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Soreli Bianco Collio DOC 2021 von Azienda Agricola Fernando Pighin (Spessa di Capriva, Collio / Friaul-Julisch Venetien) demonstriert mit kühler friulanischer Ponca-Kalkmergel-, Sandstein-, Julische-Alpen-Fallwind-, Adria-Meeresbrisen- und Collio-Hügellagen-Präzision, vibrierender Steinobst-, Kernobst- und Zitrusbrillanz sowie animierender Bittermandel-, Feuerstein-, Wiesenkräuter- und Salinitäts-Spannung, wie meisterhaft die Familie Pighin das weltberühmte Flysch-Terroir von Capriva del Friuli in ein aristokratisch zieseliertes, straffes und ungemein langlebiges Weißwein-Monument norditalienischer Spitzenklasse übersetzt. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftigem weißem Weingartenpfirsich, reifer Williamsbirne, gelbem Boskoop-Apfel, Quitte, gelber Mirabelle, kandierter Cedro-Zitrone, Kaffirlimette, Pink-Grapefruit und getrockneter Zitronenzeste.
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Soreli Bianco Collio DOC 2021 von Azienda Agricola Fernando Pighin (Spessa di Capriva, Collio / Friaul-Julisch Venetien) demonstriert mit kühler friulanischer Ponca-Kalkmergel-, Sandstein-, Julische-Alpen-Fallwind-, Adria-Meeresbrisen- und Collio-Hügellagen-Präzision, vibrierender Steinobst-, Kernobst- und Zitrusbrillanz sowie animierender Bittermandel-, Feuerstein-, Wiesenkräuter- und Salinitäts-Spannung, wie meisterhaft die Familie Pighin das weltberühmte Flysch-Terroir von Capriva del Friuli in ein aristokratisch zieseliertes, straffes und ungemein langlebiges Weißwein-Monument norditalienischer Spitzenklasse übersetzt. Im Glas präsentiert sich dieser charakterstarke Botschafter (dessen Name „Soreli“ im friulanischen Dialekt für die wärmende Sonne steht) in einem strahlenden, lichten Stroh- bis Platingelb mit zart grün-goldenen Glanzlichtern am Saum, kristalliner Brillanz und hochviskoser Textur mit dichten, feingliedrig gezeichneten Schlieren am Glasrand. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftigem weißem Weingartenpfirsich, reifer Williamsbirne, gelbem Boskoop-Apfel, Quitte, gelber Mirabelle, kandierter Cedro-Zitrone, Kaffirlimette, Pink-Grapefruit und getrockneter Zitronenzeste, kunstvoll umwoben von floralen Nuancen weißer Akazienblüten, Jasmin, Mandelblüten, Kamille und sonnengetrocknetem Bergwiesenheu. Dahinter offenbart sich Pighins feinsinnig puristische Handschrift in meisterhaft reduktiver Eleganz: Feine Noten von frisch geschlagenem Feuerstein (Pierre à fusil), nassen Kalkfelsen, zerstoßenem Poncastaub, zartem Sauerteighefeschmelz, blanchierten Mandeln, Liebstöckel, Kerbel, wildem Bergthymian, Rosmarin, getrocknetem Salbei, weißem Pfeffer und getrockneter Zitronenverbene verschmelzen mit einer kühlen, rauchig-salzigen Meeres- und Kalk-Mineralik, die dem gereiften Duftbild Straffheit, Fokus und erhabene Grandezza verleiht.
Am Gaumen fasziniert dieser Soreli Bianco Collio DOC 2021 durch seine samtig-seidige, engmaschig gewobene Textur, saftige Extraktdichte und eine klingenartige, laserstrahlartige Säureader des kühlen, balancierten Ausnahmejahrgangs 2021, die dem ungemein sehnigen, drahtigen Körper tänzerische Leichtfüßigkeit, linearen Zug und einen vitalen Trinkfluss schenkt. Pighin meidet jede vordergründige Buttrigkeit, breite Trägheit oder marmeladige Hitzigkeit mit kompromissloser Präzision und setzt auf vollkommene, staubtrockene Durchgegorenheit und collieske Vertikalität: Ein meisterhaft poliertes, feinstkörnig-kreidiges Phenolikgerüst der kargen Flysch-Böden verleiht dem Wein aristokratischen Halt, noblen Grip und die für das Collio so typische, mundwässernde Sapidità (Gesteinssalzigkeit und kühle Frische) am Gaumen. Im schier endlosen, zutiefst belebenden Finale klingen herbe Birnen- und Pfirsichhaut, Grapefruitzeste, feine Bittermandelwürze, getrocknete Kräuter und eine kühlende Gesteinsfrische minutenlang nach.
Das Traubengut – eine meisterhafte, von autochthonem Friulano angeführte weiße Selektion aus den privilegierten Parzellen des Gutes – wurzelt an den sanft geneigten Hügeln von Spessa di Capriva im Herzen des Collio Goriziano. Geologisch ruhen die Rebanlagen auf der legendären Ponca (Flysch di Cormòns): Einem urzeitlichen marinen Sediment aus wechsellagernden Schichten von kalkhaltigem Tonmergel und fossilen Sandsteinbänken des Eozäns. Diese kargen, extrem mineralstoffreichen Böden zwingen das Wurzelwerk zu metertiefem Vordringen in die Gesteinsspalten, drosseln auf natürliche Weise den Ertrag und schenken dem Wein seine schneidende Mineralität, kreidige Salzigkeit und sehnige Gerüststruktur. Das Mikroklima profitiert vom idealen Spannungsverhältnis zwischen den im Norden aufragenden Julischen Alpen, die vor eisigen Nordwinden schützen, und der nahen Adria, deren thermische Meeresbrisen tagsüber das Tal durchlüften. Dieser ausgeprägte Tag-Nacht-Temperatursturz bewahrte im Traumjahrgang 2021 eine straffe Säurespannung und glasklare Aromenpräzision bei vollendeter phenolischer Reife der Trauben. Nach penibler, streng selektiver Handlese und schonender Ganztraubenpressung vollzog der geklärte Most eine langsame, kontrollierte Gärung im Edelstahltank bei kühlen Temperaturen. Der anschließende monatelange Ausbau auf der vollen Feinhefe verlieh dem Wein seine seidige Textur und Balance, ohne die reine, kühle Terroir-Identität zu überdecken.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieses strukturierte Terroir-Monument als virtuoser und erhabener Begleiter für anspruchsvollste Krustentiere, feine Edelfische, Geflügel, Kalbfleisch und die feinsinnige friulanische wie klassische europäische Haute Cuisine. Er harmoniert in Perfektion mit hauchdünn aufgeschnittenem Prosciutto di San Daniele DOP, auf der Haut gebratenem Steinbutt oder Wolfsbarsch an nussiger Zitronen-Thymian-Butter mit Petersilienerdäpfeln, gebratenen Jakobsmuscheln an Kaffirlimettenschaum auf sämiger Selleriecreme, gegrilltem Kaisergranat mit Meersalz und feinstem Olivenöl, cremigem Risotto mit Scampi und Fenchel sowie zart rosa gegartem Milchkalbsrücken mit Salbeibutter. Auch zur anspruchsvollen Gemüseküche – wie weißem Spargel mit feiner Kräutervinaigrette oder sautierten Pfifferlingen mit Bergthymian – sowie zu traditionellem Rohmilchkäse wie mürbem Montasio DOP (über 18 bis 24 Monate gereift), cremigem Robiola oder gereiftem Comté Extra (24 bis 36 Monate) spielt er seine saline Rasse, kühle Bittermandelwürze und noblen Steinfruchtnachhall meisterhaft aus. Bei etwa 10 bis 12 Grad Celsius im großzügigen Burgunder- oder Universal-Weißweinkelch serviert entfaltet er Schritt für Schritt seine ganze Klasse. Wir von Apropos Wein teilen genau diese Leidenschaft für kompromisslose Charakterweine und wählen mit unserer 30-jährigen Expertise für unser Sortiment nur Erzeugnisse, die wie Fernando Pighins Soreli Bianco Collio für verlässliche Spitzenqualität, handwerkliche Meisterschaft und die unverwechselbar noble, ponca-, kalkmergel- und adriawindgeprägte Terroir-Seele des Collio stehen.
FERNANDO PIGHIN & SÖHNE
S. Agr. a RL – Viale Grado, 11/1 Fraz. Risano
33050 Pavia di Udine (UD) Italien
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