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Cuvée Schatzberg 2019 von Weingut Norbert Bauer (Familie Bauer) demonstriert mit kühler pulkautaler Löss-, Kalkmergel- und Waldviertel-Fallwind-Präzision, vibrierender Weichsel-, Waldbeeren- und Cassisbrillanz sowie animierender Graphit-, Zeder- und Kräuter-Spannung, wie meisterhaft Familie Bauer das traditionsreiche Lagen-Terroir der Ried Schatzberg in ein aristokratisch zieseliertes, kraftvolles und ungemein langlebiges Rotwein-Cuvée-Monument niederösterreichischer Spitzenklasse übersetzt. Das ungemein tiefgründige, nobel karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von vollreifen Herzkirschen, saftigen Marasca-Sauerkirschen (Weichseln), wilden Brombeeren, Waldheidelbeeren, saftiger Crème de Cassis, dunklen Damaszener-Pflaumen, getrockneten Feigen und getrockneter Blutorangenzeste
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Cuvée Schatzberg 2019 von Weingut Norbert Bauer (Familie Bauer) demonstriert mit kühler pulkautaler Löss-, Kalkmergel- und Waldviertel-Fallwind-Präzision, vibrierender Weichsel-, Waldbeeren- und Cassisbrillanz sowie animierender Graphit-, Zeder- und Kräuter-Spannung, wie meisterhaft Familie Bauer das traditionsreiche Lagen-Terroir der Ried Schatzberg in ein aristokratisch zieseliertes, kraftvolles und ungemein langlebiges Rotwein-Cuvée-Monument niederösterreichischer Spitzenklasse übersetzt. Im Glas präsentiert sich dieses bordelaisisch inspirierte Spitzenlagen-Monument in einem tiefgründigen, undurchdringlichen Rubin- bis Granatrot mit strahlend dunkelvioletten und purpurnen Glanzlichtern am Saum, kristalliner Brillanz und hochviskoser Textur mit dichten, majestätisch gezeichneten Kirchenfenstern. Das ungemein tiefgründige, nobel karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von vollreifen Herzkirschen, saftigen Marasca-Sauerkirschen (Weichseln), wilden Brombeeren, Waldheidelbeeren, saftiger Crème de Cassis, dunklen Damaszener-Pflaumen, getrockneten Feigen und getrockneter Blutorangenzeste, kunstvoll umwoben von floralen Nuancen dunkler Waldveilchen, Irisblüten und sonnengetrocknetem Bergwiesenheu. Dahinter offenbart sich Familie Bauers feinsinnige Handschrift in meisterhaft reduktiver Eleganz: Feine Noten von frisch gespitztem Bleistiftgraphit, edlem Zigarrentabak, feinstem Zedernholz, geriebenen Edel-Kakaobohnen, Mokka, frisch gemörsertem schwarzem Pfeffer, Liebstöckel, Kerbel, wildem Bergthymian, Rosmarin, getrocknetem Salbei und feuchtem Waldboden (Sous-Bois) verschmelzen mit einer kühlen, rauchig-würzigen Löss-, Kalkmergel- und Eisen-Mineralik, die dem jugendlichen Duftbild Straffheit, Fokus und erhabene Grandezza verleiht.
Am Gaumen fasziniert diese Cuvée Schatzberg 2019 durch ihre samtig-seidige, engmaschig gewobene Textur, saftige Extraktdichte und eine klingenartige, laserstrahlartige Säureader des klassischen österreichischen Spitzenjahrgangs 2019, die dem kraftvollen, ungemein sehnigen Körper tänzerische Leichtfüßigkeit, linearen Zug und einen vitalen Trinkfluss schenkt. Familie Bauer meidet jede marmeladige Überreife, likörige Trägheit oder vordergründig dominante Holzhitzigkeit mit kompromissloser Präzision und setzt auf vollkommene, staubtrockene Durchgegorenheit und lagengeprägte Vertikalität: Ein meisterhaft poliertes, feinstkörnig-kreidiges Gerbstoffkorsett von beachtlicher phenolischer Dichte verleiht dem Wein aristokratischen Halt, noblen Grip und die für die Ried Schatzberg so typische, mundwässernde Sapidität (Gesteinssalzigkeit und kühle Frische) am Gaumen. Im schier endlosen, zutiefst belebenden Finale klingen herbe Weichselhaut, Bitterschokolade, getrocknete Kräuter, feine Zigarrenwürze und eine kühlende Gesteinsfrische minutenlang nach.
Das Traubengut – eine meisterhafte Cuvée aus autochthonem Zweigelt, harmonisch vermählt mit Merlot und Cabernet Sauvignon – wurzelt in den privilegierten Parzellen der Einzellage Ried Schatzberg zwischen Jetzelsdorf und Haugsdorf im Pulkautal. Geologisch zeichnet sich diese sonnenverwöhnte Südlage durch mächtige, mineralstoffreiche Lössbänke aus, die von kalkhaltigen Tonmergeln und tertiären Meeressedimenten unterlagert sind. Dieses tiefgründige, zugleich karge Bodengefüge zwingt die Reben zu tiefstem Wurzeln und schenkt dem Zweigelt seine saftige Beerenfrucht, während Merlot und Cabernet Sauvignon zusätzliche Gerbstoffarchitektur, samtige Fülle und noble Würze beisteuern. Das Mikroklima profitiert von der idealen thermischen Wechselwirkung zwischen wärmenden pannonischen Luftströmungen aus dem Osten und den allabendlich aus dem kühlen Waldviertel herabstreichenden Fallwinden. Dieses ausgeprägte Gefälle garantierte im Ausnahmejahrgang 2019 eine langsame, physiologisch makellose Ausreifung der Beerenhäute bei makelloser Frische- und Säurearchitektur. Nach penibler, selektiver Handlese und temperaturkontrollierter Maischegärung mit weinbergseigenen Naturhefen reifte der Wein über rund 18 bis 24 Monate behutsam auf der Feinhefe in feinstporigen Barriques aus französischer Eiche (mit feinfühlig dosiertem Neuholzanteil) heran, bevor er ungeschönt gefüllt wurde, um seine unverfälschte, kühle Terroir-Identität vollendet ins Glas zu transportieren.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieses strukturierte Terroir-Monument als virtuoser und erhabener Begleiter für anspruchsvollstes Rindfleisch, feinstes Wildbret, Lamm und die klassische österreichische wie internationale Haute Cuisine. Er harmoniert in Perfektion mit rosa gebratenem Rehrücken im Kräutermantel an Weichsel-Wacholder-Jus mit Petersilienerdäpfeln, geschmorter Hirschkeule an Cassis-Rotkraut mit Serviettenknödeln, gegrilltem Dry-Aged Rib-Eye-Steak vom Holzkohlegrill mit getrüffelter Kräuterbutter, geschmorter Lammkeule mit Rosmarin und Knoblauch auf sämiger Kräuterpolenta, gebratener Taubenbrust an edler Trüffelsauce, rosa gegartem Milchkalbsrücken an getrüffeltem Natursaft sowie geschmorten Ochsenbäckchen mit Wurzelgemüse. Auch zur anspruchsvollen Pilzküche – wie geschmorten Steinpilzen, Morcheln und Périgord-Trüffeln auf feiner Erdäpfelcreme – sowie zu gereiftem Rohmilchkäse wie mürbem Vorarlberger Bergkäse (24 bis 36 Monate), feinem Comté Extra, geschmackvollem Pecorino Stagionato oder englischem Farmhouse Cheddar spielt er seine dunkle Beerenfrucht, noblen Tannine und saline Löss-Kühle meisterhaft aus. Bei etwa 16 bis 18 Grad Celsius im großzügigen Bordeauxkelch serviert – und bei jetzigem Genuss gerne ein bis zwei Stunden zuvor behutsam karaffiert – entfaltet er Schritt für Schritt seine ganze Klasse.
Wir von Apropos Wein teilen genau diese Leidenschaft für kompromisslose Charakterweine und wählen mit unserer 30-jährigen Expertise für unser Sortiment nur Erzeugnisse, die wie Familie Bauers Cuvée Schatzberg für verlässliche Spitzenqualität, handwerkliche Meisterschaft und die unverwechselbar noble, löss- und waldviertelwindgeprägte Terroir-Seele des Pulkautals stehen.
| Allergenhinweis | Enthält Sulfite |
|---|---|
| Herkunftsland | |
| Geschmack | |
| Alkoholgehalt | 13,5 |
| Österreich | |
| Winzer/Weingut/Abfüller | Weingut Norbert Bauer |
| Jahrgang | |
| Inverkehrbringer | Weingut Norbert Bauer Jetzeldorf 180 2054 Jetzelsdorf AT |
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