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Apogee Walla Walla Valley 2019 von L’Ecole N° 41 demonstriert mit kühler pazifischer Höhenpräzision aus feinsandigem Walla-Walla-Löss, eiszeitlichen Missoula-Flut-Sedimenten (Touchet Beds) und verwittertem Columbia-River-Basaltgestein des renommierten Pepper Bridge Vineyards, getragen von den belebenden Fallwinden der Blue Mountains und der über vierzigjährigen handwerklichen Meisterschaft der Gründerfamilie Ferguson-Clubb, wie vollendet eine Bordeaux-Assemblage aus dem pazifischen Nordwesten in ein aristokratisch zieseliertes, sehnig kraftvolles und ungemein langlebiges Rotweinmonument übersetzt wird. Das ungemein saftige, tiefgründige Bouquet eröffnet ein glasklares Spiel von reifen schwarzen Johannisbeeren (Cassis), knackigen Schwarzkirschen, wilden Brombeeren, dunklen Waldheidelbeeren, saftigen Zwetschgen und getrockneter Blutorangenzeste.
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Apogee Walla Walla Valley 2019 von L’Ecole N° 41 (Pepper Bridge Vineyard / Walla Walla Valley, Washington State) demonstriert mit kühler pazifischer Höhenpräzision aus feinsandigem Walla-Walla-Löss, eiszeitlichen Missoula-Flut-Sedimenten (Touchet Beds) und verwittertem Columbia-River-Basaltgestein des renommierten Pepper Bridge Vineyards, getragen von den belebenden Fallwinden der Blue Mountains und der über vierzigjährigen handwerklichen Meisterschaft der Gründerfamilie Ferguson-Clubb, wie vollendet eine Bordeaux-Assemblage aus dem pazifischen Nordwesten in ein aristokratisch zieseliertes, sehnig kraftvolles und ungemein langlebiges Rotweinmonument übersetzt wird. Im Glas präsentiert sich dieser charakterstarke Einzellagenbotschafter in einem tiefdunklen, leuchtenden Granat- und Rubinrot mit warmen purpurnen Glanzlichtern im Kern, zart ziegelrotem Saum, kristalliner Brillanz und dichter Viskosität mit feingliedrig gezeichneten Schlieren am Glasrand. Das ungemein saftige, tiefgründige Bouquet eröffnet ein glasklares Spiel von reifen schwarzen Johannisbeeren (Cassis), knackigen Schwarzkirschen, wilden Brombeeren, dunklen Waldheidelbeeren, saftigen Zwetschgen und getrockneter Blutorangenzeste. Feine florale Nuancen von dunklen Waldveilchen, getrockneten Rosenblättern, Fynbos-Heidekraut, Lavendel und sonnengetrocknetem Bergwiesenheu umrahmen die dichte Frucht. Dahinter offenbart sich L’Ecoles puristische Handschrift in meisterhafter Eleganz: Noten von frisch gespitztem Bleistiftgraphit, edlem Zigarrentabak, feinstem Zedernholz, geriebenen Kakaobohnen, Mokka, frisch gemörsertem schwarzem Pfeffer, Piment, Wacholderbeeren, Liebstöckel, wildem Bergthymian, Rosmarin und feuchtem Waldboden (Sous-Bois) verschmelzen mit einer kühlen, rauchig salzigen Basalt-, Kiesel- und Eisenmineralik zu einem erhabenen Duftbild von vollendeter Tiefe.
Am Gaumen fasziniert dieser Apogee Walla Walla 2019 durch seine samtig seidige, engmaschig gewobene Textur, saftige Extraktdichte und eine straffe, pulsierende Säureader des klassischen, kühl-balancierten Ausnahmejahrgangs 2019, die dem kraftvollen, ungemein sehnigen Körper tänzerische Leichtigkeit, linearen Zug und vitalen Trinkfluss verleiht. L’Ecole N° 41 meidet jede marmeladige Überreife, buttrige Trägheit oder vordergründig dominante Holztünche konsequent und setzt auf vollkommene Trockenheit, vertikale Frische und die noble Struktur eines kühlen kontinentalen Terroirs. Ein meisterhaft poliertes, feinstkörniges und zugleich majestätisch zupackendes Tanninkorsett der Basalt- und Lössböden verleiht dem Wein aristokratischen Halt, noblen Grip und die für die besten Lagen des Walla Walla Valleys so typische, mundwässernde Salzigkeit am Gaumen. Im schier endlosen Finale klingen herbe Cassishaut, Bitterschokolade, schwarzer Pfeffer, edles Zedernholz, getrocknete Kräuter und eine kühlende Gesteinsfrische minutenlang nach.
Das Traubengut – eine meisterhafte Assemblage aus primär Cabernet Sauvignon, harmonisch vermählt mit Merlot, Malbec und Cabernet Franc – stammt zu 100 % aus dem geschichtsträchtigen Pepper Bridge Vineyard im südlichen Teil des Walla Walla Valleys. Geologisch ruhen die Reben auf einem spektakulären Urstromtal-Terroir: Feinsandiger, äolischer Löss liegt über den sogenannten Touchet Beds – mächtigen, geschichteten Schluff- und Feinsandablagerungen der prähistorischen Missoula-Flutkatastrophen –, die direkt auf dem zerklüfteten, vulkanischen Basaltsockel der Columbia-River-Gruppe lagern. Während der mineralreiche Schluff- und Lösslehm dem Wein seine fleischige Substanz, samtige Cassisfrucht und tiefe Würze schenkt, zwingt der karge Basaltuntergrund das Wurzelsystem tief in die Klüfte und garantiert eine messerscharfe Säurespannung, saline Griffigkeit und feinnervige Knochenstruktur. Das Mikroklima verbindet heiße, trockene Tage mit drastischen nächtlichen Temperaturstürzen durch die abends herabströmenden Kaltluftmassen der Blue Mountains. Dieser ausgeprägte Tag-Nacht-Temperaturkontrast bewahrte im feinsinnigen Jahrgang 2019 eine glasklare Fruchtfrische und lebendige Rasse bei vollendeter phenolischer Reife. Nach penibler Handlese in kleinen Kisten und schonender Entrappung vergärten die Rebsorten parzellenweise mit natürlichen Hefen in kleinen Edelstahlbehältern mit behutsamer Remontage. Der anschließende Ausbau vollzog sich über rund 22 Monate in Barriques aus französischer Eiche (mit feinfühlig dosiertem 40-prozentigem Neuholzanteil), ehe dieser Lagenwein ungeschminkt gefüllt wurde, um die reine Terroir-Identität des Pepper Bridge Vineyards unverfälscht ins Glas zu bringen.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieses strukturierte Terroir-Monument als virtuoser Partner für anspruchsvolles Rindfleisch, feinstes Lamm, geschmortes Wildbret und die moderne pazifisch-nordamerikanische wie klassische Haute Cuisine. Er harmoniert in Perfektion mit auf den Punkt gegartem Dry-Aged US-Prime Rib-Eye oder Filet Mignon vom Holzkohlengrill an Markknochen-Kräuterbutter mit Petersilienerdäpfeln, rosa gebratenem Lammkarree im Kräutermantel an Thymian-Cassis-Jus mit sämiger Selleriecreme, geschmorter Ochsenbacke an tiefem Cabernet-Wurzelsud, saftig gebratenem Hirschkalbs- oder Rehrücken an Wacholder-Kirsch-Reduktion sowie langsam geschmortem Wildschweinragout mit hausgemachter Pasta. Auch zur anspruchsvollen Pilzküche mit sautierten Morcheln, Steinpilzen und Kräutern auf feiner Trüffelpolenta sowie zu gereiftem Rohmilchkäse wie feinem Comté Extra, mürbem Vorarlberger Bergkäse oder kräftigem Montgomery’s Cheddar spielt er seine dunkle Beerenfrucht, noblen Tannine und pfeffrige Gesteinswürze meisterhaft aus. Bei etwa 16 bis 18 Grad Celsius im großzügigen Bordeauxkelch serviert – und bei jetzigem Genuss gern ein bis zwei Stunden zuvor behutsam karaffiert – entfaltet er Schritt für Schritt seine gesamte Vielschichtigkeit.
Wir von Apropos Wein teilen genau diese Leidenschaft für kompromisslose Charakterweine und wählen mit unserer 30-jährigen Expertise für unser Sortiment nur Erzeugnisse, die wie L’Ecoles Apogee Walla Walla für verlässliche Spitzenqualität, handwerkliche Meisterschaft und die unverwechselbar noble, von Basaltgestein und Blue-Mountains-Winden geprägte Seele des Bundesstaates Washington stehen.
| Jahrgang | |
|---|---|
| Allergenhinweis | Enthält Sulfite |
| Geschmack | |
| Rebsorte | Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon, Malbec, Merlot, Petit Verdot |
| Alkoholgehalt | 14,5 |
| Herkunftsland | |
| USA | Washington |
| Inverkehrbringer/Abfüller | Grand Cru Select Distributionsgesellschaft mbH, 53227 Bonn, Deutschland |
| Winzer/Weingut/Abfüller | L´Ecole N 41 |
| Säuregehalt (g/l) | 5,9 |
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