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Höflein Carnuntum DAC 2023 von Weingut Michael Auer demonstriert mit kühler Kalk-Schotter-Präzision, saftiger Weichselbrillanz und animierender Löss-Spannung, wie virtuos der Höfleiner Ausnahmewinzer die pannonische Dynamik Carnuntums in ein aristokratisch balanciertes, ungemein trinkanimierendes Rotwein-Monument übersetzt. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von vollreifen Schattenmorellen (Weichseln), saftigen Herzkirschen, wilden Waldheidelbeeren, Brombeeren, reifen Schlehen, Zwetschkenröster und getrockneter Blutorangenzeste, kunstvoll umrahmt von floralen Nuancen dunkler Waldveilchen, getrockneter Rosenblätter und feinem Unterholz
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Höflein Carnuntum DAC 2023 von Weingut Michael Auer demonstriert mit kühler Kalk-Schotter-Präzision, saftiger Weichselbrillanz und animierender Löss-Spannung, wie virtuos der Höfleiner Ausnahmewinzer die pannonische Dynamik Carnuntums in ein aristokratisch balanciertes, ungemein trinkanimierendes Rotwein-Monument übersetzt. Im Glas präsentiert sich dieser charakterstarke Ortswein in einem strahlenden, dichten Rubin- bis Granatrot mit leuchtend violetten Glanzlichtern am Saum, kristalliner Brillanz und viskoser Textur mit dichter Schlierenbildung und noblen Kirchenfenstern. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von vollreifen Schattenmorellen (Weichseln), saftigen Herzkirschen, wilden Waldheidelbeeren, Brombeeren, reifen Schlehen, Zwetschkenröster und getrockneter Blutorangenzeste, kunstvoll umrahmt von floralen Nuancen dunkler Waldveilchen, getrockneter Rosenblätter und feinem Unterholz. Dahinter offenbart sich Michael Auers unverkennbare handwerkliche Signatur in meisterhaft reduktiver Eleganz: Feine Noten von frisch zerstoßenem schwarzem Pfeffer, getrocknetem Rosmarin, wildem Thymian, feinem Zigarrentabak, Kakaobohnen und frisch geschlagenem Zedernholz verschmelzen mit einer kühlen, rauchig-würzigen Donauschotter-, Lössstaub- und Kalkstein-Mineralik, die dem jugendlichen Duftbild Straffheit, Fokus und erhabene Grandezza verleiht.
Am Gaumen fasziniert dieser Höflein DAC 2023 durch seine samtig-seidige, engmaschig gewobene Textur, stoffige Extraktdichte und ein meisterhaft poliertes, feinstkörnig-kreidiges Gerbstoffkorsett, das dem Wein souveränen Stand, aristokratischen Halt und animierenden Grip schenkt. Michael Auer meidet im balancierten Jahrgang 2023 jede marmeladige Schwere oder warme Trägheit konsequent: Eine vitale, laserstrahlartige Säureader durchzieht den saftigen, zweigeltgeprägten Fruchtkern wie ein roter Faden und verleiht dem Wein tänzerische Frische, sehnigen Zug und einen unwiderstehlich vitalen Trinkfluss. Im langanhaltenden, zutiefst belebenden Finale klingen Sauerkirsche, Blutorangenschale, herber Kakao, getrocknete Bergkräuter und eine mundwässernde Gesteinssalzigkeit (Sapidität) minutenlang nach. Das Traubengut wurzelt in den sanft abfallenden Hanglagen rund um Höflein, wo eiszeitlicher Donauschotter und quartäre Terrassensedimente auf tiefgründige Löss- und kalkreiche Lehmschichten treffen. Das Zusammenspiel aus den warmen pannonischen Luftströmen der Ebene und den allabendlich kühlenden Winden aus den Donau-Auen sowie der Hainburger Pforte garantierte eine physiologisch vollendete Ausreifung der Tannine bei makelloser Frischestruktur. Nach selektiver Lese von Hand und Spontangärung mit traubeneigenen Hefen reifte der Wein über mehrere Monate behutsam in traditionellen großen Holzfässern sowie gebrauchten 500-Liter-Tonneaux heran, um seine lebendige Frucht bei unberührter Terroir-Präzision ins Glas zu bringen.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieser strukturierte Terroir-Rotwein als vielseitiger und erhabener Begleiter für anspruchsvolle Schmorgerichte, feines Wildbret und die klassische mitteleuropäische Spitzenküche. Er harmoniert in Perfektion mit rosa gebratenem Rehrücken im Kräutermantel an Wacholder-Kirsch-Jus mit Selleriepüree, geschmorten Kalbsbäckchen auf feinem Wurzelgemüse, traditionellem Wiener Zwiebelrostbraten mit knusprigen Röstzwiebeln und Braterdäpfeln, saftiger Barbarie-Entenbrust auf Apfel-Rotkraut sowie handgemachten Tagliatelle mit geschmortem Hasenragù. Auch zu gereiftem Rohmilchkäse – wie mürbem Vorarlberger Bergkäse (18 bis 24 Monate), Comté Extra oder würzigem Pecorino stagionato – spielt er seine dunkle Beerenfrucht, noblen Tannine und saline Schotterkühle meisterhaft aus. Bei etwa 16 bis 18 Grad Celsius im großzügigen Burgunder- oder Bordeauxkelch serviert entfaltet er Schritt für Schritt seine ganze Klasse. Wir von Apropos Wein teilen genau diese Leidenschaft für kompromisslose Charakterweine und wählen mit unserer 30-jährigen Expertise für unser Sortiment nur Erzeugnisse, die wie Michael Auers Höflein Carnuntum DAC für verlässliche Spitzenqualität, handwerkliche Meisterschaft und die unverwechselbar noble, schotter- und kalkgeprägte Terroir-Seele Carnuntums stehen.
| Allergenhinweis | Enthält Sulfite |
|---|---|
| Herkunftsland | |
| Alkoholgehalt | 13,0, 13,5 |
| Österreich | |
| Jahrgang | |
| Inverkehrbringer/Abfüller | Weingut Michael Auer,Höflein, Niederösterreich, Österreich |
| Rebsorte | |
| Säuregehalt (g/l) | 5,3 |
| Restzucker (g/l) | 1,7 |
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