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Riesling Ried Loibenberg Wachau DAC 2022 von Pichler-Krutzler demonstriert mit kühler Loibner Gföhler-Gneis- und Amphibolit-Präzision, vibrierender Steinobst- und Zitrusbrillanz sowie animierender Kräuter-, Rauch- und Feuerstein-Spannung, wie meisterhaft Elisabeth Pichler-Krutzler und Erich Krutzler die monumentale Urgesteinsenergie dieser legendären Wachauer Steillage in ein aristokratisch zieseliertes, ungemein langlebiges Riesling-Monument übersetzen. Das ungemein tiefgründige, karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftigem weißem Weinbergpfirsich, reifer Wachauer Marille, knackigem Boskoop-Apfel, Quitte, frischer Kaffirlimette, Pink-Grapefruit und getrocknetem Zitronenabrieb.
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Riesling Ried Loibenberg Wachau DAC 2022 von Pichler-Krutzler demonstriert mit kühler Loibner Gföhler-Gneis- und Amphibolit-Präzision, vibrierender Steinobst- und Zitrusbrillanz sowie animierender Kräuter-, Rauch- und Feuerstein-Spannung, wie meisterhaft Elisabeth Pichler-Krutzler und Erich Krutzler die monumentale Urgesteinsenergie dieser legendären Wachauer Steillage in ein aristokratisch zieseliertes, ungemein langlebiges Riesling-Monument übersetzen. Im Glas präsentiert sich dieser rare Lagen-Klassiker in einem strahlenden, lichten Stroh- bis Platingelb mit zart grün-goldenen Glanzlichtern am Saum, kristalliner Brillanz und viskoser Textur mit dicht und majestätisch gezeichneten Kirchenfenstern. Das ungemein tiefgründige, karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftigem weißem Weinbergpfirsich, reifer Wachauer Marille, knackigem Boskoop-Apfel, Quitte, frischer Kaffirlimette, Pink-Grapefruit und getrocknetem Zitronenabrieb, kunstvoll umwoben von floralen Nuancen weißer Lindenblüten, Jasmin, Geißblatt und getrocknetem Bergwiesenheu. Dahinter offenbart sich Pichler-Krutzlers puristisch-kompromisslose Handschrift in meisterhaft reduktiver Eleganz: Feine Noten von frisch geschlagenem Feuerstein (Pierre à fusil), nassen Flusskieseln, zartem Bienenwachs, edlem Hefeschmelz, weißem Pfeffer, Liebstöckel, Kerbel und wildem Fenchelkraut verschmelzen mit einer kühlen, rauchig-kreidigen Gföhler-Gneis-, Paragneis- und feinen Amphibolit-Mineralik, die dem jugendlichen Duftbild Straffheit, Fokus und erhabene Grandezza verleiht.
Am Gaumen fasziniert dieser Riesling Ried Loibenberg 2022 durch seine samtig-seidige, engmaschig gewobene Textur, enorme stoffige Extraktdichte und eine klingenartige, laserstrahlartige Säureader, die dem kraftvollen Körper tänzerische Leichtfüßigkeit, linearen Zug und einen vitalen Trinkfluss schenkt. Das Winzerpaar meidet bewusst jede barocke Opulenz, überladene Botrytis oder vordergründige Kitschfrucht konsequent und setzt – losgelöst vom traditionellen Vinea-Wachau-Kategoriensystem – auf pure Herkunft und vollkommene Durchgegorenheit: Ein feinkörnig geschliffenes, zart kreidiges Phenolikgerüst verleiht dem Wein aristokratischen Halt, noblen Grip und die für die steilen Loibenberg-Terrassen so typische, mundwässernde Sapidität (Gesteinssalzigkeit) am Gaumen. Im schier endlosen, zutiefst belebenden Finale klingen herbe Pfirsichhaut, Limettenzeste, getrocknete Gebirgskräuter und eine kühlende Gesteinsfrische minutenlang nach. Das Traubengut wurzelt in den sonnenverwöhnten, schwindelerregend steilen Terrassen der Ried Loibenberg in Unterloiben, wo extrem karger, verwitterter Gföhler Gneis mit Amphibolitadern den Reben tiefste Wurzelarbeit abverlangt. Trotz der wärmespeichernden Kessellage sicherte das Zusammenspiel aus Donauwinden und nächtlichen Kaltluftströmen aus dem Waldviertel im Jahrgang 2022 eine perfekte physiologische Ausreifung bei makelloser Frischearchitektur. Nach selektiver Handlese und schonender Pressung vergärte der Most spontan mit weinbergseigenen Hefen und reifte über viele Monate behutsam auf der Feinhefe in großen neutralen Holzgebinden und Edelstahl heran, um seine monumentale Terroir-Signatur unverfälscht ins Glas zu transportieren.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieses strukturierte Terroir-Monument als virtuoser und erhabener Begleiter für anspruchsvolle Süßwasser- und Meeresfische, feines Kalbfleisch und die klassische österreichisch-französische Haute Cuisine. Er harmoniert in Perfektion mit auf der Haut gebratenem Donauzander oder Bachsaibling auf feinem Lauch-Fenchel-Gemüse an nussiger Zitronenbutter mit Petersilienerdäpfeln, pochiertem Steinbutt in Riesling-Velouté, gebratenen Jakobsmuscheln an feinem Zitronengrasschaum, zartem Kalbsrücken im Kräutermantel an Morchelrahmsauce sowie knusprig gebratener Bresse-Poularde mit Estragon. Auch zur anspruchsvollen Gemüseküche – wie weißem Marchfelder Spargel mit Vinaigrette oder gebratenen Kräuterseitlingen – sowie zu gereiftem Rohmilchkäse wie mürbem Vorarlberger Bergkäse (24 Monate), feinem Comté Extra oder französischem Ziegenkäse wie Crottin de Chavignol spielt er seine saline Rasse, kühle Kräuterpikanz und glasklare Steinobstfrucht meisterhaft aus. Bei etwa 10 bis 12 Grad Celsius im großzügigen Burgunderweißwein- oder Rieslingkelch serviert – und bei jetzigem Genuss gerne ein bis zwei Stunden vorab behutsam belüftet – entfaltet er Schritt für Schritt seine ganze Klasse. Wir von Apropos Wein teilen genau diese Leidenschaft für kompromisslose Charakterweine und wählen mit unserer 30-jährigen Expertise für unser Sortiment nur Erzeugnisse, die wie Pichler-Krutzlers Riesling Ried Loibenberg für verlässliche Spitzenqualität, handwerkliche Meisterschaft und die unverwechselbar noble, gneis- und kieselgeprägte Terroir-Seele der Wachau stehen.
Elisabeth Pichler-Krutzler
3601 Dürnstein, Oberloiben 16, Österreich
Tel.: +43 2732 / 71806
| Allergenhinweis | Enthält Sulfite |
|---|---|
| Herkunftsland | |
| Geschmack | |
| Österreich | |
| Alkoholgehalt | 13,5 |
| Jahrgang | |
| Winzer/Weingut/Abfüller | Weingut Pichler-Krutzler |
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