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Barbera d’Alba Superiore DOC 2022 von Ettore Germano (Serralunga d’Alba, Langhe / Piemont) demonstriert mit kühler piemontesischer Lequio-Kalkmergel-, Sandstein-, Serralunga-Steillagen-, Alpen-Fallwind- und Höhenlagen-Präzision, vibrierender Marasca-Kirsch-, Waldheidelbeer- und Brombeerbrillanz sowie animierender Graphit-, Zeder-, Gewürznelken- und Trüffel-Spannung, wie meisterhaft Sergio Germano das kreidekalk- und eisenreiche Terroir von Serralunga d’Alba in ein aristokratisch zieseliertes, saftig-konzentriertes und ungemein langlebiges Barbera-Monument italienischer Spitzenklasse übersetz. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftigen reifen Herzkirschen, knackigen Marasca-Sauerkirschen, wilden Waldheidelbeeren, Brombeeren, saftiger Crème de Cassis, getrockneten Zwetschgen, Schlehen, Feigen und getrockneter Blutorangenzeste.
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Barbera d’Alba Superiore DOC 2022 von Ettore Germano (Serralunga d’Alba, Langhe / Piemont) demonstriert mit kühler piemontesischer Lequio-Kalkmergel-, Sandstein-, Serralunga-Steillagen-, Alpen-Fallwind- und Höhenlagen-Präzision, vibrierender Marasca-Kirsch-, Waldheidelbeer- und Brombeerbrillanz sowie animierender Graphit-, Zeder-, Gewürznelken- und Trüffel-Spannung, wie meisterhaft Sergio Germano das kreidekalk- und eisenreiche Terroir von Serralunga d’Alba in ein aristokratisch zieseliertes, saftig-konzentriertes und ungemein langlebiges Barbera-Monument italienischer Spitzenklasse übersetzt. Im Glas präsentiert sich dieser charakterstarke Botschafter in einem tiefgründigen, undurchdringlichen Rubin- bis Granatrot mit dunkelvioletten Glanzlichtern im Kern und granatfarbenen Reflexen am Saum, kristalliner Brillanz und hochviskoser Textur mit dichten, majestätisch gezeichneten Kirchenfenstern. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftigen reifen Herzkirschen, knackigen Marasca-Sauerkirschen, wilden Waldheidelbeeren, Brombeeren, saftiger Crème de Cassis, getrockneten Zwetschgen, Schlehen, Feigen und getrockneter Blutorangenzeste, kunstvoll umwoben von floralen Nuancen dunkler Waldveilchen, getrockneter Rosenblätter und sonnengetrocknetem Bergwiesenheu. Dahinter offenbart sich Germanos feinsinnig puristische Handschrift in meisterhaft reduktiver Eleganz: Feine Noten von frisch gespitztem Bleistiftgraphit, edlem Zigarrentabak, feinstem Zedernholz, geriebenen Edel-Kakaobohnen, frisch gemörsertem schwarzem Pfeffer, Wacholderbeeren, Liebstöckel, Kerbel, wildem Bergthymian, Rosmarin, getrocknetem Salbei, feinem Weihrauch und feuchtem Waldboden (Sous-Bois) verschmelzen mit einer kühlen, rauchig-würzigen Kalkstein-, Mergel- und Eisen-Mineralik, die dem jugendlichen Duftbild Straffheit, Fokus und erhabene Grandezza verleiht.
Am Gaumen fasziniert dieser Barbera d’Alba Superiore DOC 2022 durch seine samtig-seidige, engmaschig gewobene Textur, saftige Extraktdichte und eine klingenartige, laserstrahlartige Säureader des konzentrierten, sonnigen Jahrgangs 2022, die dem kraftvollen, ungemein sehnigen Körper tänzerische Leichtfüßigkeit, linearen Zug und einen vitalen Trinkfluss schenkt. Weingut Ettore Germano meidet jede marmeladige Überkonzentration, buttrige Trägheit oder vordergründig dominante Holzhitzigkeit mit kompromissloser Präzision und setzt auf vollkommene, staubtrockene Durchgegorenheit und piemontesische Vertikalität: Ein meisterhaft poliertes, feinstkörnig-kreidiges Gerbstoffkorsett von beachtlicher phenolischer Dichte und noblem Grip verleiht dem Wein aristokratischen Halt und die für die kalkreichen Serralunga-Mergel so typische, mundwässernde Sapidità (Gesteinssalzigkeit und kühle Frische) am Gaumen. Im schier endlosen, zutiefst belebenden Finale klingen herbe Weichselhaut, Bitterschokolade, getrocknete Kräuter, feine Zigarrenkistenwürze und eine kühlende Gesteinsfrische minutenlang nach.
Das Traubengut – zu 100 % reinsortige Barbera von alten, tief verwurzelten Rebstöcken (unter anderem aus den privilegierten Parzellen der Vigna della Madre) – wurzelt an den steilen Hängen rund um Serralunga d’Alba auf rund 330 bis 380 Metern Seehöhe. Geologisch ruhen die Rebanlagen auf den ältesten und mineralreichsten Formationen des Barolo-Gebiets, den legendären Marne di Lequio (Serravallium): Karge, weiß-graue Kalkmergelschichten wechsellagern mit kompaktem Sandstein und eisenhaltigen Lehmlagen. Diese extrem kargen, kalkstrotzenden Böden zügeln die natürliche vegetative Wuchskraft der Barbera-Rebe, zwingen das Wurzelwerk zu tiefstem Vordringen in die Gesteinsrisse und verleihen dem Wein seine sehnige Säurespannung, salzige Tiefe und ungewöhnlich dichte Gerbstoffarchitektur. Das Mikroklima profitiert von der optimalen Exposition und den allabendlich herabstreichenden Kaltluftströmen von den nahen Seealpen, die für markante Tag-Nacht-Temperaturstürze sorgen. Dies bewahrte im trockenen, warmen Jahrgang 2022 die vibrierende Frische und Säurepräzision bei perfekter phenolischer Reife der Beerenhäute. Nach penibler, streng selektiver Handlese und schonender Entrappung vergärte die Maische temperaturkontrolliert im Edelstahltank bei rund 26 bis 28 Grad Celsius über 15 bis 20 Tage mit regelmäßiger Unterstoßung des Tresterhutes. Der Ausbau vollzog sich über rund 12 bis 15 Monate in Tonneaux und Barriques aus feinstporiger französischer Eiche (mit feinfühlig dosiertem Neuholzanteil), gefolgt von einer mehrmonatigen Flaschenruhe, um seine reine, kühle Terroir-Identität vollendet ins Glas zu transportieren.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieses strukturierte Terroir-Monument als virtuoser und erhabener Begleiter für anspruchsvolles Rindfleisch, feinstes Wildbret, Lamm und die feinsinnige piemontesische wie klassische europäische Haute Cuisine. Er harmoniert in Perfektion mit traditionellen Agnolotti del Plin an kräftigem Bratensaft mit Rosmarin, rosa gegarter Lammkrone im Kräutermantel an Weichsel-Thymian-Jus mit Petersilienerdäpfeln, saftigem Tagliata di Manzo vom Holzkohlegrill mit Meersalz und feiner Markbutter, geschmorter Rinderbacke an tiefem Wurzelsud auf sämiger Kräuterpolenta, rosa gebratenem Hirschkalbs- oder Rehrücken an Preiselbeer-Wacholder-Reduktion sowie knusprig gebratener Barbarie-Entenbrust an Feigenjus. Auch zur anspruchsvollen Pilz- und Trüffelküche – wie sautierten Steinpilzen, Morcheln und Gerichten mit frischem Trüffel auf feiner Erdäpfelcreme – sowie zu gereiftem Rohmilchkäse wie mürbem Castelmagno DOP (über 24 Monate gereift), feinem Toma Piemontese DOP, gereiftem Parmigiano Reggiano Stravecchio oder Comté Extra (36 Monate) spielt er seine dunkle Beerenfrucht, noblen Tannine und saftige Frische meisterhaft aus. Bei etwa 16 bis 18 Grad Celsius im großzügigen Burgunder- oder Bordeaux-Kelch serviert – und bei jetzigem Genuss gerne eine Stunde zuvor behutsam karaffiert – entfaltet er Schritt für Schritt seine ganze Klasse.
Wir von Apropos Wein teilen genau diese Leidenschaft für kompromisslose Charakterweine und wählen mit unserer 30-jährigen Expertise für unser Sortiment nur Erzeugnisse, die wie Ettore Germanos Barbera d’Alba Superiore für verlässliche Spitzenqualität, handwerkliche Meisterschaft und die unverwechselbar noble, lequiomergel-, kalksandstein- und alpenwindgeprägte Terroir-Seele von Serralunga d’Alba stehen.
Germano Ettore di Germano
Ort Cerretta, 1
12050 Serralunga d’Alba (Cn) | Italien
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