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Mit einer tiefgründigen, burgundisch geprägten Finesse, die das vulkanische Terroir des Kaiserstuhls meisterhaft auf die Flasche bringt, präsentiert das VDP-Weingut Franz Keller sein Grauburgunder Oberbergener Kähner Großes Gewächs (GG) aus dem Jahrgang 2024. Feine Noten von reifer Williamsbirne, Quitte und einem Hauch von gelbem Apfel verweben sich meisterhaft mit tiefen, rauchigen Anklängen von gerösteten Haselnüssen, wildem Fenchel und einer markanten, dunklen Gesteinswürze.
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Mit einer tiefgründigen, burgundisch geprägten Finesse, die das vulkanische Terroir des Kaiserstuhls meisterhaft auf die Flasche bringt, präsentiert das VDP-Weingut Franz Keller sein Grauburgunder Oberbergener Kähner Großes Gewächs (GG) aus dem Jahrgang 2024. Unter der Leitung von Friedrich Keller hat sich dieses badische Traditionshaus voll und ganz einer durchgegorenen, straffen und hocheleganten Stilistik verschrieben, die sich bewusst von der oft breiten Üppigkeit vergangener Jahrzehnte distanziert. Im Glas leuchtet der Kähner in einem intensiven, satten Goldgelb mit einem für die Traube typischen, hauchzarten kupferfarbenen Schimmer. Das Bouquet entfaltet eine faszinierende, kühle Aristokratie: Feine Noten von reifer Williamsbirne, Quitte und einem Hauch von gelbem Apfel verweben sich meisterhaft mit tiefen, rauchigen Anklängen von gerösteten Haselnüssen, wildem Fenchel und einer markanten, dunklen Gesteinswürze. Am Gaumen beweist dieses Große Gewächs eine athletische Statur. Ein enorm dichter, saftiger und durch den Holzausbau fein cremiger Extrakt kleidet den Gaumen aus, wird aber augenblicklich von einer für den warmen Kaiserstuhl erstaunlich vitalen, präzisen Säureader und einem extrem salzigen, griffigen (phenolischen) Zug gepuffert. Das Finale ist knochentrocken, kraftvoll und pulsiert förmlich vor mineralischer Energie.
Die architektonische Basis für diesen Spitzenwein bildet die VDP.Grosse Lage Kähner, ein legendäres Herzstück der Gemarkung Oberbergen. Die süd- bis südwestlich ausgerichteten, terrassierten Rebanlagen sind von extrem dunklem, porösem Vulkanverwitterungsgestein geprägt. Dieser einzigartige Boden fungiert als natürlicher Wärmespeicher und zwingt die alten Reben zu tiefem Wurzeln. Genau dieser Untergrund verleiht dem Wein sein unverwechselbares rauchig-mineralisches Rückgrat und die immense innere Dichte. Das badische Weinjahr 2024 forderte im oft brütend warmen Kaiserstuhl ein Höchstmaß an handwerklichem Fingerspitzengefühl: Durch ein intelligentes Laubwandmanagement (die Trauben werden bewusst vor zu viel direkter Sonne geschützt) und einen frühen, minutiös gewählten Lesezeitpunkt konnte das Team die essenzielle Frische der Trauben bewahren. Im Weinkeller agiert man kompromisslos nach burgundischem Vorbild. Nach der streng selektiven Handlese und einer kurzen Maischestandzeit zur Extraktion von phenolischem Grip vergärt der Most spontan. Der anschließende, sehr lange Ausbau auf der Vollhefe (Sur Lie) erfolgt in traditionellen großen Holzfässern sowie in gebrauchten französischen Barriques. Dies verleiht dem Wein seinen noblen Schmelz und ein enormes Reifepotenzial, gänzlich ohne ihn mit lauter Neuholzaromatik zu maskieren.
In der gehobenen Tischkultur erweist sich dieser strukturierte Grauburgunder als echtes gastronomisches Schwergewicht, das mühelos die Rolle eines Rotweins am Tisch übernehmen kann. Um sein engmaschiges Aromengeflecht ideal aufzufächern, sollte er zwingend aus einem großvolumigen Burgunderkelch und nicht zu kalt – bei etwa 11 bis 13 Grad Celsius – serviert werden. In seiner jetzigen Jugend verlangt das Kähner GG nach einer Belüftungszeit in der Karaffe von mindestens ein bis zwei Stunden. Kulinarisch benötigt er gehaltvolle, umami-reiche Speisen als Gegenspieler: Er harmoniert in absoluter Perfektion mit einem saftigen Kalbskotelett in Morchelrahmsauce, in Butter pochiertem Steinbutt oder einem klassischen Frikassee vom Bresse-Huhn. Ebenso virtuos begleitet er herbstliche Kreationen wie ein cremiges Steinpilzrisotto, knuspriges Kalbsbries oder intensiv gereifte Weichkäsesorten wie einen Epoisses de Bourgogne.
| Allergenhinweis | Enthält Sulfite |
|---|---|
| Geschmack | |
| Herkunftsland | |
| Alkoholgehalt | 12,5 |
| Deutschland | |
| Rebsorte | |
| Restzucker (g/l) | 0,9 |
| Inverkehrbringer | Weingut Franz Keller – Schwarzer Adler D 79235 Vogtsburg-Oberbergen www.franz-keller.de/weine |
| Winzer/Weingut/Abfüller | Weingut Franz Keller |
| Jahrgang | |
| Lebensmittelunternehmer | Franz Keller, 79235, Vogtsburg-Obergergen, Deutschland |
| Nettofüllmenge | 0,75 l |
Zutaten
Trauben, Konservierungsstoffe (Sulfite). aus ökologischer Landwirtschaft
Nährwerte
Nährwerte pro 100 ml
| Brennwert kj | 314 g |
|---|---|
| Brennwert kcal | 75 g |
| Fett | 0 g |
| davon gesättigte Fettsäuren | 0 g |
| Kohlenhydrate | 1,1 g |
| davon Zucker | < 0,5 g |
| Eiweiß | 0 g |
| Salz | 0 g |
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