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Blaufränkisch Ried Hochberc 2022 von Weingut Gesellmann (Albert Gesellmann) demonstriert mit kühler mittelburgenländischer Kalkton-, Eisen- und Günser-Gebirge-Fallwind-Präzision, vibrierender Brombeer-, Schwarzkirsch- und Weichselbrillanz sowie animierender Graphit-, Zeder- und Weihrauch-Spannung, wie meisterhaft Albert Gesellmann das tiefgründige Einzellagenterroir der Ried Hochberc in ein aristokratisch zieseliertes, monumentales und ungemein langlebiges Blaufränkisch-Monument burgenländischer Spitzenklasse übersetzt. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftigen Marasca-Sauerkirschen (Weichseln), vollreifen Herzkirschen, wilden Brombeeren, Waldheidelbeeren, schwarzen Holunderbeeren, saftiger Crème de Cassis, getrockneten Schlehen, dunklen Damaszener-Pflaumen und getrockneter Blutorangenzeste.
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Blaufränkisch Ried Hochberc 2022 von Weingut Gesellmann (Albert Gesellmann) demonstriert mit kühler mittelburgenländischer Kalkton-, Eisen- und Günser-Gebirge-Fallwind-Präzision, vibrierender Brombeer-, Schwarzkirsch- und Weichselbrillanz sowie animierender Graphit-, Zeder- und Weihrauch-Spannung, wie meisterhaft Albert Gesellmann das tiefgründige Einzellagenterroir der Ried Hochberc in ein aristokratisch zieseliertes, monumentales und ungemein langlebiges Blaufränkisch-Monument burgenländischer Spitzenklasse übersetzt. Im Glas präsentiert sich dieser biodynamisch beseelte Lagen-Solitär in einem tiefgründigen, undurchdringlichen Rubin- bis Granatrot mit strahlend dunkelvioletten und purpurnen Glanzlichtern am Saum, kristalliner Brillanz und hochviskoser Textur mit dichten, majestätisch gezeichneten Kirchenfenstern. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftigen Marasca-Sauerkirschen (Weichseln), vollreifen Herzkirschen, wilden Brombeeren, Waldheidelbeeren, schwarzen Holunderbeeren, saftiger Crème de Cassis, getrockneten Schlehen, dunklen Damaszener-Pflaumen und getrockneter Blutorangenzeste, kunstvoll umwoben von floralen Nuancen dunkler Waldveilchen, Malven, Irisblüten und sonnengetrocknetem Bergwiesenheu. Dahinter offenbart sich Albert Gesellmanns feinfühlige Handschrift in meisterhaft reduktiver Eleganz: Feine Noten von frisch gespitztem Bleistiftgraphit, edlem Zigarrentabak, feinstem Zedernholz, geriebenen Edel-Kakaobohnen, frisch gemörsertem schwarzem und Piment-Pfeffer, Liebstöckel, Kerbel, wildem Bergthymian, Rosmarin, getrocknetem Salbei, feinem Weihrauch und feuchtem Waldboden (Sous-Bois) verschmelzen mit einer kühlen, rauchig-würzigen Kalklehm-, Eisen- und Schiefer-Mineralik, die dem jugendlichen Duftbild Straffheit, Fokus und erhabene Grandezza verleiht.
Am Gaumen fasziniert dieser Blaufränkisch Ried Hochberc 2022 durch seine samtig-seidige, engmaschig gewobene Textur, saftige Extraktdichte und eine klingenartige, laserstrahlartige Säureader des klassischen burgenländischen Spitzenjahrgangs 2022, die dem kraftvollen, ungemein sehnigen Körper tänzerische Leichtfüßigkeit, linearen Zug und einen vitalen Trinkfluss schenkt. Albert Gesellmann meidet jede marmeladige Überreife, likörige Trägheit oder vordergründig dominante Holzhitzigkeit mit kompromissloser Präzision und setzt auf vollkommene, staubtrockene Durchgegorenheit und lagengeprägte Vertikalität: Ein meisterhaft poliertes, feinstkörnig-kreidiges Gerbstoffkorsett von unvergleichlicher phenolischer Dichte verleiht dem Wein aristokratischen Halt, noblen Grip und die für die schweren Lehm- und Kalkböden von Deutschkreutz so typische, mundwässernde Sapidität (Gesteinssalzigkeit und kühle Frische) am Gaumen. Im schier endlosen, zutiefst belebenden Finale klingen herbe Weichselhaut, Bitterschokolade, getrocknete Kräuter, feine Zigarrenwürze und eine kühlende Gesteinsfrische minutenlang nach.
Das Traubengut – selektionierter Blaufränkisch aus über 40 Jahre alten Rebbeständen – wurzelt in der privilegierten Einzellage Ried Hochberc (Hochberg) am Ortsrand von Deutschkreutz im Mittelburgenland. Geologisch ist diese sanft nach Süden und Südosten geneigte Hügellage geprägt von mächtigen, tiefgründigen Lehm- und Kalktonböden mit hohem Eisengehalt und tertiären Sedimenten, die stellenweise von kalkreichen Feinsanden und Schottern durchzogen sind. Diese dichten, wasserspeichernden Tonmergelböden zwingen die Reben zu extrem tiefem Wurzeln, bieten auch in warmen Vegetationsphasen ideale Nährstoffversorgung und verleihen dem Blaufränkisch seine unverwechselbar dunkle Mineralität, fleischige Würze und sehnige Struktur. Das Mikroklima profitiert von der direkten Einwirkung des warmen, pannonischen Klimas, das tagsüber für eine vollendete Ausreifung der Tannine sorgt, während nachts kühle Fallwinde aus den nahen Ausläufern des Günser und Ödenburger Gebirges die Reben durchfluten. Dieses ausgeprägte Tag-Nacht-Temperaturgefälle sicherte 2022 eine exzellente Balance aus phenolischer Reife und vibrierender Frische. Nach biologisch-organischer Bewirtschaftung und strenger selektiver Handlese vergärte der Most spontan mit weinbergseigenen Naturhefen im traditionellen Holzgärständer unter sanfter Mazeration. Der Wein reifte anschließend über rund 24 bis 28 Monate behutsam auf der Feinhefe in 500-Liter-Eichenfässern (Tonneaux) sowie Barriques (mit feinfühlig dosiertem Neuholzanteil) heran, bevor er ungeschönt und unfiltriert gefüllt wurde, um seine unverfälschte, kühle Terroir-Identität vollendet ins Glas zu transportieren.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieses strukturierte Terroir-Monument als virtuoser und erhabener Begleiter für anspruchsvollstes Rindfleisch, feinstes Wildbret, Lamm und die klassische österreichische wie internationale Haute Cuisine. Er harmoniert in Perfektion mit rosa gebratenem Hirsch- oder Rehrücken im Kräutermantel an Weichsel-Wacholder-Jus mit Petersilienerdäpfeln, geschmorter Hirschkeule an Cassis-Rotkraut mit Serviettenknödeln, gegrilltem Dry-Aged Black-Angus-Rib-Eye-Steak vom Holzkohlegrill mit getrüffelter Kräuterbutter, geschmorter Lammkeule mit Rosmarin und Knoblauch auf sämiger Kräuterpolenta, gebratener Taubenbrust an edler Trüffelsauce, rosa gegartem Milchkalbsrücken an getrüffeltem Natursaft sowie geschmorten Ochsenbäckchen mit Wurzelgemüse. Auch zur anspruchsvollen Pilzküche – wie geschmorten Steinpilzen, Morcheln und Périgord-Trüffeln auf feiner Erdäpfelcreme – sowie zu gereiftem Rohmilchkäse wie mürbem Vorarlberger Bergkäse (24 bis 36 Monate), feinem Comté Extra, geschmackvollem Pecorino Stagionato oder englischem Farmhouse Cheddar spielt er seine dunkle Beerenfrucht, noblen Tannine und saline Eisen- und Kalk-Kühle meisterhaft aus. Bei etwa 16 bis 18 Grad Celsius im großzügigen Bordeauxkelch serviert – und bei jetzigem Genuss gerne zwei bis drei Stunden zuvor behutsam karaffiert – entfaltet er Schritt für Schritt seine ganze Klasse.
Wir von Apropos Wein teilen genau diese Leidenschaft für kompromisslose Charakterweine und wählen mit unserer 30-jährigen Expertise für unser Sortiment nur Erzeugnisse, die wie Albert Gesellmanns Blaufränkisch Ried Hochberc für verlässliche Spitzenqualität, handwerkliche Meisterschaft und die unverwechselbar noble, kalklehm- und günserwindgeprägte Terroir-Seele des Mittelburgenlands stehen.
| Allergenhinweis | Enthält Sulfite |
|---|---|
| Herkunftsland | |
| Österreich | |
| Geschmack | |
| Alkoholgehalt | 14,5 |
| Bio | |
| Rebsorte | |
| Jahrgang | |
| Inverkehrbringer | Weingut Gesellmann, Deutschkreutz, Österreich |
| Winzer/Weingut/Abfüller | Weingut Albert Gesellmann |
| Säuregehalt (g/l) | 7,1 |
| Restzucker (g/l) | 1,3 |
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