12,19€
16,25€ / l
inkl. 19 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Claus Preisingers Zweigelt Kieselstein 2024 fängt die ungezähmte, pure Urkraft der Parndorfer Platte in einer ungemein fokussierten, aristokratisch puristischen und gänzlich unkonventionellen Interpretation ein. Der biodynamische Vorreiter entkleidet Österreichs Parade-Rotweinsorte von jeglicher barocker Schwere und präsentiert einen Zweigelt von atemberaubender Lebendigkeit. Im betörend kühlen, ätherischen Bouquet entfaltet sich ein glasklares Aromenspiel aus wilden Waldhimbeeren, saftigen Herzkirschen, säuerlichen Weichseln, Granatapfel und getrockneter Blutorangenzeste, meisterhaft unterlegt von hellen Waldveilchen, frischem Hibiskus, feinstem Naturhefeschmelz, zartem rotem Pfeffer und zerstoßenem Donauschotter.
Vorrätig
Claus Preisingers Zweigelt Kieselstein 2024 (Gols / Neusiedlersee) fängt die ungezähmte, pure Urkraft der Parndorfer Platte in einer ungemein fokussierten, aristokratisch puristischen und gänzlich unkonventionellen Interpretation ein. Der biodynamische Vorreiter entkleidet Österreichs Parade-Rotweinsorte von jeglicher barocker Schwere und präsentiert einen Zweigelt von atemberaubender Lebendigkeit. Im betörend kühlen, ätherischen Bouquet entfaltet sich ein glasklares Aromenspiel aus wilden Waldhimbeeren, saftigen Herzkirschen, säuerlichen Weichseln, Granatapfel und getrockneter Blutorangenzeste, meisterhaft unterlegt von hellen Waldveilchen, frischem Hibiskus, feinstem Naturhefeschmelz, zartem rotem Pfeffer und zerstoßenem Donauschotter. Am Gaumen begeistert dieser Ausnahme-Zweigelt durch seine seidig-sehnige, ungemein saftige Textur, laserartige Säurespannung und ein meisterhaft poliertes, feinstkörniges Gerbstoffkorsett mit intensiv salzigem Schalengrip – ein Weltklasse-Autorenwein von elektrisierendem Zug, puristischer Energie und unstillbarem Trinkfluss.
Im Glas präsentiert sich dieser charakterstarke Botschafter aus Gols in einem strahlenden, transparenten Rubin- und Purpurrot mit kühlen violetten Reflexen, einem feinen, leicht opalisierenden Saum voller unfiltrierter Lebendigkeit, kristalliner Brillanz und dichter Viskosität mit feingliedrig gezeichneten Schlieren am Glasrand. Das ungemein saftige, tiefgründige Bouquet eröffnet ein glasklares Spiel von saftigen Schattenmorellen, wilden Walderdbeeren, vollreifen Weichseln, frischen Himbeeren, Hagebutten und getrockneter Orangenzeste, feinsinnig untermalt von floralen Nuancen wie Veilchen, Hibiskusblüten und sonnengetrocknetem Bergwiesenheu. Dahinter verschmelzen Noten von frisch geschlagenem Feuerstein (Pierre à fusil), nassen Kieselsteinen, zerstoßenem Schotterstaub, feinstem Naturhefeschmelz, einer noblen, unaufdringlichen weißen Pfefferwürze, wildem Bergthymian und feuchter Erde mit einer kühlen, rauchig salzigen Gesteinsmineralik zu einem erhabenen Duftbild. Am Gaumen fasziniert dieser Zweigelt Kieselstein 2024 durch seine samtig feine, engmaschig gewobene Textur, saftige Extraktdichte und eine straffe, pulsierende Säureader des lebendigen Jahrgangs 2024, die dem schlanken, ungemein sehnigen Körper tänzerische Frische, linearen Zug und vitalen Trinkfluss verleiht; Claus Preisinger meidet jede marmeladige Hitzigkeit, klebrige Süße, übermäßige Extraktion oder vordergründig dominante Holztünche konsequent und setzt auf vollkommene Trockenheit, vertikale Frische und die unverfälschte Rasse des Schotterbodens. Ein meisterhaft poliertes, feinstkörniges und zugleich stoffig zupackendes Gerbstoffgerüst der schonend mazerierten Beerenhäute schenkt dem Wein aristokratischen Halt, noblen Grip und eine mundwässernde Salzigkeit am Gaumen, ehe er im schier endlosen Finale mit herber Kirschhaut, Blutorangenschale, pikanter Würze, getrockneten Wiesenkräutern und kühlender Gesteinsfrische minutenlang nachhallt.
Das Traubengut stammt aus biologisch-dynamisch bewirtschafteten, von Hand gepflegten Parzellen auf dem weiten Hochplateau der Parndorfer Platte unweit des Neusiedlersees. Geologisch ruhen die Rebanlagen hier auf dem namensgebenden, extrem kargen und drainagestarken Terroir: Mächtige Schichten von eiszeitlichem Donauschotter und runden Kieselsteinen prägen den Oberboden, durchzogen von sandigen und leicht lehmigen Adern. Während der tiefgründige, warme Schotterboden die Sonnenenergie des Tages speichert, zwingt die Kargheit das Wurzelwerk tief in den Untergrund und bürgt für messerscharfe Säurespannung, saline Griffigkeit und eine feinnervige Knochenstruktur; klimatisch profitiert die Lage von der direkten Begegnung warmer, pannonischer Luftmassen des nahen Neusiedlersees mit den permanenten, kühlenden Winden, die über die flache Ebene wehen, was im Vegetationsjahr 2024 für eine markante Tag-Nacht-Temperaturamplitude sorgte und eine vollendete Reife der Beeren bei glasklar erhaltener Frische garantierte. Im Keller vinifiziert Claus Preisinger nach seinem radikalen Dogma des bedingungslosen Nicht-Eingreifens (Respekt-BIODYN): Penible Handlese in kleinen Kisten, extrem behutsames Einmaischen und eine kühle, spontane Gärung mit weinbergseigenen Hefen ohne Temperaturkontrolle. Der Wein reift über viele Monate hinweg ungestört auf der vollen Hefe in großen, alten und neutralen Eichenholzfässern, um schließlich völlig ungeschönt, unfiltriert und mit minimalster oder gänzlich fehlender Schwefelgabe gefüllt zu werden – so wird die pure, unverfälschte Herkunftsidentität und rohe Energie des Gols-Terroirs direkt ins Glas transportiert.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieses strukturierte, naturverbundene Terroir-Monument leicht gekühlt bei etwa 14 bis 16 Grad Celsius im großzügigen Burgunder- oder Universal-Rotweinkelch serviert – und bei jetzigem Genuss gern eine halbe Stunde zuvor behutsam belüftet – als virtuoser Partner für anspruchsvolles Geflügel, feines Schweinefleisch, edle Süßwasserfische und die moderne, gemüsefokussierte Haute Cuisine. Er harmoniert in Perfektion mit auf der Haut gebratenem Neusiedlersee-Zander an roter Rübensauce, zart gebratenem Wachtelbrüstchen an Kirsch-Thymian-Fond, saftig geschmortem Bauch vom Mangalitza-Schwein, einer klassischen Brettljause mit feinstem gereiftem Beinschinken sowie würzigen Wildgeflügel-Terrinen. Ebenso meisterhaft begleitet er anspruchsvolle vegetarische Kreationen wie in Salzteig gegarte Rote Bete mit Ziegenkäse, sautierte Waldpilze auf Kräuterpolenta sowie gereiften Rohmilchkäse wie mürben Vorarlberger Bergkäse, feinen Morbier oder würzigen Camembert de Normandie. Wir von Apropos Wein teilen genau diese Leidenschaft für kompromisslose Charakterweine und wählen mit unserer 30-jährigen Expertise für unser Sortiment nur Erzeugnisse, die wie Claus Preisingers Zweigelt Kieselstein für verlässliche Spitzenqualität, handwerkliche Meisterschaft und die unverwechselbar noble, von eiszeitlichem Schotter und biodynamischer Freigeistigkeit geprägte Seele des Burgenlands stehen.
Weingut Claus Preisinger
Goldbergstraße 60
7122 Gols, Österreich
| Allergenhinweis | Enthält Sulfite |
|---|---|
| Alkoholgehalt | 12,0 |
| Herkunftsland | |
| Bio | |
| Rebsorte | |
| Inverkehrbringer | Claus Preisinger, Österreich |
| Winzer/Weingut/Abfüller | Weingut Claus Preisinger |
| Jahrgang | |
| Lebensmittelunternehmer | Claus Preisinger GmbH, Goldbergstr. 60, 7122 Gols, Österreich |
| Nettofüllmenge | 0,75 l |
Zutaten
Trauben, Sulfite,
Nährwerte
Nährwerte pro 100 ml
| Brennwert kj | 297 g |
|---|---|
| Brennwert kcal | 71 g |
| Fett | 0 g |
| davon gesättigte Fettsäuren | 0 g |
| Kohlenhydrate | 0,9 g |
| davon Zucker | < 0,5 g |
| Eiweiß | 0 g |
| Salz | 0 g |
Ähnliche Produkte
19,36€ 15,71€ / l
inkl. 19 % MwSt.
zzgl. Versandkosten
0,75 l
18,66€ 17,05€ / l
inkl. 19 % MwSt.
zzgl. Versandkosten
0,75 l
25,86€ 23,40€ / l
inkl. 19 % MwSt.
zzgl. Versandkosten
0,75 l







