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Grüner Veltliner Ried Lamm Kamptal DAC Reserve 2016 von Weingut Hirsch demonstriert mit kühler Kamptaler Löss-, Silt- und Permgesteins-Präzision, vibrierender Kernobst-, Steinobst- und Zitrusbrillanz sowie animierender Kräuter-, Pfeffer- und Feuerstein-Spannung, wie kompromisslos und feinsinnig Johannes Hirsch das herausragende Erste-Lage-Terroir am Fuße des Heiligensteins in ein aristokratisch zieseliertes, ungemein langlebiges Veltliner-Monument übersetzt. Das ungemein tiefgründige, nobel karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftigem gelbem Boskoop- und Gravensteiner Apfel, knackiger Williamsbirne, Quitte, weißem Weingartenpfirsich, gelber Mirabelle, getrockneter Blutorangenzeste, Kumquats und getrocknetem Zitronenabrieb.
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Grüner Veltliner Ried Lamm Kamptal DAC Reserve 2016 von Weingut Hirsch demonstriert mit kühler Kamptaler Löss-, Silt- und Permgesteins-Präzision, vibrierender Kernobst-, Steinobst- und Zitrusbrillanz sowie animierender Kräuter-, Pfeffer- und Feuerstein-Spannung, wie kompromisslos und feinsinnig Johannes Hirsch das herausragende Erste-Lage-Terroir am Fuße des Heiligensteins in ein aristokratisch zieseliertes, ungemein langlebiges Veltliner-Monument übersetzt. Im Glas präsentiert sich dieser biodynamische Spitzenwein in einem strahlenden, dichten Stroh- bis Goldgelb mit zart grün-silbernen Reflexen am Saum, kristalliner Brillanz und eleganter, viskoser Textur mit feiner, dicht gezeichneter Schlierenbildung. Das ungemein tiefgründige, nobel karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftigem gelbem Boskoop- und Gravensteiner Apfel, knackiger Williamsbirne, Quitte, weißem Weingartenpfirsich, gelber Mirabelle, getrockneter Blutorangenzeste, Kumquats und getrocknetem Zitronenabrieb, kunstvoll umwoben von floralen Nuancen weißer Lindenblüten, Kamille, Akazien und getrocknetem Bergwiesenheu. Dahinter offenbart sich Hirschs puristische Handschrift in meisterhaft reduktiver Eleganz: Feine Noten von frisch geschlagenem Feuerstein (Pierre à fusil), nassen Kieselsteinen, frisch gemörsertem weißem Pfeffer, Liebstöckel, Kerbel, wildem Fenchelsamen, hellem Zigarrentabak, getrockneter Zitronenverbene und zartem Hefeschmelz verschmelzen mit einer kühlen, rauchig-kreidigen Lösslehm-, Sandstein- und Perm-Mineralik, die dem gereiften Duftbild Straffheit, Fokus und erhabene Grandezza verleiht.
Am Gaumen fasziniert dieser Ried Lamm 2016 durch seine samtig-seidige, engmaschig gewobene Textur, enorme stoffige Extraktdichte und eine klingenartige, laserstrahlartige Säureader des klassischen, kühlen Ausnahmejahrgangs 2016, die dem hefebetonten, ungemein sehnigen Körper tänzerische Leichtfüßigkeit, linearen Zug und einen vitalen Trinkfluss schenkt. Johannes Hirsch meidet jede botrytische Opulenz, klebrige Restsüße oder unbalancierte Trägheit mit kompromissloser Konsequenz und setzt auf vollkommene, staubtrockene Durchgegorenheit und vibrierende Vertikalität: Ein meisterhaft poliertes, feinstkörnig-kreidiges Phenolikgerüst verleiht dem Wein aristokratischen Halt, noblen Grip und die für die tiefgründigen Lössböden der Ried Lamm so typische, mundwässernde Sapidität (Gesteinssalzigkeit) am Gaumen. Im schier endlosen, zutiefst belebenden Finale klingen herbe Birnenhaut, Grapefruitzeste, getrocknete Gebirgskräuter, das markante Kamptaler Löss-Pfefferl und eine kühlende Gesteinsfrische minutenlang nach.
Das Traubengut wurzelt in der legendären Einzellage Ried Lamm (1ÖTW Erste Lage) an den sanft geneigten Süd- und Südosthängen am südöstlichen Fuß des Zöbinger Heiligensteins bei Kammern. Hier greifen die alten, tiefwurzelnden Reben in tiefgründige, kalkreiche Löss- und Lösslehmablagerungen, die im Untergrund von den verwitterten Schluff- und Sandsteinen der permischen Zöbing-Formation durchsetzt sind. Das spezifische Mikroklima profitiert von der optimalen Sonneneinstrahlung der Südlage, gepaart mit den allabendlich herabströmenden, sauerstoffreichen Kaltluftströmen des rauen Waldviertels. Das kühlere, präzise Jahr 2016 schenkte den Trauben eine lange Vegetationsperiode und ermöglichte eine vollendete physiologische Ausreifung der Beerenhäute bei zugleich spektakulär straffem Säurerückgrat. Nach streng biodynamischer Bewirtschaftung (respekt-BIODYN), penibler Handlese ohne jegliche Botrytis und schonender Ganztraubenpressung vergärte der Most spontan mit weinbergseigenen Wildhefen. Der Wein reifte über viele Monate behutsam auf der Voll- und Feinhefe in traditionellen, großen Holzfässern aus heimischer Manhartsberger Eiche heran, bevor er ungeschönt gefüllt wurde, um seine unverfälschte, kühle Terroir-Identität vollendet ins Glas zu transportieren.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieses strukturierte Terroir-Monument als virtuoser und erhabener Begleiter für anspruchsvolle Süßwasser- und Edelfische, feine Krustentiere, Kalbfleisch und die klassische österreichische wie mitteleuropäische Spitzenküche. Er harmoniert in Perfektion mit auf der Haut gebratenem Donauzander oder Saibling auf feinem Lauch-Fenchel-Gemüse an nussiger Zitronenbutter mit Petersilienerdäpfeln, pochiertem Kalbsbries auf sämiger Selleriecreme, klassischem Wiener Schnitzel vom Milchkalb mit Erdäpfel-Vogerlsalat, gebratenen Jakobsmuscheln an feinem Limetten-Safran-Schaum, gegrillten Kaisergranaten mit Kräuterbutter sowie knusprig gebratener Bresse-Poularde mit Morchelrahm. Auch zur anspruchsvollen Gemüseküche – wie Marchfelder weißem Spargel mit Sauce Hollandaise, gebratenen Kräuterseitlingen auf sämiger Kräuterpolenta oder marinierten Artischockenböden – sowie zu gereiftem Rohmilchkäse wie mürbem Vorarlberger Bergkäse (24 bis 36 Monate), gereiftem Comté Extra oder cremigem Ziegenfrischkäse spielt er seine saline Rasse, kühle Pfefferpikanz und glasklare Kernobstfrucht meisterhaft aus. Bei etwa 10 bis 12 Grad Celsius im großzügigen Burgunder- oder Universal-Weißweinkelch serviert entfaltet er Schritt für Schritt seine ganze Klasse.
Wir von Apropos Wein teilen genau diese Leidenschaft für kompromisslose Charakterweine und wählen mit unserer 30-jährigen Expertise für unser Sortiment nur Erzeugnisse, die wie Johannes Hirschs Grüner Veltliner Ried Lamm DAC Reserve für verlässliche Spitzenqualität, handwerkliche Meisterschaft und die unverwechselbar noble, löss- und permgesteinsgeprägte Terroir-Seele des Kamptals stehen.
Weingut Hirsch GmbH
Hauptstraße 76
3493 Kammern
Österreich
| Gewicht | 1,25 kg |
|---|---|
| Herkunftsland | |
| Geschmack | |
| Jahrgang | |
| Österreich | |
| Alkoholgehalt | 13,5 |
| Bio | |
| Winzer/Weingut/Abfüller | Weingut Hirsch |
| Rebsorte |
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