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Batonnage 2023 von Erich Scheiblhofer / The Wild Boys Club demonstriert mit pannonischer Urgewalt und meisterhafter Präzision aus quarzreichen Schotterböden, feinsandigem Lehm und kieseligem Schwemmland des Seewinkels, getragen vom wärmsten Mikroklima Österreichs und der visionären Kühnheit der „Wild Boys“, wie vollendet eine radikal konzentrierte Kult-Cuvée in ein aristokratisch zieseliertes, sehnig kraftvolles und ungemein langlebiges Rotweinmonument übersetzt werden kann. Das tiefgründige, ungemein vielschichtige Bouquet eröffnet ein überbordendes, hochpräzises Spiel von vollreifen wilden Brombeeren, saftiger Crème de Cassis, Schwarzkirschen, getrockneten Zwetschgen, Heidelbeeren, Preiselbeeren und kandierter Blutorangenzeste.
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Batonnage 2023 von Erich Scheiblhofer / The Wild Boys Club (Andau, Neusiedlersee / Burgenland) demonstriert mit pannonischer Urgewalt und meisterhafter Präzision aus quarzreichen Schotterböden, feinsandigem Lehm und kieseligem Schwemmland des Seewinkels, getragen vom wärmsten Mikroklima Österreichs und der visionären Kühnheit der „Wild Boys“, wie vollendet eine radikal konzentrierte Kult-Cuvée in ein aristokratisch zieseliertes, sehnig kraftvolles und ungemein langlebiges Rotweinmonument übersetzt werden kann. Im Glas präsentiert sich dieser monumentale Ausnahmebotschafter in einem tiefdunklen, nahezu opaken Schwarzviolett mit leuchtend rubinrotem Kern, granatfarbenem Saum, kristalliner Brillanz und dichter, öliger Viskosität mit majestätisch langsam fließenden Schlieren am Glasrand. Das tiefgründige, ungemein vielschichtige Bouquet eröffnet ein überbordendes, hochpräzises Spiel von vollreifen wilden Brombeeren, saftiger Crème de Cassis, Schwarzkirschen, getrockneten Zwetschgen, Heidelbeeren, Preiselbeeren und kandierter Blutorangenzeste. Feine florale Nuancen von dunklen Waldveilchen, getrockneten Rosenblättern und sonnengetrocknetem Heidekraut umrahmen die dichte Frucht. Dahinter offenbart sich die puristische Handschrift in meisterhafter Eleganz: Noten von frisch gespitztem Bleistiftgraphit, edlem Zigarrenkistentabak, gerösteten Kakaobohnen, Espresso, dunkler Bitterschokolade, Bourbon-Vanillemark, frisch gemörsertem schwarzem Pfeffer, Piment, Wacholderbeeren, Liebstöckel, wildem Thymian und feuchtem Waldboden (Sous-Bois) verschmelzen mit einer kühlen, rauchig salzigen Kies- und Schottermineralik zu einem erhabenen Duftbild von erstaunlicher Tiefe.
Am Gaumen fasziniert dieser Batonnage 2023 durch seine opulent samtige, engmaschig gewobene Textur, enorme Extraktdichte und eine straffe, pulsierende Säureader des lebendigen Jahrgangs 2023, die dem monumentalen Körper ungeahnte Frische, vertikalen Zug und einen überraschend vibrierenden Trinkfluss verleiht. Erich Scheiblhofer und die Wild Boys meiden jede marmeladige Hitzigkeit, buttrige Trägheit oder vordergründig brandige Schwere konsequent und balancieren maximale Konzentration mit noblem Rückgrat. Ein meisterhaft poliertes, feinstkörniges Gerbstoffkorsett aus neuem französischem Holz verleiht dem Wein aristokratischen Halt, noblen Grip und die für die quarzreichen Schotterböden von Andau so typische, mundwässernde Salzigkeit am Gaumen. Im schier endlosen Finale klingen herbe Beerenhaut, Bitterschokolade, Zederntöne, schwarzer Pfeffer, getrocknete Kräuter und eine belebende Gesteinsfrische minutenlang nach.
Das Traubengut – eine legendäre Assemblage aus den ältesten Rebanlagen von Blaufränkisch, Cabernet Sauvignon und Merlot – stammt aus streng selektierten Parzellen rund um Andau im Heideboden des Seewinkels. Geologisch ruhen die Weinberge auf kargem Schwemmland: Bis zu mehrere Meter tiefe Schichten aus eiszeitlichem Quarz- und Flussschotter wechseln mit feinsandigem Tonlehm. Die weißen Kieselsteine reflektieren tagsüber das intensive Sonnenlicht und speichern die Hitze bis in die späte Nacht, während der durchlässige Boden das Wurzelwerk zwingt, tief in wasserführende Schichten vorzudringen, was die Erträge drastisch limitiert und dem Grundwein eine straffe Säurespannung, saline Griffigkeit und feinnervige Knochenstruktur verleiht. Das Mikroklima profitiert von den heißen, trockenen Sommern des pannonischen Beckens und dem temperaturregulierenden Neusiedler See: Die Trauben erreichen maximale phenolische Reife und extrem niedrige Erträge pro Stock. Nach penibler Handlese Beere für Beere vergärte die Maische mit natürlichen Hefen und langem Maischekontakt. Der legendäre Ausbau vollzog sich über rund zwei Jahre in zu 100 % neuen Barriques aus französischer Eiche, inklusive feinfühliger Bâtonnage (regelmäßiges Aufrühren der Feinhefe), ehe der Wein unfiltriert gefüllt wurde, um seine rohe Urkraft und unverfälschte Terroir-Identität vollendet ins Glas zu bringen.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieses kraftvolle Terroir-Monument als virtuoser Partner für anspruchsvolles Rindfleisch, feinstes Lamm, geschmortes Wildbret und die opulente wie klassische Haute Cuisine. Er harmoniert in Perfektion mit auf den Punkt gegartem Dry-Aged Tomahawk-Steak oder Wagyu-Entrecôte vom Holzkohlegrill mit Rosmarin-Markbutter und Meersalz, rosa gebratenem Hirschkalbsrücken an Wacholder-Cassis-Reduktion mit Petersilienerdäpfeln, geschmorter Ochsenbacke an tiefem Wurzelsud auf sämiger Selleriecreme, rosa gegarter Lammkrone im Kräutermantel an Thymian-Brombeer-Jus sowie langsam geschmortem Wildschweinragout mit Kräuterpolenta. Auch zur anspruchsvollen Pilzküche mit gebratenen Steinpilzen, Morcheln und Kräutern sowie zu gereiftem Rohmilchkäse wie mürbem Vorarlberger Bergkäse, feinem Comté Extra, altem Gouda oder gereiftem Stilton spielt er seine dunkle Beerenfrucht, noblen Holztannine und pfeffrige Gesteinswürze meisterhaft aus. Bei etwa 16 bis 18 Grad Celsius im großzügigen Bordeauxkelch serviert – und bei jetzigem Genuss gern zwei bis drei Stunden zuvor behutsam karaffiert – entfaltet er Schritt für Schritt seine gesamte Vielschichtigkeit.
Wir von Apropos Wein teilen genau diese Leidenschaft für kompromisslose Charakterweine und wählen mit unserer 30-jährigen Expertise für unser Sortiment nur Erzeugnisse, die wie Scheiblhofers Batonnage für verlässliche Spitzenqualität, handwerkliche Meisterschaft und die unverwechselbar noble, von Quarzschotter und pannonischer Hitze geprägte Seele des Neusiedlersees stehen.
| Allergenhinweis | Enthält Sulfite |
|---|---|
| Herkunftsland | |
| Österreich | |
| Geschmack | |
| Rebsorte | |
| Alkoholgehalt | 15,0 |
| Inverkehrbringer | Erich Scheiblhofer, Andau, Burgenland – Österreich |
| Jahrgang | |
| Winzer/Weingut/Abfüller | Weingut Erich Scheiblhofer |
| Lieferzeit | 1-4 Werktage |



