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Ein monumentales italienisches Wein-Statement von philosophischer Tiefe, archaischer Kraft und unverkennbarer friulanischer Handwerkskunst präsentiert der legendäre Pionier Josko Gravner. Das tiefgründige und völlig eigenständige Bouquet entfaltet ein hochkomplexes Aromenspiel aus getrockneter Marille, kandierten Zitrusschalen und Bratapfel, meisterhaft unterlegt von flüssigem Bienenwachs, orientalischen Gewürzen, getrockneter Kamille, balsamischen Noten und einer faszinierend kargen, steinigen Mineralik.
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Ein monumentales italienisches Wein-Statement von philosophischer Tiefe, archaischer Kraft und unverkennbarer friulanischer Handwerkskunst präsentiert der legendäre Pionier Josko Gravner. Der in Oslavia (unmittelbar an der slowenischen Grenze) beheimatete, kompromisslose Visionär, der die Weinwelt mit seiner Rückkehr zu antiken Methoden revolutionierte, bündelt in seiner Ribolla Venezia Giulia IGT 2016 die mergelgeprägte Seele des Collio in einer ungemein fokussierten und wahrhaft majestätischen Interpretation. Im Glas zeigt sich dieser dynamische, als “Amber Wine” (Orange Wine) klassifizierte Gebietsrepräsentant in einem leuchtenden, tiefen Bernstein mit markanten kupferfarbenen Reflexen. Das betörend offene, tiefgründige und völlig eigenständige Bouquet entfaltet ein hochkomplexes Aromenspiel aus getrockneter Marille, kandierten Zitrusschalen und Bratapfel, meisterhaft unterlegt von flüssigem Bienenwachs, orientalischen Gewürzen, getrockneter Kamille, balsamischen Noten und einer faszinierend kargen, steinigen Mineralik. Am Gaumen fasziniert dieser friulanische Meisterstreich durch seine ungemein dichte, voluminöse und zugleich extrem strukturierte Textur, die von der brillanten Extraktfülle des reifen Jahrgangs 2016 getragen wird. Das meisterhaft polierte Profil wird von einer vitalisierenden, fast elektrisierenden Säureader sowie einem für Weißweine völlig untypischen, feinkörnigen und geradezu rotweinartigen Tanninkorsett durchschnitten und führt in ein endlos langes, von pikanter salziger Würze und tiefer Umami-Noten geprägtes Finale.
Das Traubengut für diesen historischen, finessenreichen Wein stammt ausnahmslos aus sorgfältigst gepflegten, im Einklang mit der Natur bewirtschafteten Parzellen an den terrassierten Hängen von Oslavia. Geologisch ruhen die tiefwurzelnden Ribolla-Gialla-Rebanlagen hier auf dem für die Region so berühmten “Ponca”-Terroir – einem extrem spannungsreichen, verdichteten Gestein aus Kalkmergel und Sandstein. Diese einzigartige, karge Gesteinsstruktur zwingt das Wurzelwerk metertief in den Fels und verleiht dem Wein seine markante, tiefgründige Fülle und die puristische, stark salzige Mineralik. Das absolute Alleinstellungsmerkmal dieses Weines liegt jedoch in seiner kompromisslosen, archaischen Vinifikation. Nach extrem später Lese (oft mit einem Anteil edelfauler Beeren) gärt der Wein spontan und ohne jegliche Temperaturkontrolle in großen, in die Erde eingelassenen georgischen Tonamphoren (Qvevri). Hier verbleibt der Wein für viele Monate auf der Maische (mit Häuten und Kernen), was ihm die bernsteinerne Farbe und das massive Tannin verleiht. Anschließend reift dieser Ausnahmewein für sechs lange Jahre in großen, traditionellen Eichenholzfässern, bevor er völlig ungeschönt und unfiltriert auf die Flasche gezogen wird.
In der gehobenen Gastronomie und der ambitionierten Esskultur brilliert dieses strukturierte Terroir-Monument idealerweise bei Kellertemperatur – etwa 14 bis 16 Grad Celsius, niemals kühlschrankkalt! – im großzügigen Burgunderkelch serviert. Er verlangt in seiner aktuellen, extrem langlebigen Phase zwingend nach einer intensiven Belüftung von mehreren Stunden in der Karaffe, um sein archaisches Aromenspektrum vollends aufzufächern, und besticht dann als virtuoser, nahezu unbesiegbarer Partner für die intensivste, aromatischste Küche. Er harmoniert in absoluter Perfektion mit gebratenem Kalbsbries, cremigen Trüffelrisotti, fettreichen Geflügelgerichten wie gebratener Gans oder Ente sowie asiatischen Gerichten mit intensiven Umami-Noten. Ebenso meisterhaft begleitet er kräftigen Schweinebauch und extrem lang gereiften, würzigen Hartkäse. Wir von Apropos Wein hegen größten Respekt für wahrhafte Legenden wie Josko Gravner, die eindrucksvoll beweisen, dass der mutige Blick in die Antike und die monatelange Amphorengärung Ribolla-Weine hervorbringen, die sich weitab des Mainstreams mit puristischer Brillanz, enormer Herkunftstreue und fantastischer Langlebigkeit als echte, unsterbliche Monumente der Weinwelt positionieren.
Azi.Agricola Francesco Gravner,Loc.
Lenzuolo Bianco 9
Oslavia 34170 Gorizia, Italien
| Allergenhinweis | Enthält Sulfite |
|---|---|
| Geschmack | |
| Herkunftsland | |
| Jahrgang | |
| Alkoholgehalt | 14,0 |
| Säuregehalt (g/l) | 5,1 |
| Italien | |
| Rebsorte | |
| Restzucker (g/l) | 0,2 |
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