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Merlot 2022 von Weingut Nepomukhof (Christian Graßl) demonstriert mit kühler carnuntinischer Löss-, Donauschotter- und Göttlesbrunner-Hügelland-Präzision, vibrierender Pflaumen-, Herzkirsch- und Waldbeerbrillanz sowie animierender Graphit-, Zeder- und Edelkakao-Spannung, wie meisterhaft Christian Graßl das wärmespeichernde, kalk- und lehmreiche Terroir von Göttlesbrunn in ein aristokratisch zieseliertes, ungemein trinkanimierendes Merlot-Monument carnuntinischer Spitzenklasse übersetzt. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftigen Damaszener-Pflaumen, vollreifen Amarenakirschen, dunklen Herzkirschen, wilden Brombeeren, Waldheidelbeeren, saftigen schwarzen Johannisbeeren (Cassis), getrockneten Feigen und getrockneter Blutorangenzeste.
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Merlot 2022 von Weingut Nepomukhof (Christian Graßl) demonstriert mit kühler carnuntinischer Löss-, Donauschotter- und Göttlesbrunner-Hügelland-Präzision, vibrierender Pflaumen-, Herzkirsch- und Waldbeerbrillanz sowie animierender Graphit-, Zeder- und Edelkakao-Spannung, wie meisterhaft Christian Graßl das wärmespeichernde, kalk- und lehmreiche Terroir von Göttlesbrunn in ein aristokratisch zieseliertes, ungemein trinkanimierendes Merlot-Monument carnuntinischer Spitzenklasse übersetzt. Im Glas präsentiert sich dieser charakterstarke Botschafter in einem tiefgründigen, dichten Rubinrot mit leuchtend dunkelvioletten und granatroten Reflexen am Saum, kristalliner Brillanz und hochviskoser Textur mit dichter, majestätisch gezeichneter Schlierenbildung. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftigen Damaszener-Pflaumen, vollreifen Amarenakirschen, dunklen Herzkirschen, wilden Brombeeren, Waldheidelbeeren, saftigen schwarzen Johannisbeeren (Cassis), getrockneten Feigen und getrockneter Blutorangenzeste, kunstvoll umwoben von floralen Nuancen dunkler Waldveilchen, Malven, getrockneter Rosenblätter und sonnengetrocknetem Bergwiesenheu. Dahinter offenbart sich Christian Graßls feinsinnig fassgeschulte Handschrift in meisterhaft reduktiver Eleganz: Feine Noten von frisch gespitztem Bleistiftgraphit, edlem Zigarrentabak, feinstem Zedernholz, geriebenen Edel-Kakaobohnen, frisch gerösteten Mokka-Bohnen, frisch gemörsertem schwarzem Pfeffer, Liebstöckel, Kerbel, wildem Bergthymian, Rosmarin und feuchtem Waldboden (Sous-Bois) verschmelzen mit einer kühlen, rauchig-würzigen Lösslehm-, Donauschotter- und Kalkmergel-Mineralik, die dem jugendlichen Duftbild Straffheit, Fokus und erhabene Grandezza verleiht.
Am Gaumen fasziniert dieser Merlot 2022 durch seine samtig-seidige, engmaschig gewobene Textur, saftige Extraktdichte und eine klingenartige, laserstrahlartige Säureader des klassischen pannonischen Jahrgangs 2022, die dem substanzreichen, ungemein sehnigen Körper tänzerische Leichtfüßigkeit, linearen Zug und einen vitalen Trinkfluss schenkt. Christian Graßl meidet jede marmeladige Schwere, likörige Trägheit oder brandige Alkoholhitze mit kompromissloser Präzision und setzt auf vollkommene, staubtrockene Durchgegorenheit und carnuntintypische Vertikalität: Ein meisterhaft poliertes, feinstkörnig-kreidiges Gerbstoffkorsett verleiht dem Wein aristokratischen Halt, noblen Grip und die für die löss- und schottergeprägten Göttlesbrunner Rieden so typische, mundwässernde Sapidität (Gesteinssalzigkeit und kühle Frische) am Gaumen. Im schier endlosen, zutiefst belebenden Finale klingen herbe Weichselhaut, Bitterschokolade, getrocknete Kräuter, feine Pfeffrigkeit und eine kühlende Gesteinsfrische minutenlang nach.
Das Traubengut wurzelt an den sanft geneigten Hängen rund um Göttlesbrunn im Herzen des Weinbaugebiets Carnuntum. Hier dringen die tiefwurzelnden Merlot-Reben in mächtige, kalkreiche Lössdecken und sandigen Lehm ein, die von eiszeitlichem Donauschotter und alluvialen Kiesen unterlagert werden. Dieses Bodengefüge bietet eine perfekte Wärmespeicherung bei zugleich idealer Drainage und stetiger Mineralstoffversorgung. Das spezifische Mikroklima profitiert von der direkten Wechselwirkung zwischen den heißen, trockenen Sommerströmungen der pannonischen Tiefebene und den allabendlich kühlenden Fallwinden aus den Donau-Auen sowie den bewaldeten Höhenzügen des Arbesthaler Hügellands. Dieses ausgeprägte Tag-Nacht-Temperaturgefälle sicherte 2022 eine physiologisch makellose Ausreifung der Beerenhäute bei zugleich straff bewahrter Säure- und Fruchtarchitektur. Nach penibler, selektiver Handlese und schonender Entrappung vergärte der Most temperaturgesteuert auf der Maische mit sanfter Pigeage zur schonenden Extraktion der edlen Tannine. Der Wein reifte anschließend über rund 16 bis 18 Monate behutsam auf der Feinhefe in feinstkörnigen Barriques aus französischer Eiche (mit feinfühlig dosiertem Neuholzanteil) heran, bevor er ungeschönt gefüllt wurde, um seine unverfälschte, kühle Terroir-Identität vollendet ins Glas zu transportieren.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieses strukturierte Terroir-Monument als virtuoser und erhabener Begleiter für anspruchsvolles Rind-, Lamm- und Kalbfleisch, feinstes Feder- und Haarwild sowie die anspruchsvolle österreichisch-mitteleuropäische Spitzenküche. Er harmoniert in Perfektion mit traditionellem Wiener Zwiebelrostbraten mit knusprigen Röstzwiebeln und Petersilienerdäpfeln, rosa gebratenem Rehrücken im Kräutermantel an Weichselreduktion, geschmorter Lammkeule mit Rosmarin und Knoblauch auf sämiger Kräuterpolenta, gegrilltem Dry-Aged Rib-Eye-Steak mit Meersalzbutter, rosa gegartem Milchkalbsrücken an getrüffeltem Natursaft sowie knusprig gebratener Bauernente mit Apfel-Rotkraut. Auch zur anspruchsvollen Pilzküche – wie geschmorten Steinpilzen, Morcheln und Kräuterseitlingen auf feiner Erdäpfelcreme – sowie zu gereiftem Rohmilchkäse wie mürbem Vorarlberger Bergkäse (24 bis 36 Monate), feinem Comté Extra, geschmackvollem Pecorino Toscano oder gereiftem Parmigiano Reggiano DOP spielt er seine dunkle Beerenfrucht, noblen Tannine und saline Schotter-Kühle meisterhaft aus. Bei etwa 16 bis 18 Grad Celsius im großzügigen Bordeauxkelch serviert – und bei jetzigem Genuss gerne ein bis zwei Stunden zuvor behutsam geöffnet oder karaffiert – entfaltet er Schritt für Schritt seine ganze Klasse.
Wir von Apropos Wein teilen genau diese Leidenschaft für kompromisslose Charakterweine und wählen mit unserer 30-jährigen Expertise für unser Sortiment nur Erzeugnisse, die wie Christian Graßls Merlot vom Nepomukhof für verlässliche Spitzenqualität, handwerkliche Meisterschaft und die unverwechselbar noble, löss- und donauschottergeprägte Terroir-Seele Carnuntums stehen.
Nepomukhof
Dorfstrasse 2
2464 Göttlesbrunn
| Allergenhinweis | Enthält Sulfite |
|---|---|
| Herkunftsland | |
| Geschmack | |
| Österreich | |
| Jahrgang | |
| Alkoholgehalt | 14,0 |
| Rebsorte |
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