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Château Clerc Milon 2018 (5ème Grand Cru Classé) demonstriert mit kühler Garonne-Kies-Präzision, vibrierender Cassis- und Schwarzkirschbrillanz sowie animierender Graphit- und Zedern-Spannung, wie virtuos das zwischen den Ikonen Mouton und Lafite thronende Rothschild-Château die opulente Kraft dieses gefeierten Sonnenjahrgangs in ein aristokratisch zieseliertes, ungemein langlebiges Pauillac-Monument übersetzt. Das vielschichtige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftigen schwarzen Johannisbeeren, wilden Brombeeren, dunklen Marasca-Schattenmorellen, Heidelbeeren, saftigen Schwarzwälder Zwetschgen und getrockneter Blutorangenzeste, kunstvoll umrahmt von floralen Nuancen dunkler Waldveilchen, getrockneter Rosenblätter und Iris.
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Château Clerc Milon 2018 (5ème Grand Cru Classé) demonstriert mit kühler Garonne-Kies-Präzision, vibrierender Cassis- und Schwarzkirschbrillanz sowie animierender Graphit- und Zedern-Spannung, wie virtuos das zwischen den Ikonen Mouton und Lafite thronende Rothschild-Château die opulente Kraft dieses gefeierten Sonnenjahrgangs in ein aristokratisch zieseliertes, ungemein langlebiges Pauillac-Monument übersetzt. Im Glas präsentiert sich dieses bordelaiser Spitzen-Gewächs in einem tiefgründigen, dichten Rubin- bis Granatrot mit opakem Kern und leuchtend violetten Glanzlichtern am Saum, nobler Brillanz und einer hochviskosen Textur mit dicht und majestätisch gezeichneten Kirchenfenstern. Das vielschichtige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftigen schwarzen Johannisbeeren (Cassis), wilden Brombeeren, dunklen Marasca-Schattenmorellen, Heidelbeeren, saftigen Schwarzwälder Zwetschgen und getrockneter Blutorangenzeste, kunstvoll umrahmt von floralen Nuancen dunkler Waldveilchen, getrockneter Rosenblätter und Iris. Dahinter offenbart sich die noble Pauillac-Herkunftssignatur in meisterhaft reduktiver Eleganz: Feine Noten von frisch gespitztem Bleistiftgraphit, edlem Zigarrenkistchen, feinstem Zedernholz, frisch geriebenen Kakaobohnen, dunkler Edelschokolade, süßem Tabak, Unterholz und getrocknetem Rosmarin verschmelzen mit einer kühlen, rauchig-würzigen Günz-Kies-, Tonmergel- und feinen Kiesel-Mineralik, die dem jugendlichen Duftbild Straffheit, Fokus und erhabene Grandezza verleiht.
Am Gaumen fasziniert dieser Château Clerc Milon 2018 durch seine samtig-seidige, engmaschig gewobene Textur, enorme stoffige Extraktdichte und ein meisterhaft poliertes, feinstkörnig-kreidiges Gerbstoffkorsett, das dem muskulösen Körper souveränen Stand, aristokratischen Halt und animierenden Grip schenkt. Das Önologenteam der Baron Philippe de Rothschild-Familie meidet im warmen, sonnenreichen Spitzenjahrgang 2018 jede marmeladige Überkonzentration oder brandige Hitze konsequent: Eine vitale, laserstrahlartige Säureader – genährt von der thermisch ausgleichenden Nähe zur Gironde-Mündung – durchzieht den dichten Cabernet-Fruchtkern wie ein roter Faden und schenkt dem Wein tänzerische Frische, sehnigen Zug und einen vitalen Trinkfluss. Im schier endlosen, zutiefst belebenden Finale klingen Sauerkirsche, Blutorangenschale, herber Kakao, getrocknete Bergkräuter und eine mundwässernde Gesteinssalzigkeit (Sapidité) minutenlang nach. Das Traubengut – eine klassische Médoc-Assemblage aus vorwiegend Cabernet Sauvignon und Merlot, vollendet durch Anteile von Cabernet Franc, Petit Verdot und einem Hauch historischem Carmenère – wurzelt auf den sanft abfallenden Kuppen aus tiefgründigem Günz-Kies (croupes de graves) über einem kalk- und tonhaltigen Untergrund im Norden von Pauillac. Nach akribischer Handlese mit optischer Sortierung vergärte die Maische parzellenweise im modernen Schwerkraftkeller, ehe der Wein über rund 16 bis 18 Monate behutsam in Barriques aus französischer Eiche (rund 50 % Neuholz) heranreifte, um seine noble Dichte bei unberührter Terroir-Präzision ins Glas zu transportieren.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieses strukturierte Grand-Cru-Monument als erhabener Begleiter für anspruchsvolles Rindfleisch, feinstes Lamm und die klassische französische Haute Cuisine. Er harmoniert in Perfektion mit traditionellem Pauillac-Milchlamm (Agneau de Pauillac) im Kräutermantel an Rosmarinjus, rosa gebratenem Chateaubriand oder Rinderfilet an Périgord-Trüffeljus mit Erdäpfelgratin, geschmorten Ochsenbäckchen auf feinem Selleriepüree, rosa gebratenem Rehrücken an dunkler Cassisreduktion sowie gebratener Taubenbrust mit Steinpilzen. Auch zu gereiftem Rohmilchkäse – wie mürbem Comté Extra (24 bis 36 Monate), reifem Saint-Nectaire fermier, würzigem Cantal Entre-Deux oder altem Parmigiano Reggiano – spielt er seine dunkle Beerenfrucht, noblen Tannine und saline Kiesel-Graphit-Kühle meisterhaft aus. Bei etwa 16 bis 18 Grad Celsius im großzügigen Bordeauxkelch serviert – und bei jetzigem Genuss gerne zwei Stunden vorab in der Karaffe belüftet – entfaltet er Schritt für Schritt seine ganze Klasse. Wir von Apropos Wein teilen genau diese Leidenschaft für kompromisslose Charakterweine und wählen mit unserer 30-jährigen Expertise für unser Sortiment nur Erzeugnisse, die wie Château Clerc Milon für verlässliche Spitzenqualität, handwerkliche Meisterschaft und die unverwechselbar noble, kies- und graphitgeprägte Terroir-Seele des Pauillac stehen.
| Allergenhinweis | Enthält Sulfite |
|---|---|
| Herkunftsland | |
| Geschmack | |
| Jahrgang | |
| Alkoholgehalt | 14,5 |
| Winzer/Weingut/Abfüller | Chateau Clerc-Milon |
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