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Das visionäre Weingut Fritsch – meisterhaft geführt von Karl Fritsch, der als treibende Kraft der respekt-BIODYN-Bewegung den Wagram qualitativ neu definiert hat. Das vielschichtige Bouquet entfaltet ein glasklares, explosives Aromenspiel aus reifer Marille, saftigem gelbem Pfirsich und kandierter Mandarine, meisterhaft unterlegt von weißen Frühlingsblüten, einem Hauch von Zitronenmelisse und einer faszinierend kargen, rauchig-steinigen Mineralik.
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Das visionäre Weingut Fritsch – meisterhaft geführt von Karl Fritsch, der als treibende Kraft der respekt-BIODYN-Bewegung den Wagram qualitativ neu definiert hat – bündelt in seinem meisterhaften Riesling Ried Mordthal 1ÖTW Wagram DAC 2023 (Wagram / Österreich) die kühle, mineralische Seele dieser historischen Ersten Lage in einer ungemein fokussierten, tiefgründigen und spektakulär feingliedrigen Interpretation. Der wärmere Jahrgang 2023 zeigt sich dabei im Vergleich zum strafferen 2024er mit einer Spur mehr Opulenz und reiferer Frucht, ohne seine steinig-kühle Identität einzubüßen. Im Glas präsentiert sich dieser charakterstarke, dynamische Ausnahme-Riesling in einem leuchtenden, satten Strohgelb mit zarten platinfarbenen Reflexen. Das betörend offene, unfassbar vielschichtige Bouquet entfaltet ein glasklares, explosives Aromenspiel aus reifer Marille, saftigem gelbem Pfirsich und kandierter Mandarine, meisterhaft unterlegt von weißen Frühlingsblüten, einem Hauch von Zitronenmelisse und einer faszinierend kargen, rauchig-steinigen Mineralik. Am Gaumen fasziniert dieser niederösterreichische Meisterstreich durch seine ungemein sehnige, dichte und zartschmelzige Textur, die von der brillanten, konzentrierten und etwas großzügigeren Primärfrucht des sonnenverwöhnten Jahrgangs 2023 getragen wird. Das meisterhaft polierte, tiefgründige Profil wird von einer vitalisierenden, messerscharfen Säureader durchschnitten und führt in ein endlos langes, von pikanter Kräuterwürze und extremer, salziger Griffigkeit geprägtes Finale – ein vollendet trockener, majestätischer Terroir-Bote von grandiosem Spannungsbogen.
Das Traubengut für diesen herkunftsgeprägten, reinsortigen Riesling stammt ausnahmslos aus der exponierten Spitzenlage Ried Mordthal, einer als 1ÖTW (Erste Lage der Österreichischen Traditionsweingüter) klassifizierten Riede nahe Ruppersthal, die sich durch ihre besondere Kessellage auszeichnet. Geologisch ruhen die tiefwurzelnden Rebanlagen hier auf einem extrem spannungsreichen Terroir: Während der Wagram klassischerweise von tiefem Löss dominiert wird, durchziehen in der Ried Mordthal massive Schichten aus marinem Sand, Schotter und eisenhaltigem Ton den Untergrund. Diese optimal drainierte, extrem mineralstoffreiche Gesteinsstruktur zwingt das Wurzelwerk metertief in die Erde und verleiht dem Wein seine markante mineralische Kühle, die puristische Tiefe und das feinnervige, vibrierende Knochengerüst. Klimatisch profitierte der Jahrgang 2023 in Perfektion vom Mikroklima dieser kesselförmigen Formation: Der generell wärmere, sonnenreiche Witterungsverlauf garantierte eine herrliche physiologische Ausreifung und reiche, extraktsüße Fruchtaromatik. Gleichzeitig fungierten die eiskalten Fallwinde aus dem nördlichen Waldviertel, die sich in der Nacht in der Senke fangen, als essenzieller Temperaturpuffer und bewahrten die für diesen Wein absolut unverzichtbare, knackige Riesling-Säure. Im Keller vinifiziert Karl Fritsch mit großem handwerklichem Feingefühl und kompromissloser Low-Intervention-Philosophie: Nach penibelster selektiver Handlese und einer sanften Maischestandzeit erfolgt die Spontangärung mit wilden Naturhefen. Der majestätische Ausbau findet für viele Monate auf der Vollhefe im Edelstahltank und teils im neutralen Holzfass statt, um dem Wein eine feine Textur zu verleihen, ohne die glasklare, steinige Identität zu maskieren.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieses strukturierte Terroir-Monument idealerweise nicht zu kalt, bei etwa 10 bis 12 Grad Celsius, im großzügigen Universal- oder Rieslingkelch serviert – auch der konzentrierte 2023er verlangt zwingend nach ein bis zwei Stunden Belüftung in der Karaffe, um seine immense Dichte zu entspannen und die steinigen Noten vollends aufzufächern – als virtuoser Partner für die elegante, aromatische Haute Cuisine. Er harmoniert in absoluter Perfektion mit frischem rohem Fisch wie Ceviche, gegrilltem Loup de Mer sowie hellem Kalbfleisch mit Zitronen-Kapern-Butter. Ebenso meisterhaft begleitet er die leicht scharfe asiatische Küche, pikante Currys und frischen Ziegenkäse. Wir von Apropos Wein hegen größten Respekt für Winzer wie Karl Fritsch, die eindrucksvoll beweisen, dass die Ried Mordthal am Wagram in warmen Jahren wie 2023 Rieslinge hervorbringt, die burgundische Dichte mit salziger Präzision vereinen und unbestreitbares Erste-Lage-Format besitzen.
| Allergenhinweis | Enthält Sulfite |
|---|---|
| Herkunftsland | |
| Geschmack | |
| Alkoholgehalt | 12,5 |
| Österreich | |
| Bio | |
| Inverkehrbringer | Weinberghof Fritsch, Kirchberg am Wagram, Österreich |
| Jahrgang | |
| Winzer/Weingut/Abfüller | Weinberghof Fritsch |
| Rebsorte |
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