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Blanc de Blancs Brut Nature 2021 von Vitikultur (Josef Scharl) demonstriert in radikaler Puristik, klingenartiger Säurearchitektur und ungeschminkter Basalt-Kreide-Spannung, wie kompromisslos, tiefgründig und athletisch die absolute Zero-Dosage-Spitze des steirischen Sekthandwerks auftreten kann. Das zutiefst terroirgetriebene, mineralisch fokussierte Bouquet verzichtet auf jede vordergründige Fruchtsüße: Es eröffnet ein glasklares, kühles Aromenspiel von saftigem Boskoop-Apfel, weißer Johannisbeere, geschnittener Zitrone, Limettenschale und frischem Quittenmark, kunstvoll akzentuiert durch Nuancen von getrockneter Kamille und wildem Bergwiesenheu.
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Blanc de Blancs Brut Nature 2021 von Vitikultur (Josef Scharl) demonstriert in radikaler Puristik, klingenartiger Säurearchitektur und ungeschminkter Basalt-Kreide-Spannung, wie kompromisslos, tiefgründig und athletisch die absolute Zero-Dosage-Spitze des steirischen Sekthandwerks auftreten kann. Im Glas funkelt dieser unfiltrierte Ausnahme-Winzersekt in einem strahlenden, lichten Platingelb mit silbern aufblitzenden Glanzlichtern, kristalliner Transparenz und einer mikroskopisch feinen, energetisch aufsteigenden Perlage, die in eine hauchzarte, seidige Mousse übergeht. Das zutiefst terroirgetriebene, mineralisch fokussierte Bouquet verzichtet auf jede vordergründige Fruchtsüße: Es eröffnet ein glasklares, kühles Aromenspiel von saftigem Boskoop-Apfel, weißer Johannisbeere, geschnittener Zitrone, Limettenschale und frischem Quittenmark, kunstvoll akzentuiert durch Nuancen von getrockneter Kamille und wildem Bergwiesenheu. Dahinter offenbart sich eine nobel ziselierte, kühle Autolyse: Noten von frisch aufgebrochener Sauerteigkruste, gebrannten Mandeln, Meersalzbutter und nussigem Buchweizen verschmelzen mit einer monolithischen, rauchigen Feuerstein-, Basalttuff- und nasser Flusskiesel-Mineralik, die dem Duftbild messerscharfen Fokus, Rasse und erhabene Askese schenkt.
Am Gaumen fasziniert dieser Blanc de Blancs Brut Nature 2021 durch seine knochentrockene, sehnige Textur, dichte Extrakttiefe und ein extrem druckvolles, kreidiges Mousseux, das die Zunge mit vibrierender Pikanz auskleidet. Ohne auch nur ein Gramm Dosage-Zucker zur Abfederung entfaltet die lebendige Säure des legendär kühlen, präzisen Jahrgangs 2021 eine elektrisierende Energie und einen gnadenlosen, geradlinigen Trinkzug. Josef Scharl nutzt das Fundament alter burgundischer Reben (Morillon und Weißburgunder) für eine beachtliche phenolisierte Griffigkeit: Feinstkörnige Gerbstoffe schenken dem Schaumwein festen Halt, noblen Grip und die für die vulkanischen Hänge von St. Anna am Aigen so typische, mundwässernd-jodige Sapidità (Gesteinssalzigkeit), die den Gaumen minutenlang vibrieren lässt. Im schier endlosen, zutiefst belebenden Finale klingen Yuzu-Zeste, herbe Bitterorangenschale, rauchige Asche und alpine Kühle nach. Die Reben wurzeln tief in Lagen mit komplex geschichtetem Untergrund: Verwitterter Basalttuff, kalkhaltiger Tonmergel (Opok) und eiszeitliche Kiese verlangen den Stöcken extrem geringe Erträge und maximale mineralische Konzentration ab. Nach selektiver Handlese und schonender Ganztraubenpressung vergärte der Grundwein spontan im Holzfass, durchlief die traditionelle zweite Gärung auf der Flasche und reifte über mindestens 36 Monate ungestört auf der Feinhefe heran, bevor er gänzlich ungeschönt und ohne jede Dosage dégorgiert wurde.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieser puristische Terroir-Sekt als virtuoser Begleiter für rohe Meeresfrüchte, minimalistische Fischküche und anspruchsvolle jodhaltige Delikatessen. Er harmoniert in Perfektion mit frischen Felsenaustern (wie Gillardeau oder Belon) mit einem Hauch Zitrone, feinstem Hamachi- oder Saibling-Sashimi mit Meersalzflocken, gebeiztem Rindertatar ohne Ei und Mayonnaise, Carabinero-Carpaccio mit Limettenzeste oder sautierten Flusskrebsen. Auch zu gereiftem, salzkristallinem Comté Extra (36 Monate), mürbem Vorarlberger Bergkäse oder cremigem Chaource spielt er seine laserstrahlartige Säure, kalkige Rasse und hefige Tiefenstruktur meisterhaft aus. Bei etwa 7 bis 9 Grad Celsius im großzügigen Universal- oder Weißweinkelch serviert entfaltet er Schritt für Schritt seine ganze Klasse. Wir von Apropos Wein teilen genau diese Leidenschaft für kompromisslose Charakterweine und wählen mit unserer 30-jährigen Expertise für unser Sortiment nur Erzeugnisse, die wie Vitikulturs Blanc de Blancs Brut Nature für verlässliche Spitzenqualität, handwerkliche Meisterschaft und die unverwechselbar kraftvolle, puristische Vulkanboden-Seele der Steiermark stehen.
| Allergenhinweis | Enthält Sulfite |
|---|---|
| Geschmack | |
| Alkoholgehalt | 11,5 |
| Jahrgang | |
| Bio | |
| Rebsorte | |
| Inverkehrbringer | Sepp Moser, , |
| Winzer/Weingut/Abfüller | Weingut Sepp Moser |
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