischer Spitzenklasse übersetzen. Im Glas präsentiert sich dieser charakterstarke Terroir-Botschafter in einem strahlenden, lichten Stroh- bis Platingelb mit zart kupfer-goldenen Glanzlichtern und feinem messingfarbenem Schimmer am Saum, kristalliner Brillanz und hochviskoser Textur mit feingliedrig gezeichneten Schlieren am Glasrand. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftiger Williamsbirne, gelbem Boskoop- und Cox-Orange-Apfel, weißem Weingartenpfirsich, gelber Mirabelle, Quitte, kandierter Kaffirlimette, Pink-Grapefruit und getrockneter Mandarinenzeste, kunstvoll umwoben von floralen Nuancen weißer Akazienblüten, Lindenblüten, Kamille und sonnengetrocknetem Bergwiesenheu. Dahinter offenbart sich Johners feinsinnige Handschrift in meisterhaft reduktiver Eleganz: Feine Noten von frisch geschlagenem Feuerstein (Pierre à fusil), nassen Basaltfelsen, zerstoßenem Lössstaub, frisch getoasteter Butterbrioche, gerösteten Haselnüssen, blanchierten Mandeln, zartem Hefeschmelz, Liebstöckel, Kerbel, wildem Bergthymian, weißem Pfeffer, geriebenem Koriandersamen und getrockneter Zitronenverbene verschmelzen mit einer kühlen, rauchig-würzigen Vulkan- und Gesteins-Mineralik, die dem jugendlichen Duftbild Straffheit, Fokus und erhabene Grandezza verleiht.
Am Gaumen fasziniert dieser Grauer Burgunder 2024 durch seine samtig-seidige, engmaschig gewobene Textur, saftige Extraktdichte und eine klingenartige, laserstrahlartige Säureader des frischen, kristallklaren Jahrgangs 2024, die dem kraftvollen, zugleich ungemein sehnigen Körper tänzerische Leichtfüßigkeit, linearen Zug und einen vitalen Trinkfluss schenkt. Weingut Johner meidet jede breite Buttrigkeit, marmeladige Trägheit oder vordergründig dominante Holzhitzigkeit mit kompromissloser Präzision und setzt auf vollkommene, staubtrockene Durchgegorenheit und burgundische Vertikalität: Ein meisterhaft poliertes, feinstkörnig-kreidiges Phenolikgerüst der kargen Böden und des behutsamen Holzausbaus verleiht dem Wein aristokratischen Halt, noblen Grip und die für Bischoffingen so typische, mundwässernde Sapidität (Gesteinssalzigkeit und kühle Frische) am Gaumen. Im schier endlosen, zutiefst belebenden Finale klingen herbe Birnenhaut, Grapefruitzeste, weiße Pfefferpikanz, feine Haselnusswürze, getrocknete Kräuter und eine kühlende Gesteinsfrische minutenlang nach.
Das Traubengut – zu 100 % reinsortiger Grauer Burgunder (Pinot Gris) – wurzelt in den privilegierten Terrassenlagen rund um Bischoffingen im westlichen Kaiserstuhl. Geologisch ruhen die Rebanlagen auf den Relikten eines prähistorischen Vulkankomplexes: Dunkles, mineralreiches Vulkangestein (tephritischer Basalt und vulkanische Aschetuffe), stellenweise überdeckt von tiefgründigen, kalkreichen eiszeitlichen Lössablagerungen. Während der wärmespeichernde Löss für Schmelz, Fülle und feine Würze sorgt, verleiht der karge Vulkangesteinsuntergrund den Wurzeln Zugang zu konzentrierten Mineralsalzen, was dem Wein seine straffe Säurestruktur, kühle Rauchnote und sehnige Festigkeit schenkt. Das Mikroklima zählt dank des Einflusses der Burgundischen Pforte zu den sonnenreichsten und wärmsten Gebieten Deutschlands, wird jedoch allabendlich durch die herabstreichenden Kaltluftmassen aus dem nahen Schwarzwald effektiv abgekühlt. Dieses ausgeprägte Tag-Nacht-Temperaturgefälle bewahrte im Jahrgang 2024 die animierende Frische und brillante Sortenpräzision. Nach penibler, selektiver Handlese und schonender Ganztraubenpressung vollzog der Most die Gärung nach burgundischem Vorbild teils im Edelstahltank und teils in Barriques und Tonneaux aus französischer Eiche. Der behutsame Ausbau auf der vollen Feinhefe mit feinfühliger Bâtonnage transportiert die reine, kühle Terroir-Identität vollendet ins Glas.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieses strukturierte Terroir-Monument als virtuoser und erhabener Begleiter für anspruchsvolle Süßwasser- und Meeresfische, feines Kalbfleisch, Krustentiere, Geflügel und die anspruchsvolle badische wie klassische französische Haute Cuisine. Er harmoniert in Perfektion mit auf der Haut gebratenem Zander oder Saibling an nussiger Zitronen-Thymian-Butter mit Petersilienerdäpfeln, gebratenem Kalbsbries an Morchelrahm auf sämiger Selleriecreme, rosa gebratenem Kalbskotelett mit Salbeibutter, pochiertem bretonischem Hummer mit feinem Krustentierschaum sowie knusprig gebratener Bresse-Poularde mit sautierten Waldpilzen. Auch zur anspruchsvollen Gemüseküche – wie weißem Badischem Spargel mit Sauce Mousseline, Artischockenböden an Kräutervinaigrette oder gebratenen Steinpilzen mit Kerbel – sowie zu gereiftem Rohmilchkäse wie mürbem Comté Extra (24 Monate), feinem Gruyère Réserve oder cremigem Chaource spielt er seine saline Rasse, kühle Holzfinesse und noblen Haselnussnachhall meisterhaft aus. Bei etwa 10 bis 12 Grad Celsius im großzügigen Burgunder- oder Universal-Weißweinkelch serviert entfaltet er Schritt für Schritt seine ganze Klasse.
Wir von Apropos Wein teilen genau diese Leidenschaft für kompromisslose Charakterweine und wählen mit unserer 30-jährigen Expertise für unser Sortiment nur Erzeugnisse, die wie Weingut Karl Heinz Johners Grauer Burgunder für verlässliche Spitzenqualität, handwerkliche Meisterschaft und die unverwechselbar noble, basalt-, löss- und schwarzwaldwindgeprägte Terroir-Seele des Kaiserstuhls stehen.
| Allergenhinweis | Enthält Sulfite |
|---|---|
| Geschmack | |
| Alkoholgehalt | 12,5, 13,0 |
| Herkunftsland | |
| Deutschland | |
| Restzucker (g/l) | 1,5, 5,6 |
| Rebsorte | |
| Säuregehalt (g/l) | 4,3, 6,2 |
| Inverkehrbringer | Weingut Karl H. Johner, D 79235 Vogtsburg-Bischoffingen, www.johner.de |
| Jahrgang | |
| Winzer/Weingut/Abfüller | Weingut Karl Johner |
| Lebensmittelunternehmer | Johner GmbH Gartenstrasse 20 79235 Vogtsburg - Bischoffingen |
| Nettofüllmenge | 0,75 l |
Zutaten
Trauben Carboxymethlcelluolose Sulfite
Nährwerte
Nährwerte pro 100 ml
| Brennwert kj | 304 g |
|---|---|
| Brennwert kcal | 73 g |
| Fett | 0 g |
| davon gesättigte Fettsäuren | 0 g |
| Kohlenhydrate | 1 g |
| davon Zucker | < 0,5 g |
| Eiweiß | 0 g |
| Salz | 0 g |
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